Samstag, April 5, 2025
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Konrad-Adenauer-Stiftung kündigt vielfältiges Veranstaltungsprogramm im Saarland an

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. hat für das Frühjahr 2025 erneut ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm vorgestellt. Laut Dr. Karsten Dümmel, Landesbeauftragter und Leiter des Politischen Bildungsforums Saarland, sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, an den vielfältigen Angeboten teilzunehmen.

Besonders bewegend verspricht ein Vortrag mit der afghanischen Künstlerin Mahbuba Maqsoodi zu werden, der am Dienstag, dem 18. März 2025, um 18:30 Uhr in der Stadtbibliothek Merzig stattfindet. Unter dem Titel „Der Tropfen weiß nichts vom Meer – Leben in Afghanistan“ schildert Maqsoodi ihren außergewöhnlichen Lebensweg, der sie von Afghanistan über Russland nach Deutschland führte. „In Afghanistan eine Tochter zu bekommen bedeutet Kummer und Sorgen. Mahbuba Maqsoodis Vater hatte sieben Töchter und hieß doch jede freudig willkommen“, heißt es in der Ankündigung. Das Schicksal vieler afghanischer Frauen, verkauft zu werden oder keinen Einfluss auf die Wahl ihres Partners zu haben, blieb Maqsoodi erspart. Doch der Mord an ihrer Schwester durch einen islamistischen Terroristen zwang sie zur Flucht aus ihrer Heimat.

Ebenfalls auf großes Interesse stößt die Veranstaltungsreihe „Dorfliebe – Wohnen und Leben in ländlichen Regionen“. Hier möchte die Stiftung auf das politische Engagement im ländlichen Raum aufmerksam machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen. Als Gäste sind unter anderem der saarländische Landtagsabgeordnete Frank Wagner und Marcus Hoffeld, Oberbürgermeister der Kreisstadt Merzig, eingeladen. „Politik berührt uns im Alltag. Wir haben allen Grund, sie persönlich zu nehmen und mitzugestalten. In ländlichen Räumen, auf den Dörfern, fühlt es sich oft an, als wäre Politik weit weg. Diesem Gefühl wollen wir mit der ‚Dorfliebe-Tour‘ begegnen“, betont die Stiftung. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 10. April 2025, um 19 Uhr im Braustübel in Fitten statt.

Abgerundet wird das Frühjahrsprogramm mit einer zweitägigen Studienfahrt zum Europäischen Parlament nach Straßburg. Die Reise findet vom 6. bis 7. Mai 2025 statt und bietet Teilnehmern die Gelegenheit, vor Ort mehr über die europäische Politik zu erfahren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen, darunter auch mit der ehemaligen Europaabgeordneten Dr. Doris Pack. Unter dem Motto „Die Kraft Europas“ geht es um die Herausforderungen, vor denen Europa derzeit steht: den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, globale Systemkonkurrenz sowie antidemokratische Einflüsse innerhalb und außerhalb der EU. „Die Kraft und Stärke Europas liegt in den grundlegenden Werten und Prinzipien, auf denen die Union aufbaut“, hebt die Stiftung hervor.

Interessierte können sich für die jeweiligen Veranstaltungen anmelden und weitere Informationen erhalten auf der Homepage der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Angelika Hießerich-Peter (FDP) kritisiert CDU-Kanzlerkandidat Merz scharf: „Schuldenpolitik auf Kosten der jungen Generation“

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Die FDP-Saar reagiert mit deutlicher Kritik auf die jüngsten politischen Entwicklungen rund um CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz. Angelika Hießerich-Peter, stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar, äußerte ihr Unverständnis über die Kehrtwende der CDU bei der Finanzpolitik: „Man traut seinen Augen nicht.“

Noch vor kurzem habe Friedrich Merz die Bedeutung der Schuldenbremse betont und „Wirtschaften wie eine schwäbische Hausfrau“ versprochen. Doch seit der Wahl gelte plötzlich das genaue Gegenteil. „Statt des ‚Wirtschaftens wie eine schwäbische Hausfrau‘ hat der CDU-Kanzlerkandidat nach der Wahl sein Herz fürs Geldausgeben entdeckt“, so Hießerich-Peter. Die Schuldenbremse, die noch vor kurzem ein zentrales Wahlkampfargument der CDU war, sei nun offenbar nebensächlich.

