Freitag, April 4, 2025
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Daniela Lambert übernimmt Leitung der Sozialstation Püttlingen-Riegelsberg

Der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. hat mit Daniela Lambert eine erfahrene Fachkraft zur neuen Pflegedienstleitung der Sozialstation Püttlingen-Riegelsberg ernannt. Ihre offizielle Einführung fand im Rahmen einer feierlichen Zeremonie statt, die mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche des Klosters Heilig Kreuz begann und anschließend mit einem Empfang im Kardinal-Maurer-Saal endete.

Caritasdirektor Michael Schley betonte bei der Begrüßung die besondere Rolle der Sozialstation: „Die Sozialstation Püttlingen-Riegelsberg ist für viele Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags. Mit Frau Lambert gewinnen wir eine engagierte und kompetente Leitungspersönlichkeit, die sich mit Herz und Verstand für die Belange unserer Klienten und Mitarbeitenden einsetzen wird.“

Auch Diakon Roland Isberner, Vorsitzender des Caritasrats, hob während des Gottesdienstes hervor: „Die Pflege ist mehr als nur eine Dienstleistung – sie ist ein Zeichen der gelebten Nächstenliebe. Mit Frau Lambert an der Spitze dieser Einrichtung können wir sicher sein, dass dieser Geist auch weiterhin die Arbeit der Sozialstation prägt.“

Die neue Leiterin Daniela Lambert bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und zeigte sich motiviert: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit meinem Team die bestmögliche Pflege und Unterstützung für unsere Klienten zu gewährleisten. Mein Ziel ist es, die hohe Qualität und Menschlichkeit, für die die Caritas steht, weiterzuführen und weiterzuentwickeln.“

Beim anschließenden Empfang hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, mit der neuen Leiterin ins Gespräch zu kommen und sich über künftige Entwicklungen der Sozialstation auszutauschen.

Der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. engagiert sich seit vielen Jahren erfolgreich in verschiedenen sozialen Bereichen. Mit seinen ambulanten Pflegediensten, Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen leistet er einen wichtigen Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Solidarität.

Vortrag „Frauen, Kunst und Kunstgeschichte“

Am Dienstag, dem 25. März 2025, lädt die FrauenGenderBibliothek Saar zu einem spannenden Vortrag über „Frauen, Kunst und Kunstgeschichte“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten der FrauenGenderBibliothek in der Großherzog-Friedrich-Straße 111 in Saarbrücken statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Referentin Elise Paschal, Kunsthistorikerin und Museologin, wird in ihrem Vortrag darauf eingehen, wie das Bild von Weiblichkeit lange Zeit durch männliche Künstler und deren Perspektive, den sogenannten „Male Gaze“, geprägt wurde. Frauen hätten sich erst „allmählich Raum für ihre eigene Perspektive“ erkämpft, so Paschal, „trotz zahlreicher gesellschaftlicher und institutioneller Barrieren.“

Diese historische Entwicklung habe grundlegende Fragen zu Genderidentität und Geschlechterrollen aufgeworfen, die oft in der Kunstgeschichte übersehen wurden. „Museen und kulturelle Institutionen waren ein Spiegel dieser Ungleichheiten und sind es teilweise auch heute noch – trotz der Fortschritte, die die feministische Kunstgeschichte seit den 1970er-Jahren ermöglicht hat“, erklärt die Referentin weiter.

Elise Paschal, die ihr Studium in Paris und Heidelberg absolvierte, ist aktuell als wissenschaftliche Volontärin im Bereich Ausstellungen und Sammlung an der Modernen Galerie in Saarbrücken tätig. Ihr Vortrag versteht sich als Einladung, „die Vergangenheit zu überdenken und die Zukunft neu zu gestalten.“

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen und anschließend gemeinsam über die spannenden Themen zu diskutieren.

Weitere Informationen sind erhältlich bei der FrauenGenderBibliothek Saar:
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

CDU fordert Landesregierung auf, Zusagen für Europäische Schule einzuhalten

Die CDU-Stadtratsfraktion Saarbrücken erhebt deutliche Kritik am Verhalten der Landesregierung hinsichtlich der Standortentscheidung für die Europäische Schule. Fraktionsvorsitzender Alexander Keßler zeigte sich irritiert darüber, „wie sich das Land bei der Frage nach dem zukünftigen Standort der Europäischen Schule aus der Verantwortung zieht.“ Dabei handle es sich von Anfang an um ein Landesprojekt, bei dem das Land auch die maßgeblichen Rahmenbedingungen gesetzt habe.

