Das Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) lädt am Samstag, dem 15. März, zur Ausbildungsmesse auf den Homburger Campus ein. Von 10 bis 13 Uhr können sich Schülerinnen, Schüler und weitere Interessierte in den Gebäuden 53 und 54 über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Das UKS, als größtes Ausbildungszentrum der Region, präsentiert eine breite Auswahl an Ausbildungsgängen in Gesundheitsfachberufen sowie in den Bereichen Verwaltung, IT und Handwerk.
„Das Universitätsklinikum des Saarlandes ist einer der größten Arbeitgeber und ebenso eine der größten Ausbildungsstätten der Region“, erläutert UKS-Pflegedirektor Serhat Sari. Das Schulzentrum bietet insbesondere zukünftigen Fachkräften im Gesundheitswesen eine qualifizierte Ausbildung mit vielversprechenden Karrierechancen. „Mit der Ausbildungsmesse möchten wir vor allem unser umfangreiches Angebot in den Gesundheitsfachberufen präsentieren und zeigen, von welchen Stärken und Vorteilen Auszubildende bei uns profitieren.“ Die Veranstaltung findet erstmals an einem Samstag statt.
Die Messe gibt Einblicke in zahlreiche Berufsfelder, darunter Pflege, Assistenz in der Anästhesie und im OP, medizintechnische Assistenzberufe sowie Physiotherapie. Darüber hinaus werden auch Ausbildungsplätze in Verwaltung, IT und Handwerk angeboten.
Das UKS unterstützt junge Menschen dabei, ihre Ausbildung individuell zu gestalten. „Am UKS erhalten sie die Chance, genau den Weg zu gehen, der für sie am besten geeignet ist. Auszubildende können sich dadurch bestmöglich auf ihre Zukunft konzentrieren“, heißt es aus dem Klinikum. Die persönliche und berufliche Weiterentwicklung wird nach dem Prinzip „Ausbildung nach Maß“ gefördert. Zudem gibt es teilweise die Möglichkeit, ein Studium in die Ausbildung zu integrieren.
Neben Vorträgen und Workshops zu den verschiedenen Berufsfeldern informiert die Ausbildungsmesse auch über Praktika und das Freiwillige Soziale Jahr im Universitätsklinikum. Zudem werden Details zu Zugangsvoraussetzungen, Vergütung und Bewerbungsprozessen erläutert.
Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher ist gesorgt.
Im Zuge der Fahrbahnerneuerung sowie des Baus eines Geh- und Radwegs an der L 265 zwischen Berschweiler und Kutzhof (Regionalverband Saarbrücken) hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in dieser Woche die winterbedingt unterbrochenen Arbeiten wiederaufgenommen. Die noch auszuführenden Bauleistungen ließen bautechnisch aufgrund der Witterung die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erst in diesen Tagen zu. Die Fertigstellung der Maßnahme ist voraussichtlich bis Ende Juni dieses Jahres geplant.
Aktuell läuft der zweite Bauabschnitt auf der freien Strecke zwischen dem bereits fertiggestellten Bereich am Ortsausgang Berschweiler und dem Ortseingang Kutzhof in der Umsetzung. Auf einer Strecke von rund 950 Metern werden Erdarbeiten, Entwässerungsmaßnahmen, Leitungsverlegungen sowie Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt. Zudem erfolgen Arbeiten an Nebenanlagen.
Die bisherige Umleitung bleibt bestehen: Der Verkehr wird weiterhin über die L 265 von Kutzhof nach Lummerschied, weiter über die L 299 nach Mangelhausen sowie über die L 141 und die L 265 in Richtung Berschweiler geführt. Die Gegenrichtung verläuft entsprechend.
Der LfS bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten mögliche Beeinträchtigungen in ihre Routenplanung einbeziehen, aktuelle Verkehrsmeldungen beachten und für die Umleitungsstrecke mehr Zeit einplanen.