Dass angesichts der aktuellen geopolitischen Lage zusätzliche Schulden für den Bereich Verteidigung notwendig seien, stehe außer Frage. „Ein weiteres Sondervermögen, also Schulden, für den Bereich Verteidigung ist angesichts des Aggressors in Russland und des irrationalen US-Präsidenten geboten. Soweit herrscht Konsens“, erklärte Hießerich-Peter. Jedoch kritisierte sie vehement die darüber hinaus geplanten zusätzlichen 800 Milliarden Euro Schulden, welche „allem widersprechen, wofür bürgerliche Parteien bisher standen“. Selten seien Wahlversprechen derartig rasch vom Tisch gefegt worden wie jetzt durch CDU und SPD.

Besonders kritisch betrachtet die FDP, dass die Grünen trotz erheblicher Verluste bei der Bundestagswahl nun mithilfe der CDU ihre Ideologie in der Verfassung verankern könnten. „Die Konten junger Leute werden von CDU, SPD und Grünen auf Jahrzehnte belastet, man könnte es auch ‚geplündert‘ nennen“, so die FDP-Politikerin.

Für das Saarland sei unklar, ob die Milliardeninvestitionen überhaupt konkrete Vorteile bringen würden. „Ob dieser Goldesel für nicht klar definierte Investitionen etwas für das Saarland bringt, steht in den Sternen“, äußerte Hießerich-Peter skeptisch.

Auch das geplante Verfahren, die Verfassungsänderungen noch rasch durch den alten Bundestag zu verabschieden, sorgt bei der FDP für Befremden. „Es mag formal grundsätzlich möglich sein – den Bürgerinnen und Bürgern ist diese Vorgehensweise aber nur schwer vermittelbar. Dieser Stil trägt nicht gerade dazu bei, das Vertrauen in die Demokratie zu fördern“, so die stellvertretende Landesvorsitzende abschließend.

Hießerich-Peter warnte zudem die Wählerinnen und Wähler von Merz vor Enttäuschungen in den kommenden Monaten: „Reform des Sozialstaates? Einsparungen bei Subventionen? Abbau der Bürokratie? Merz-Wähler werden sich auf Enttäuschungen einstellen müssen.“

Verkehrsunfallflucht in Ludweiler: Polizei sucht Fahrer eines beschädigten Mini

Am frühen Morgen des 16. März 2025 wurde der Polizeiinspektion Völklingen eine Verkehrsunfallflucht in der Lauterbacher Straße im Völklinger Ortsteil Ludweiler gemeldet. Der bislang unbekannte Fahrer befuhr ersten Erkenntnissen zufolge mit seinem Fahrzeug die Lauterbacher Straße von Völklingen in Richtung Lauterbach und kollidierte dabei aus ungeklärter Ursache mit dem Außenspiegel eines am Straßenrand geparkten Pkw.

„Der Verursacher flüchtete im Anschluss, ohne den Schaden entsprechend zu melden“, heißt es seitens der Polizei. Am Unfallort fanden die Beamten jedoch einen beschädigten Beifahrerspiegel, der eindeutig dem verursachenden Fahrzeug zugeordnet werden konnte. Nach ersten Ermittlungen könnte es sich dabei um einen Kleinwagen der Marke Mini (vermutlich Modell F56) handeln.