Besonders kritisch bewertet Keßler die wiederholten Verzögerungen bei der Standortwahl und die Nichterfüllung finanzieller Zusagen: „Seit Jahren verschleppt die Landesregierung den Prozess, verzögert eine Standortentscheidung und hält ihre Zusagen nicht ein. Insbesondere die zugesagte Kostenbeteiligung von 50 Prozent an einem dringend notwendigen Neubau steht weiterhin aus.“

Auch die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Dr. Christel Weins, sieht erheblichen Handlungsbedarf: „Die Eltern sind zu Recht unzufrieden mit der aktuellen baulichen Situation an der Paul-Schmook-Schule in Malstatt.“ Es sei lange klar gewesen, dass dieser Standort zu klein sei. Aufgrund der Untätigkeit des Landes hätten Stadt und Regionalverband nun erhebliche Mittel in eine Erweiterung des Provisoriums investieren müssen. „Geld, das besser in den Bau einer neuen Schule investiert worden wäre“, so Weins.

Für die CDU-Fraktion steht fest, dass das Bildungsministerium die Verantwortung für die derzeitigen Verzögerungen trägt. „Es geht hier um ein Projekt von überregionaler Bedeutung, das weit über Saarbrücken hinaus Strahlkraft besitzt“, betont Keßler und ergänzt: „Umso unverständlicher ist es, dass das Land auf der Bremse steht und versucht, die Verantwortung allein auf Regionalverband und Stadt abzuwälzen.“

Gleichzeitig lobt die CDU-Fraktion ausdrücklich die Arbeit von Stadtverwaltung und Regionalverband: „Stadt und Regionalverband haben hervorragende Vorarbeit geleistet und alles dafür getan, dass die Europäische Schule überhaupt an den Start gehen konnte“, betonen Keßler und Weins gemeinsam. Bereits vor längerer Zeit seien alle relevanten Gremien darüber informiert worden, dass ein Neubau in der Talaue in Dudweiler realisierbar sei und man sich darüber mit dem Land austausche.

Abschließend appelliert die CDU an die Landesregierung, ihre Verpflichtungen endlich ernst zu nehmen: „Statt Ausflüchten muss das Land nun endlich seine Zusagen einhalten und liefern“, fordern Keßler und Weins nachdrücklich.

Union, SPD und Grüne einigen sich auf historisches Finanzpaket

Nach intensiven Verhandlungen haben sich Union und SPD mit den Grünen auf ein umfassendes Finanzpaket geeinigt, das insbesondere Klimaschutz, Infrastruktur und Verteidigung in den Mittelpunkt stellt. Die Einigung wurde von allen beteiligten Parteien als bedeutender Schritt für Deutschlands Zukunft bewertet.

Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz zeigte sich nach Abschluss der Verhandlungen zufrieden. Es sei gelungen, mit SPD und Grünen zu einer Lösung zu gelangen, die „guten Gewissens“ in die Abstimmung gegeben werden könne, erklärte Merz bei einer Pressekonferenz in Berlin. Einstimmig habe seine Fraktion dem Kompromiss zugestimmt. Dabei betonte Merz, dass die Grünen erfolgreich darauf gedrungen hätten, dass „die Mittel aus dem Sondervermögen auch wirklich zusätzliche Investitionen bedeuten“, also nicht zur Finanzierung ohnehin laufender Projekte genutzt werden dürfen.

Die Einigung umfasst insbesondere den Klima- und Transformationsfonds (KTF), dessen Volumen von ursprünglich geplanten 50 Milliarden Euro auf nunmehr 100 Milliarden Euro aufgestockt wurde. Diese Mittel sind für Investitionen vorgesehen, die zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 beitragen. Darüber hinaus erhält die Ukraine auf Wunsch der Grünen drei Milliarden Euro, wie verschiedene Medien berichteten.

Aus dem Saarland kommen überwiegend positive Reaktionen auf die Einigung. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sprach von einem „Mega-Impuls für Deutschland und das Saarland“. Ihrer Einschätzung nach investiere Deutschland nun „so kraftvoll wie nie in die eigene Sicherheit, Wirtschaft, Infrastruktur und Klimaschutz“. Ein Scheitern der Gespräche wäre laut Rehlinger „eine enorme Belastung für die Wirtschaft und für Deutschland insgesamt gewesen“.