Vor 18413 Zuschauern musste der 1. FC Saarbrücken seine dritte Niederlage im laufenden Jahr einstecken. Die frühe Führung durch Civeja, glich Kania nach 8 Minuten aus. Der Mann mit der Nummer 7 im Bielefelder Dress schoss seinen Verein auch zur Führung, welche Hagmann in der 84. Minute auf 3:1 erhöhte. Der FCS konnte an diesem kühlen Abend in der SchücoArena nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anschließen und muss am Freitagabend zuhause gegen den VfB Stuttgart II nachlegen, um den 2. Platz zu behaupten.
Ziehl hatte sich für Bielefeld zwei Änderungen einfallen lassen, wovon die erste gleich zu Beginn fruchten sollte. Für Krahn und Rabihic brachte er Civeja und Stehle.
Erste Minute, erste Chance für die Gastgeber. Zunächst scheiterte Young am aufmerksamen Saarbrücker Keeper, dann zog Russo aus gut 20 Metern volley ab und nötigte Menzel zu einer Großtat. Im Gegenzug erzielte der FCS die Führung. Florian Krüger erhielt über links das Leder, passte scharf ins Zentrum, wo Civeja freistand und das 1:0 erzielte. Es dauerte keine zwei Minuten, da konnte Julian Kania ausgleichen. Eine schöne Kombination fand den ehemaligen Nürnberger ungedeckt vor dem Tor. Kania zog ab, der Ball wurde abgefälscht – 1:1. Ein Wahnsinnsstart in der SchücoArena!
Ein Ballverlust von Stehle in der Mitte der eigenen Hälfte verschaffte den Bielefeldern die nächste Möglichkeit, doch Kanias Pass konnte Young nicht mehr erreichen. In der 26. Minute war es dann doch so weit: Joel Grodowski marschierte auf der rechten Seite durch bis zur Grundlinie, flankte scharf nach innen, wo erneut Julian Kania nur den Fuß dranhalten musste, um seine Elf in Führung zu bringen.
Die rechte Angriffsseite mit „Jonny“ Grodowski sorgte auch in den Folgeminuten für den ein oder anderen Wackler in der FCS Abwehr. In der 35. Minute zirkelte Kania einen Ball auf den Kasten von Menzel. Bielefeld war nun drückend überlegen, die Gäste von der Saar schafften kaum mehr entlastende Angriffe wie zu Beginn der Partie und gingen verdient mit einem 2:1 Rückstand in die Pause.
Beide Mannschaften kamen ohne Veränderungen aus der Pause und hatten den Schwung in der Kabine gelassen. Das Spiel geriet nun weit statischer. Möglichkeiten ergaben sich zumeist durch Abspielfehler. So konnte Kania in der 55. Minute erneut unbehelligt abziehen, doch sein Schuss war zu zentral und damit leichte Beute für Menzel. Nach knapp zwei Dritteln der Spielzeit wollte Rüdiger Ziehl neue Impulse setzen und brachte drei frische Kräfte: Krahn, Rabihic und Schmidt kamen für Vasisliadis, Civeja und Stehle, Kniat wechselte Kunze für Young ein.
Bielefeld blieb die aktivere Mannschaft, die sich nun mehr und mehr auf lange Bälle verlegte. In der 74. Minute durfte Chafik Gourichy wieder ran. Für ihn musste Florian Krüger vom Feld. Gourichy kam wenig später zu einer kleinen Chance, doch Bielefeld blieb am Drücker. Bis zur 80. Minute als Sontheimer auf Krahn ablegte un der Kersken aus 20. Metern prüfte. Der FCS war plötzlich wieder im Spiel. Kurz darauf knallte Patty Schmidt das Leder auf den Kasten. In der 83. Minute zirkelte Kasim Rabihic einen Ball knapp über die Latte. Doch in der Druckphase der Gäste erzwangen die Ostwestfalen die Entscheidung. Die Arminen verlagerten das Spiel auf die verwaiste linke Abwehrseite der Saarländer, Bichsel wollte noch eingreifen, doch er fälschte den Schuss von Hagmann so ungünstig ab, dass Menzel die Bogenlampe nicht abwehren konnte. Es blieb schließlich beim klaren und verdienten 3:1 für Bielefeld.