Der Zeitraum der Unfallflucht konnte auf den 15. März, 18:30 Uhr, bis zum 16. März, 07:00 Uhr eingegrenzt werden. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Verursacher geben können, sich umgehend bei der Polizeiinspektion Völklingen zu melden. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Mehrere Delikte im Bereich Homburg – Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung

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Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Homburg ereigneten sich in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten, darunter Diebstähle, Sachbeschädigungen und Verkehrsunfallfluchten. Die Beamten hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

In Kirkel wurden in der Nacht zum 11. März 2025 zwei Rückleuchten eines im Volkerskircher Weg abgestellten Anhängers entwendet. Bislang gibt es keine Hinweise auf den oder die Täter.

In Blieskastel kam es am 13. März 2025 zwischen 07:00 Uhr und 18:00 Uhr zu einer Sachbeschädigung. Ein bislang unbekannter Täter zerstach mit einem spitzen Gegenstand zwei Reifen eines weißen Pkw, der auf dem Parkplatz in der Florianstraße gegenüber des Anwesens Nr. 3 abgestellt war.

Gleich zwei Verkehrsunfallfluchten beschäftigen derzeit die Ermittler. In Niederwürzbach wurde am 13. März zwischen 13:30 Uhr und 17:30 Uhr in der Würzbachhallenstraße ein geparktes blaues Fahrzeug durch eine Kollision beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt und bislang unerkannt.

Ein weiterer ähnlicher Vorfall ereignete sich am selben Tag in Bexbach zwischen 08:45 Uhr und 11:50 Uhr. In Höhe der Maxstraße 16 wurde ebenfalls ein blaues geparktes Fahrzeug erheblich beschädigt. Auch hier entfernte sich der Unfallverursacher, ohne seiner Meldepflicht nachzukommen.

Zeugen, die zu den geschilderten Vorfällen sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06841-1060 bei der Polizeiinspektion Homburg zu melden.

Verkehrsunfall in Großrosseln-Naßweiler: Sechsjähriges Kind schwer verletzt

Großrosseln-Naßweiler – Am Abend des 15. März 2025 kam es in der Nassaustraße in Großrosseln-Naßweiler zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein sechsjähriger Junge verletzt wurde. Laut Polizeiangaben wollte das Kind unvermittelt hinter einem geparkten Fahrzeug die Straße überqueren und wurde dabei von einem herannahenden Pkw erfasst.

Die 58-jährige Fahrerin des Pkw konnte den Zusammenstoß trotz sofortiger Reaktion nicht verhindern. Die Polizei betonte, dass nach derzeitigen Erkenntnissen keine Anhaltspunkte für ein vorwerfbares Verhalten der Fahrzeugführerin vorliegen.

Der sechsjährige Junge war ansprechbar, erlitt aber schwere Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst umgehend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.

Die Nassaustraße war für die Dauer der Unfallaufnahme etwa 30 Minuten voll gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Die CDU Saar beschließt „Saarland-Agenda“ für Koalitionsverhandlungen im Bund

Der geschäftsführende Landesvorstand der CDU Saar hat am Samstag, den 15. März 2025, eine umfassende „Saarland-Agenda“ für die anstehenden Koalitionsverhandlungen im Bund verabschiedet. Die Agenda umfasst Kernforderungen, die laut CDU Saar für die künftige Entwicklung des Saarlandes entscheidend sind und im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD Berücksichtigung finden sollen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Stärkung der Wirtschaft, der Entlastung der Kommunen und der Sicherung des Industriestandorts.

Stephan Toscani, Landesvorsitzender der CDU Saar, betonte hierzu: „Das Saarland ist wie kein anderes Bundesland von der Wirtschaftskrise und Deindustrialisierung betroffen. Deshalb ist es gerade für uns besonders wichtig, dass die Wirtschaft wieder in Schwung kommt.“ Toscani hob hervor, dass insbesondere die Automobil- und Zulieferindustrie zukunftsfähig gemacht werden müsse. „Wir wollen, dass unsere Automobil- und Zulieferindustrie eine gute Zukunft hat und dass die Umstellung auf grünen Stahl gelingt“, so Toscani weiter.