Auch der CDU-Landesvorsitzende Stephan Toscani begrüßte den Kompromiss ausdrücklich. Die Einigung sei ein gutes Signal: „Es zeigt, dass unsere Demokratie auch in schwierigen Zeiten funktioniert und die politische Mitte zu tragfähigen Kompromissen fähig ist.“ Besonders hob Toscani hervor, dass das Infrastrukturpaket die Chance biete, „die schwache Investitionskraft der saarländischen Kommunen zu stärken, die zu den finanzschwächsten in Deutschland zählen“. Man werde darauf achten, dass die Landesregierung den Kommunen die ihnen zugedachten Mittel vollumfänglich weiterleite. Zudem begrüßte Toscani ausdrücklich, dass das Sondervermögen „nicht zu einer Reduzierung der Investitionsausgaben in den Kernhaushalten von Bund oder Ländern führen darf.“

Volker Morbe, Co-Vorsitzender der Saar-Grünen, bewertete die Ergebnisse als großen Erfolg für seine Partei. Dass die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert werde, bezeichnete er als „historischen Durchbruch“. Entscheidend sei für die Grünen zudem gewesen, dass „die Finanzmittel des Pakets nicht für Steuersenkungen oder Umschichtungen missbraucht werden“ dürften. Jede Investition aus dem Sondervermögen müsse zusätzlich zum Haushalt erfolgen und in Wirtschaft und Infrastruktur fließen.

Die Einigung bildet eine solide Grundlage für die anstehenden Koalitionsverhandlungen und unterstreicht die Handlungsfähigkeit der politischen Mitte in Deutschland.

Neuer öffentlicher Bücherschrank in Rentrisch lädt zum Lesen und Tauschen ein

Rentrisch erhält eine neue Bereicherung für Bücherfreunde: Auf dem ehemaligen Schulhof vor der örtlichen Kindertagesstätte steht nun ein öffentlicher Bücherschrank bereit. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Bücher kostenlos mitzunehmen, auszutauschen oder direkt vor Ort darin zu schmökern.

Der Bücherschrank wurde auf Initiative des Ortsrats Rentrisch gestiftet und durch die Stadt St. Ingbert tatkräftig unterstützt. „Ein besonderer Dank gilt der Stadt St. Ingbert für ihre Unterstützung bei der Auswahl und Aufstellung“, betonten die Initiatoren des Projekts. Sie appellierten gleichzeitig an die Nutzerinnen und Nutzer, sorgsam mit den Büchern sowie dem Schrank umzugehen, damit möglichst viele Leser lange Freude daran haben.

Um die regelmäßige Pflege und Ordnung kümmert sich ehrenamtlich Claudia Laval-Armand. Ihr Einsatz gewährleistet, „dass der Schrank stets gut gefüllt ist und in einem ordentlichen Zustand bleibt, der zum Zugreifen einlädt“, lobten die Verantwortlichen das Engagement von Laval-Armand.

Nicht zuletzt bietet der Standort des neuen Bücherschranks eine besonders angenehme Atmosphäre: Direkt nebenan lädt eine Bank dazu ein, bei gutem Wetter in aller Ruhe ein Buch auszuwählen und direkt in der Sonne darin zu lesen.

Der Ortsrat Rentrisch wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern viel Freude beim Entdecken neuer literarischer Schätze und beim Austausch mit anderen Bücherfans.

Gemeinschaftsschule Sonnenhügel setzt Zeichen gegen Homophobie

Völklingen, 13. März 2025 – Die Gemeinschaftsschule Sonnenhügel, die sich bereits seit Jahren als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert, plant anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März 2025 ein starkes Zeichen gegen Homophobie. Unter dem Motto „Komm auf die bunte Seite der Macht!“ wird die gesamte Schulgemeinschaft vielfältige Aktionen durchführen, um für Akzeptanz und Gleichstellung einzutreten.

Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert an die Verantwortung aller, das Ideal der Gleichheit und Würde aller Menschen zu fördern und zu schützen. Gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es im ersten Artikel: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ In diesem Sinne möchte die Gemeinschaftsschule Sonnenhügel dieses Jahr verstärkt ihre Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Homophobie zeigen.

Bereits am Vormittag werden Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen in verschiedenen Stadtteilen Völklingens unterwegs sein. Mit bunten Bodenaufklebern und dem Motto „Komm auf die bunte Seite der Macht!“ sollen öffentliche Einrichtungen, Schulen, Banken und Geschäfte überzeugt werden, ihre Eingangsbereiche mit den Farben der Regenbogenflagge zu schmücken. Diese Aktion sei wichtig, um sichtbar ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen, betonen die Verantwortlichen der Schule.