Arminia Bielefeld hat im Verfolgerduell gegen den 1. FC Saarbrücken einen verdienten 2:1-Sieg eingefahren und sich damit im Kampf um die oberen Tabellenplätze zurückgemeldet. Trotz eines frühen Rückstands durch Tim Civeja ließ sich der DSC nicht aus dem Konzept bringen, glich postwendend durch Julian Kania aus und drehte die Partie noch in der ersten Halbzeit durch dessen zweiten Treffer.
Über weite Strecken zeigte Bielefeld die aktivere und zielstrebigere Spielanlage, während der FCS vor allem in eigenem Ballbesitz oft zu unpräzise agierte und nur selten zu klaren Abschlüssen kam. Auch in der zweiten Hälfte blieb Arminia das gefährlichere Team, versäumte es jedoch, den Deckel früher draufzumachen. Saarbrücken hingegen fand nie richtig zu seinem Spiel und musste am Ende eine verdiente Niederlage hinnehmen.
Für die Arminen bedeutet dieser Erfolg ein wichtiger Schritt im Aufstiegsrennen, während der FCS einen Dämpfer hinnehmen muss. Die Saarländer bleiben jedoch auf einem direkten Aufstiegsplatz, müssen aber am kommenden Freitag gegen den VfB II wieder mehr Durchschlagskraft zeigen, um den Platz an der Sonne zu behaupten.
O-Töne der Trainer nach dem Spiel
Rüdiger Ziehl (1. FC Saarbrücken): „Wir sind perfekt in das Spiel reingestartet mit einem richtig, richtig schön ausgespielten Tor. Wir haben es aber in der Folge nicht geschafft, über Zweikampfintensität, zweite Bälle und Ruhe reinzubringen. Genauso wenig über Kontrolle im Ballbesitz. Bielefeld hat uns ein Stück weit den Schneid abgekauft.“
„Wenn wir den Ball gewonnen haben, war er relativ schnell wieder weg, sodass wir hinterhergelaufen sind. Schlussendlich zur Halbzeit stand es verdient 2:1, weil wir es nicht geschafft haben, über 45 Minuten an unsere 100 Prozent zu kommen.“
„Mit der Umstellung in der Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz, mehr Ruhe, ohne jetzt extrem zwingend zu werden. Aber sinnbildlich für das heutige Spiel war dann, dass wir in der Phase, wo wir näher rangekommen sind, das zweite Eiertor kassieren – wieder ein abgefälschter Schuss.“
„Das müssen wir so akzeptieren. Wir müssen das jetzt wegstecken, uns schütteln und es Freitag wieder besser machen.“
Mitch Kniat (DSC Arminia Bielefeld): „Unser Spiel startet natürlich extrem schlecht. Wir gehen in Rückstand mit einem gut rausgespielten Ballwechsel, dann sind wir hinterhergelaufen. Aber wir haben uns kurz geschüttelt, und wir haben uns viel vorgenommen heute. Wir wollten das Spiel sehr offensiv gestalten, wollten den Gegner hoch anlaufen, anpressen, damit wir gar nicht ins Nachdenken kommen. Offenes Visier und Vollgas!“
„Ich habe von meiner Mannschaft von der ersten Minute an genau das gesehen. Wir haben auch gesagt: Falls mal etwas passiert, was wir nicht so geplant haben, dann darf uns das nicht interessieren. Und das hat heute gut funktioniert.“
„Die Intensität in den Zweikämpfen war heute entscheidend. Wir waren uns nicht zu schade, auch mal 40 Meter hinterherzulaufen. Wir haben dann natürlich auch die Tore ziemlich zügig gemacht, was extrem wichtig war. Ich glaube, wenn das 0:1 länger steht, wird es schwieriger.“