Ebenfalls wichtige Anliegen sind die Entlastung der saarländischen Kommunen sowie deren angemessene finanzielle Beteiligung am geplanten Infrastrukturpaket des Bundes. Toscani dazu: „Die saarländischen Kommunen zählen zu den finanzschwächsten in Deutschland. Wir legen großen Wert darauf, dass die Kommunen einen fairen Anteil am geplanten Infrastrukturpaket erhalten und dass die Bundesmittel vollumfänglich über die Länder an die Kommunen weitergegeben werden.“

Weiter fordert die CDU Saar in ihrer Agenda, die Strompreise auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken sowie geeignete Rahmenbedingungen für die Wasserstoffversorgung und die Umstellung auf grünen Stahl zu schaffen. Darüber hinaus soll die saarländische Industrie in der Verteidigungsbranche gefördert werden. „Damit können wir als Saarland einen Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und zugleich zum Strukturwandel leisten“, erklärte Toscani.

Neben Toscani, der die Arbeitsgruppe Wirtschaft in den Koalitionsverhandlungen vertritt, wird die stellvertretende Landesvorsitzende Nadine Schön als Vertreterin der Arbeitsgruppe Digitales teilnehmen. Beide Vertreter sollen sicherstellen, dass die saarländischen Interessen angemessen berücksichtigt werden.

Die Saarland-Agenda soll der Koalition auf Bundesebene klare saarländische Prioritäten aufzeigen und ist Teil der Bemühungen, die Zukunftsfähigkeit des Bundeslandes nachhaltig zu sichern.

Nistkastenaktion in Neuweiler: Obst- und Gartenbauverein unterstützt Vogelfreunde

Neuweiler – Jetzt, wo die Tage wieder länger und wärmer werden, beginnt für viele Vogelarten die Suche nach geeigneten Nistplätzen. Um den Höhlenbrütern dabei zu helfen, ruft der Obst- und Gartenbauverein Neuweiler dazu auf, vorhandene Nistkästen zu reinigen und instand zu setzen: „Spätestens jetzt sollten aus den Nistkästen die Altnester und der Kot, den die Vögel während ihrer Winterübernachtungen hinterlassen haben, entfernt werden“, teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit.

Zudem empfiehlt der Verein eine Überprüfung der Kästen auf Schäden, um diese rechtzeitig zu reparieren. Falls eine Reparatur nicht mehr möglich sei, bietet der Verein eine praktische Lösung: Bereits fertiggestellte, wetterfeste und mardersichere Nistkästen stehen für Vogelfreunde bereit. Diese werden vom Verein selbst gefertigt und zeichnen sich durch eine hochwertige Verarbeitung aus: „Die Kästen sind mit einer Halterung versehen und aus massivem 19 mm starkem Holz gefertigt, das zuvor mit einer wasserabweisenden auf Basis natürlicher Produkte hergestellten Lasur behandelt wurde“, erklärt Vorstandsmitglied Thomas Gutensohn.

Die angebotenen Nistkästen unterscheiden sich durch sechs verschiedene Größen und Arten der Einfluglöcher und sind so für unterschiedliche Vogelarten geeignet. „Eine entsprechende Beschilderung ist angebracht, so dass die Vogelfreunde erkennen, welches Loch für welche Art geeignet ist“, so Gutensohn weiter.

Wer Interesse an den Nistkästen hat, kann diese für einen Preis von 8 Euro erwerben. Bezugsquelle ist Thomas Gutensohn, erreichbar unter der Telefonnummer (06897) 5 23 29 oder per E-Mail: thomas.gutensohn@gmx.de. Die Nistkästen können direkt bei ihm in Sulzbach-Neuweiler, Koppshaus 19 abgeholt werden – eine Selbstbedienung ist ebenfalls möglich.