Gleichzeitig entsteht in der Stadionstraße bis zum Schulgelände ein sichtbares Zeichen: Schülerinnen und Schüler malen mit speziell angefertigten Schablonen Regenbogenfarben und das Aktionsmotto auf die Gehwege. Parallel gestaltet eine weitere Schülergruppe auf dem Schulgelände gemeinsam mit einem Graffiti-Künstler eine ca. zwei Meter lange Fußskulptur, die dauerhaft an das Engagement der Schule erinnern soll.

Gegen 11:30 Uhr kommen alle Beteiligten zu einem Schweigemarsch zusammen, der von der Hermann-Neuberger-Halle bis zum Hindenburgplatz führen wird. Dort sollen nach einigen Redebeiträgen sechs je 15 Meter lange Stoffbahnen in den Farben der Regenbogenfahne ausgerollt werden, sodass sich eine große Regenbogenflagge bildet, um die sich alle Anwesenden versammeln.

Die künstlerisch gestaltete Fußskulptur wird ebenfalls zum Hindenburgplatz gebracht und erhält anschließend ihren festen Platz auf dem Schulgelände als nachhaltiges Symbol gegen Diskriminierung.

„Wenn es um Nachhaltigkeit geht, kochen viele ihr eigenes Süppchen. Jede einzelne Aktion ist gut und bedeutsam, aber mir ist es wichtig, möglichst viele Projekte zu bündeln. Hier erkennt man, wie viel in St. Ingbert zu diesem Thema passiert“, erklärte Claus Günther, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt, im Rahmen der Veranstaltungsvorbereitung.

Die Aktion wird insbesondere durch großzügige Unterstützung des Regionalverbands Saarbrücken, der VHS Völklingen, der Stiftung ME Saar, des Rotary Clubs Völklingen, von Saartoto und der RuBi-Stiftung ermöglicht. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, ein klares Zeichen für Toleranz, Vielfalt und gegen Homophobie zu setzen.

Saarländischer Pkw-Markt verzeichnet Rückgang im Februar – Starke Nachfrage bei Plug-in-Hybriden

Saarbrücken. Nach fünf Monaten Stabilität verzeichnet der saarländische Pkw-Markt erstmals wieder rückläufige Zahlen. Im Februar 2025 wurden insgesamt 2.049 Pkw neu zugelassen, dies entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2.140 Pkw), erklärte Martin Bitsch, Vorsitzender des Kfz-Verbandes, unter Berufung auf die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

Betrachtet man den Jahresstart insgesamt, so liegt das Saarland jedoch weiterhin auf Vorjahresniveau: In den ersten beiden Monaten summierten sich die Neuzulassungen auf 4.177 Pkw gegenüber 4.179 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum.

Verbrenner deutlich schwächer, Plug-in-Hybride im Aufwind

Die aktuellen Zahlen offenbaren jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Antriebsarten. Während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor erneut stark verloren haben, konnten Elektroantriebe und insbesondere Plug-in-Hybride (PHEV) kräftig zulegen. Benziner und Diesel erreichten im Februar lediglich 923 Neuzulassungen – ein Rückgang von 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (1.196 Zulassungen). Besonders betroffen waren Benziner mit einem Minus von 30,9 Prozent.

Plug-in-Hybride entwickelten sich dagegen überraschend positiv, so Bitsch. Sie erzielten mit 179 Zulassungen ein bemerkenswertes Plus von 90,4 Prozent im Vergleich zum Februar 2024 (94 Verkäufe). Vollelektrische Fahrzeuge (BEV) konnten mit 266 Zulassungen (Vorjahr: 260) nur leicht um 2,3 Prozent zulegen und bewegten sich somit in „normalen Bahnen“.

Transformation ohne „Elektro-Sondereffekte“

Bitsch betonte, dass sich der Transformationsprozess auf dem saarländischen Markt derzeit „offensichtlich ohne die Elektro-Sondereffekte“ vollziehe. Die aktuell hohen E-Zulassungszahlen in Bundesländern mit starker Automobilindustrie wie Niedersachsen seien größtenteils auf Eigenzulassungen der Hersteller zurückzuführen. Hintergrund hierfür seien verschärfte CO2-Flottenziele, die allerdings zeitlich bis 2027 gestreckt wurden. Diese Entwicklung führe zwar zu hohen zweistelligen Steigerungen, gleichzeitig bleibe jedoch die Nachfrage von Privatkunden nach Elektrofahrzeugen unverändert schwach. „Die Eigenzulassungen verzerren die Elektrozahlen“, erläuterte Bitsch weiter.

Unklar bleibe derzeit noch, ob die angekündigte E-Förderung möglicherweise die private Nachfrage weiter bremse. Fest stehe jedenfalls, dass derzeit vor allem Hersteller und Flotten den Automarkt dominierten.