„Wir haben uns in der zweiten Halbzeit auch nicht schwergetan, mal ein bisschen tiefer zu verteidigen. Wir wussten, dass Saarbrücken es offener gestalten würde. Wir hatten immer wieder gute Aktionen im Konter, hätten vielleicht noch ein, zwei mehr nutzen können.“
„Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Man sagt ja immer, wir seien ein absolutes Top-Team – aber wir sind extrem jung, wir haben noch Leistungsschwankungen drin. Die minimieren wir aber gerade von Woche zu Woche.“
„Heute war es ein sehr, sehr gutes, fleißiges Spiel. Das haben wir uns vorgenommen. Deswegen bin ich sehr zufrieden.“
St. Ingbert. Die Stadt St. Ingbert wird das geplante Projekt zur Nahversorgung im Stadtteil Mühlwald nicht weiterverfolgen. Grund dafür ist eine neue Rechtsauffassung der Landesplanung, die die zulässige Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter pro Standort beschränkt. Die bisherigen Planungen sahen an den beiden möglichen Standorten – dem Container-Parkplatz in der Kaiserstraße und dem Standort Kohldell – Verkaufsflächen von jeweils (max.) 1450 Quadratmetern vor.
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer empfahl dem Stadtrat, der am Dienstagabend tagte, auf eine juristische Auseinandersetzung zu verzichten und die Pläne nicht weiter zu verfolgen.
„Auch wenn wir uns eine umfassendere Nahversorgung für den Stadtteil gewünscht hätten, müssen wir die geänderte Rechtslage akzeptieren. Eine Klage gegen diese Vorgaben wäre mit hohem Risiko und ungewissem Ausgang verbunden“, so Oberbürgermeister Dr. Meyer.
Torhüter Tim Boss wird über die aktuell laufende Saison hinaus Teil der SV Elversberg bleiben. Der 31-Jährige hat seinen ursprünglich bis zum Ende dieser Spielzeit laufenden Vertrag an der Kaiserlinde um zwei weitere Jahre bis Sommer 2027 verlängert.
Boss geht damit in wenigen Monaten in sein drittes Jahr mit der SVE – im Sommer 2023 war der Keeper vom 1. FC Magdeburg nach Elversberg gewechselt. Zum damaligen Zeitpunkt brachte Tim Boss eine Erfahrung von 98 Drittliga-Einsätzen für den SV Wehen Wiesbaden und Fortuna Köln sowie von vier Zweitliga-Einsätzen für Magdeburg und Dynamo Dresden mit ins Saarland. Für die SV Elversberg stand Boss vergangenes Jahr zum Saison-Abschluss in der 2. Bundesliga zwischen den Pfosten. „Tim ist ein wichtiger Bestandteil unseres Torwart-Teams. Er zeigt immer vollen Einsatz, fordert seine Kollegen und ist gleichzeitig ein absoluter Teamplayer“, sagt SVE-Sportvorstand Ole Book: „Wir haben mit Tim einen verlässlichen Rückhalt auf dieser Position und freuen uns, dass wir darauf auch weiterhin bauen können.“ Tim Boss ergänzt: „Ich habe mich von Anfang an hier im Verein und mit der Mannschaft sehr wohlgefühlt. Wir haben sowohl unter uns Torhütern als auch allgemein ein großartiges Team zusammen, für das ich auch weiterhin mein Bestes geben werde.“
Die Fahrbahnerneuerung sowie der Bau eines Geh- und Radwegs an der L 265 zwischen Berschweiler und Kutzhof im Regionalverband Saarbrücken wurden nach der witterungsbedingten Winterpause in dieser Woche wieder aufgenommen. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) teilt mit, dass die verbleibenden Bauarbeiten aufgrund der Witterungsverhältnisse erst jetzt fortgesetzt werden konnten. Die Fertigstellung der Maßnahme ist bis Ende Juni 2025 vorgesehen.