Mit dieser Aktion möchte der Obst- und Gartenbauverein Neuweiler die heimischen Vogelbestände fördern und zugleich den Naturschutzgedanken in der Bevölkerung stärken.

Sulzbacher Musikschule lädt zum Singen ein – Stimme ist „Instrument des Jahres“

Die menschliche Stimme steht im Jahr 2025 besonders im Mittelpunkt. Der Landesmusikrat in Deutschland hat die Stimme zum diesjährigen „Instrument des Jahres“ gekürt – ein Instrument, das jeder besitzt, aber niemand kaufen kann. Denn: „Mit ihr kann man sprechen, schreien, flüstern, tönen, singen und vieles mehr“, betont die Musikschule Sulzbach in ihrer aktuellen Ankündigung.

„Die Stimme dient der Kommunikation, dem Gefühls- und Selbstausdruck und der Musik. Sie steht auch für unsere Individualität, ähnlich einem Fingerabdruck. Und sie ist sogar ein Schöpfungsinstrument, denn Gott ‚sprach‘…“, so die Verantwortlichen der Musikschule. Gerade das aktive Singen fördert dabei nicht nur die Musikalität, sondern trägt auch wesentlich zum persönlichen Wohlbefinden bei. Laut der Musikschule helfe das Arbeiten mit der eigenen Stimme zu „mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit im eigenen Auftreten, Stressabbau, Gesundheit und Wohlgefühl“.

Interessierte Sängerinnen und Sänger jeden Alters haben in der Musikschule Sulzbach zahlreiche Möglichkeiten, ihre Stimme musikalisch zu entdecken und weiterzuentwickeln. Neben individuellem Gesangsunterricht bietet die Einrichtung auch das gemeinsame Musizieren in unterschiedlichen Chören und Ensembles an. „Beim Unterricht lernt man, sich selbst als Instrument zu erfahren und mit Freude zu singen“, hebt die Musikschule hervor.

In verschiedenen Chören wie dem Kinderchor, Jugendchor und den Erwachsenen-Gesangs-Ensembles liegt der Schwerpunkt vor allem auf mehrstimmigem Singen sowie dem gemeinsamen Musikerlebnis. Die Musikschule betont ausdrücklich: „Der Fokus liegt auf mehrstimmigem Singen und dem Spaß am gemeinsamen Klang in der Gruppe.“

Wer Lust hat, seine Stimme neu zu entdecken und mit Gleichgesinnten zu singen, kann sich gerne bei der Musikschule melden. „Haben Sie Interesse, unseren Unterricht einmal auszuprobieren oder in einem unserer Chöre zu singen?“, laden die Verantwortlichen herzlich ein.

Weitere Informationen sowie Anmeldungen sind per E-Mail unter sekretariat@musikschule-sulzbach.de oder telefonisch unter 06897 – 56 77 62 möglich.

Süddeutsche Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport gastiert in Saarbrücken

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Am Wochenende des 22. und 23. März 2025 blickt die Karnevalswelt nach Saarbrücken: Der Verband Saarländischer Karnevalsvereine e. V. (VSK) richtet im Auftrag des Bund Deutscher Karneval (BDK) die Süddeutsche Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport aus. Der Wettbewerb findet in der saarländischen Landeshauptstadt statt und dient zugleich als Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft 2025 in Hannover.

Erwartet werden zahlreiche hochkarätige Teilnehmer aus dem süddeutschen Raum, die sich in unterschiedlichen Altersklassen und Tanzkategorien messen werden. Am Samstag stehen zunächst die Altersgruppen Jugend und Junioren im Mittelpunkt. Getanzt wird in den Kategorien Tanzpaare, Tanzgarden, Solisten weiblich und männlich sowie Schautanz. Die Junioren Solistinnen starten ihre Wettbewerbe allerdings erst am Sonntagmorgen.