Ein Besuch in der „Narrenstadt“ Villingen

Auf Einladung von Oberbürgermeister Jürgen Roth verbrachte der am Freitag vor Fasching infolge eines erfolgreichen Rathaussturms „entmachtete“ Bürgermeister von Friedrichsthal einige närrische Tage in der Partnerstadt Villingen-Schwenningen. Dabei erhielt er die Gelegenheit, das Brauchtum der schwäbisch-alemannischen Fasnet näher kennenzulernen.

In Villingen-Schwenningen beginnt die Vorfreude auf die Fasnet bereits am Dreikönigstag, dem 6. Januar, mit dem Abstauben der Masken („Schemen“). Die Vorbereitungen für die Fasnetbälle laufen auf Hochtouren, und die Stadt stimmt sich auf die Umzüge ein. Sobald die bunten Fähnchen an den Umzugsstrecken aufgehängt werden, steigt die festliche Stimmung im „Städtle“.

Ein Höhepunkt in Villingen ist die Fasnetsuche am Fasnetsonntag. Die Züge der Glonki-Gilde marschieren aus verschiedenen Richtungen zum Bickentor, wo sie von tausenden Zuschauern empfangen werden. Begleitet von einem Funkenregen und musikalischer Untermalung des Spielmannszugs beginnt die Veranstaltung und endet mit einem großen Feuerwerk.

Besonders beeindruckend sind die Umzüge traditionsreicher Narrengilden mit ihren zahlreichen Mitgliedern, die von Musikkapellen begleitet werden. Die schwäbisch-alemannische Fasnet zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Figuren aus – von historischen Charakteren wie dem Narro bis hin zu modernen Neuschöpfungen wie den zahlreichen Hexen. Ein wesentlicher Unterschied zum Karneval und Fasching besteht darin, dass die Narren jedes Jahr das gleiche „Häs“ – die traditionelle Verkleidung – tragen. Die geschnitzten Holzmasken, die in Villingen-Schwenningen als „Schemen“ bekannt sind, verleihen den Umzugsteilnehmern Anonymität. Dies ist entscheidend für eine der wichtigsten Traditionen der Fasnet: das „Strählen“, bei dem Narren Bekannte am Straßenrand mit kleinen Scherzen überraschen.

Die schwäbisch-alemannische Fasnet wurde im Dezember 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen, was die Bedeutung dieses jahrhundertealten Brauchtums unterstreicht.

Während des Besuchs bot sich die Gelegenheit, die Gastgeber näher kennenzulernen und die Besonderheiten der Fasnet hautnah zu erleben. In Villingen betreiben viele Fasnetvereine während der Hohen Tage eigene Wirtschaften, die sogenannten „Stüble“. Im Stadtbezirk Schwenningen hingegen ist es Tradition, von Haus zu Haus zu ziehen und sich von Bekannten und Freunden bewirten zu lassen.

Mit vielen neuen Eindrücken kehrte der Friedrichsthaler Bürgermeister aus der Partnerstadt zurück und konnte einen tiefen Einblick in die schwäbisch-alemannische Fasnet gewinnen.

Vollsperrung der A 620 in Fahrtrichtung Luxemburg am 16. März

Aufgrund einer Notmaßnahme im Zuge der Sanierung der Rosseltalbrücke wird die A 620 ab der Anschlussstelle Völklingen-City in Fahrtrichtung Luxemburg am Sonntag, den 16. März 2025, von 08:00 bis 18:00 Uhr voll gesperrt.

Eine Umleitung wird eingerichtet, um den Verkehrsfluss während der Sperrung zu gewährleisten. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen und mehr Fahrzeit einzuplanen.

Quelle: Stadt Völklingen

Stadt Völklingen führt notwendige Baumfällungen am Hirzeckberg durch

Die Stadt Völklingen wird in Kürze kranke Bäume auf dem Hirzeckberg in Geislautern fällen. Dabei handelt es sich um Bäume, die bruchgefährdet sind, bereits abgestorben oder deren Baumkronen am Absterben sind. Diese stellen eine potenzielle Gefahr für Wanderer, Spaziergänger und Jogger dar. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, sieht sich die Stadt gezwungen, die betroffenen Bäume auf städtischem Grund zu entfernen.

Bereits im Vorfeld hat die Stadtverwaltung die Brombeerhecken auf dem Gelände entfernt, um insbesondere die Rückzugsmöglichkeiten für Wildschweine einzudämmen.

Die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten der Stadt Völklingen haben trotz der begonnenen Brut- und Setzzeit keine Bedenken gegen die Maßnahmen geäußert.

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