Löschbezirksführer Pascal Neumann berichtete über sehr starke Entwicklung
Am Freitag, den 28.03.2025 fand im Löschbezirk Homburg-Wörschweiler die Jahreshauptversammlung statt. Löschbezirksführer Pascal Neumann begrüßte hierzu neben den aktiven Kameradinnen und Kameraden und den Mitliedern der Alters- und Ehrenwehr seitens der Stadt Homburg den Oberbürgermeister Michael Forster und den Wehrführer Peter Nashan.
Zu seinem ersten offiziellen Termin in Homburg konnte der Löschbezirk außerdem den im vergangenen Dezember neu ernannten Kreisbrandinspekteur Stefan Schrögler begrüßen. Die Ehrengäste dankten der Wehr für die geleistete Arbeit und das große Engagement und stellten die positive Entwicklung im Löschbezirk heraus. Im Bericht des Löschbezirksführers konnte Pascal Neumann die positive Entwicklung mit Fakten unterlegen. So wird der auch im Löschbezirk stattfindenden Generationswechsel durch Neueintritte und Übernahmen erfolgreich vollzogen und die älteren Kameraden und Kameradinnen unterstützen tatkräftig mit Ihren Erfahrungen. Im abgelaufenen Jahr stiegen die Einsatzzahlen um rund 60% auf über 70 Einsätze, welche im Schnitt mit einer Stärke von 8 Leuten und im Maximum 15 Leuten abgewickelt wurden. Auch hinsichtlich Atemschutzgeräteträgern ist der Löschbezirk gut aufgestellt. Mit Blick auf die gezeigte Stärke unterstützten die Kameradinnen und Kameraden seit Kurzem auch ab Einsatzstichwort Brand 4 in Teilen der Innenstadt, der Uniklinik und anderen Objekten mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial.
Besondere Ereignisse in den zurückliegenden Monaten waren u.a. der Großbrand am Gedünner in Schwarzenbach und das Pfingsthochwasser, wo der Löschbezirk über mehrere Tage in Kirrberg, Einöd, Schwarzenbach, Beeden, Homburg, Blieskastel, Alschbach und Niederwürzbach im Einsatz war. Da in Wörschweiler lediglich ein Löschfahrzeug mit Ausrüstung und ein Mannschaftstransportwagen zur Verfügung steht, ließ sich der Löschbezirk etwas einfallen, um den Bürgerinnen und Bürgern von Homburg bei Unwettern noch besser Hilfe leisten zu können. So wurde mit Unterstützung eines Sponsors ein Anhänger für den MTW angeschafft und mit vielen Arbeitsstunden in Eigenleistung und großem Engagement ausgebaut. Auf diesem steht nun eine umfangreiche Ausrüstung für Unwetterschäden zur Verfügung und es können so parallel mehrere Einsatzstellen bedient werden. Auch in der Ausbildung herrscht hohes Engagement. So kamen in den 26 Übungen mehrere hundert Übungsstunden zusammen. Darüber hinaus gab es Teilnahmen an Lehrgängen auf Stadt-, Kreis und Landesebene.
Eine eigene Jugendfeuerwehr hat Wörschweiler nicht. Hier gibt es seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Löschbezirk Einöd. Der Jugendbeauftragte Luis Neumann berichtete von Veranstaltungen wie dem Kreiszeltlager, Piccobello, u.v.m. Er und sein Team aus Wörschweiler, welchem er ausdrücklich dankte, betreut mit dem Team aus Einöd derzeit 38 Kinder und Jugendliche.
Ein sehr gut funktionierendes Team in Verbindung mit ausgesprochen gutem Teamgeist ist der Grund, warum sich Kameradinnen und Kameraden aus Wörschweiler, Schwarzenacker, Beeden, Einöd und Schwarzenbach regelmäßig in Wörschweiler treffen um den Bürgerinnen und Bürgern in Not zu helfen. Dies verdeutlichte auch die Teilnahme von über 80% Prozent der Mannschaft an der Jahreshauptversammlung und wird auch für die Planungen für die Zukunft der Standorte berücksichtigt.
Mehr Informationen über den Löschbezirk Homburg-Wörschweiler und die Feuerwehr in Homburg allgemein finden Sie unter www.feuerwehr-homburg.de
Quelle: Feuerwehr der Stadt Homburg