Am Sonntag folgt dann die Altersgruppe Ü15, die ebenfalls in den Kategorien Tanzpaare, weibliche Garden, männliche oder gemischte Garden, Solisten weiblich und männlich sowie Schautanz antritt. „Dieses Turnier ist die Möglichkeit, sich für die Deutsche Meisterschaft in Hannover zu qualifizieren. Dementsprechend werden hochkarätige Teilnehmer aus Süddeutschland erwartet“, so der Veranstalter.

Die Bewertung der Tanzdarbietungen erfolgt durch eine erfahrene Fachjury des Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK), die verschiedene Kriterien berücksichtigt. Die öffentliche Auslosung der Startreihenfolge fand bereits am 13. März 2025 in der VSK-Geschäftsstelle in Sankt Ingbert statt.

Neben beeindruckenden Tänzen dürfen sich die Besucher auch auf kulinarische Genüsse freuen. „Neben dem optischen Augenschmaus werden Sie auch kulinarisch an beiden Veranstaltungstagen von uns verwöhnt. Für Speis und Trank, mit leckerem Mittagessen, Kaffee und Kuchen ist bestens gesorgt“, kündigte der VSK an.

Der Verband Saarländischer Karnevalsvereine e.V. versteht sich als Dachorganisation der saarländischen Karnevalsvereine und -gesellschaften und setzt sich aktiv für die Pflege und Förderung des heimatlichen Brauchtums ein. Mit etwa 38.000 Mitgliedern in 180 Vereinen ist der VSK der drittgrößte kulturtreibende Landesverband im Saarland und der zehntgrößte Landesverband innerhalb des BDK.

„Wir legen Wert darauf, dass die ‚Fastnacht an der Saar‘ bunt, vielfältig und offen für alle ist“, so die Veranstalter abschließend.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.vsksaar.de abrufbar.

FCS patzt im Aufstiegskampf – Stuttgart II entführt drei Punkte aus dem Ludwigspark

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Der 1. FC Saarbrücken hat am Freitagabend im heimischen Ludwigsparkstadion eine bittere 0:2 (0:2)-Niederlage gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart kassiert und im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga wichtige Punkte liegen lassen.

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Dabei hatte das Team von Trainer Rüdiger Ziehl zunächst alles im Griff und dominierte in den ersten 30 Minuten das Geschehen. Allerdings fehlte es im Angriff an Präzision und Durchschlagskraft. Florian Krüger und Kasim Rabihic ließen erste Gelegenheiten ungenutzt, so auch in der 18. Minute, als gleich mehrere Abschlüsse der Saarbrücker Offensive geblockt wurden.

Nach einer halben Stunde kippte die Partie dann plötzlich zugunsten der Schwaben. VfB-Angreifer Mirza Catovic erzielte in der 35. Minute das überraschende 1:0, nachdem Laurin Ulrich sich auf der rechten Seite stark durchgesetzt hatte und FCS-Keeper Menzel den Ball nicht entscheidend klären konnte. Catovic brauchte aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben.

Mohamed Sankoh
Mohamed Sankoh

Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste dann sogar auf 2:0: Wieder war Ulrich beteiligt, dessen Pass Nicolas Sessa erreichte, der anschließend Mohamed Sankoh mustergültig bediente (43.). Der Stürmer hatte keine Mühe, freistehend zu vollenden. Die 2:0-Führung für den VfB war etwas glücklich, aber nicht unverdient.

Trainer Ziehl reagierte in der Pause und brachte Stefan Feiertag sowie Lasse Wilhelm für die enttäuschenden Florian Krüger und Dominik Becker. Die Gastgeber erhöhten den Druck, hatten jedoch Pech, als Maurice Multhaup nach einem Kopfball-Abpraller den Ball an den rechten Pfosten setzte (55.). Die Schwaben blieben durch Konter gefährlich und hätten mehrfach für die Vorentscheidung sorgen können, doch sowohl Sankoh (55., 74.) als auch Luca Mack (87.) ließen gute Chancen liegen.

In der Schlussphase versuchte Saarbrücken noch einmal alles, doch weder Tim Civeja (82.) noch Kasim Rabihic (90.+1) konnten die Chancen verwerten. Stuttgart verteidigte geschickt und brachte das Ergebnis souverän über die Zeit.

Fazit

Die – verdiente – Niederlage kommt für den FCS zur Unzeit, denn im Aufstiegsrennen wären drei Punkte nach der Pleite in Bielefeld wichtig gewesen. Leider erreichten auch an diesem Abend einige Spieler nicht Normalniveau. An den 12.800 Zuschauern hat es sicherlich nicht gelegen, denn sie haben von Beginn an ihre Mannschaft angefeuert. Nun bietet sich dem Wettbewerb aus Cottbus, Bielefeld und Rostock die Möglichkeit, ganz nahe an den FCS heranzurücken bzw. den aktuellen Tabellenzweiten sogar zu überholen.

Abseits des Sportlichen machte die Virage Est mit zwei Plakaten deutlich, dass sie vom gegenwärtigen Präsidium alles andere als begeistert ist: „Der Park brennt für Liga 2, doch das Präsidium spielt mit dem Feuer“ und später „Verkrustete Strukturen und alte Seilschaften entzünden den Protest. Meiser verhandelt für den FCS, schlimmer als die Pest“ lauteten die eindeutigen Nachrichten an die Vereinsspitze.

Stimmen der Trainer nach dem Spiel

Markus Fiedler
Markus Fiedler

Markus Fiedler (Trainer VfB Stuttgart II):

Markus Fiedler zeigte sich sehr erfreut über den ersten Auswärtssieg der Saison. Er bezeichnete die Partie als „kompliziert“, insbesondere in den ersten 25 Minuten, in denen es seinem Team nicht gelungen sei, die vorgenommenen Taktiken umzusetzen. Erst nach einer Großchance nach einem Freistoß von Sessa fand Stuttgart besser ins Spiel. „Dann hatten wir eigentlich unsere beste Phase bis zur Pause. Können daraus zwei Tore generieren und das Spiel erst mal auf unsere Seite holen“, erklärte Fiedler. In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft „leidenschaftlich verteidigt“, aber aus Kontersituationen das dritte Tor verpasst. Abschließend betonte Fiedler, „sehr happy über die ersten Auswärtspunkte in dreifacher Form“ zu sein und hofft, diesen Weg fortsetzen zu können.

Rüdiger Ziehl

Rüdiger Ziehl (Trainer 1. FC Saarbrücken):

Rüdiger Ziehl gratulierte zunächst dem Gegner zum Sieg. Seiner Meinung nach war Saarbrücken in den ersten 30 Minuten „ordentlich in der Partie“, aber zu wenig zwingend vor dem gegnerischen Tor. Nach dem Rückstand habe das Team „ungeduldig“ gespielt und sei in Konter gelaufen. Ziehl bemängelte, dass seine Mannschaft trotz einiger Chancen nicht den Anschlusstreffer erzielen konnte. „Wir hatten Momente mit dem Kopfball von Feiertag, dem Pfostentreffer von Multhaup, wo wir einen Anschluss machen können“, erklärte Ziehl. Nach zwei Niederlagen in Folge sei die Enttäuschung groß, dennoch appellierte er an seine Mannschaft, „den Kopf nicht in den Sand zu stecken“ und „eine Reaktion“ beim nächsten Spiel in Rostock zu zeigen. Zur personellen Lage äußerte sich Ziehl ebenfalls: Sebastian Vasiliadis musste verletzt ausgewechselt werden und hat wahrscheinlich eine Zerrung, während bei Elijah Krahn vermutlich lediglich Krämpfe vorliegen.

Fotogalerie von Catharina Kuhn:

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fcs@saarnews.com