Aktuell wird der zweite Bauabschnitt umgesetzt, der die freie Strecke zwischen dem bereits sanierten Bereich am Ortsausgang Berschweiler und dem Ortseingang Kutzhof umfasst. Auf einer Länge von rund 950 Metern werden Erdarbeiten, Entwässerungsmaßnahmen, Leitungsverlegungen sowie Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt. Zusätzlich erfolgen Arbeiten an den Nebenanlagen.
Die bestehende Umleitung bleibt weiterhin in Kraft. Der Verkehr wird über die L 265 von Kutzhof nach Lummerschied, weiter über die L 299 nach Mangelhausen sowie über die L 141 und die L 265 in Richtung Berschweiler geführt. Die Gegenrichtung verläuft entsprechend.
Der LfS bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen und empfiehlt Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, mögliche Beeinträchtigungen in ihre Routenplanung einzubeziehen, aktuelle Verkehrsmeldungen zu beachten und mehr Zeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.
Saarbrücken, 11. März 2025 – Die Stiftung Langwied, die in Saarbrücken mehrere Seniorenheime sowie Einrichtungen der Jugendhilfe betreibt, hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt.
Für die betreuten Personen gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge: Der Betrieb der Seniorenheime und Jugendbetreuung wird ohne Einschränkungen fortgeführt. Die Geschäftsführung betont, dass es zu keiner Beeinträchtigung der Versorgung kommen wird. Die Entscheidung für eine Sanierung im Rahmen der Eigenverwaltung sei auch aus Verantwortung gegenüber den betreuten Personen getroffen worden. Diese besondere Form des Insolvenzverfahrens ermöglicht es, den Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung fortzusetzen, da die bestehende Geschäftsführung im Amt bleibt.
Unterstützung durch Experten
Die Stiftung Langwied erhält bei der Sanierung Unterstützung von der Insolvenz- und Sanierungsabteilung der Kanzlei Staab & Kollegen. Justizrat Günter Staab wird zusammen mit den Rechtsanwälten Andreas Liebaug und Paul Baureis die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die wirtschaftliche Basis der Stiftung langfristig zu sichern. Zudem wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft W+ST aus Dillingen/Saar beratend bei der wirtschaftlichen Betrachtung der Maßnahmen tätig sein.
Die Interessen der Gläubiger werden durch einen vom Insolvenzgericht bestellten Sachwalter gewahrt. In diesem Fall übernimmt Rechtsanwalt Matthias Bayer von der Kanzlei Abel & Kollegen aus St. Ingbert diese Aufgabe und wird die Geschäftsführung im Rahmen der Restrukturierung fortlaufend überwachen.
Löhne und langfristige Sicherung der Arbeitsplätze
Die rund 260 Mitarbeitenden wurden bereits in einer Betriebsversammlung über das geplante Verfahren informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind bis einschließlich Mai 2025 durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Ziel der Eigenverwaltung ist eine nachhaltige Sanierung der Stiftung und die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze.
Strategische Neuausrichtung als Ziel
„Unser oberstes Ziel ist es, den Betrieb nachhaltig auf eine verlässliche Grundlage zu stellen. Dazu gehört auch eine strategische Neuausrichtung, die notwendig ist, um angemessen auf die aktuellen wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen zu reagieren. Aufgrund von Ereignissen und Entscheidungen in den letzten Jahren können wir die Neuausrichtung nur im Rahmen einer Sanierung in Eigenverwaltung erreichen“, erklärt der Direktor der Stiftung Langwied, Maik Müller.
Müller, der das Amt erst im Januar übernommen hat, leitete umgehend nach Bekanntwerden der wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Sanierungsmaßnahmen ein. „Auch ich hätte mir etwas Besseres vorstellen können, als nach Amtsantritt feststellen zu müssen, dass wir Sanierungsmaßnahmen einleiten müssen, um den Betrieb für die Zukunft sicher aufzustellen“, so Müller abschließend.
Der Saarländische Fußballverband (SFV) lädt am Dienstag, den 25. März 2025, um 18:00 Uhr zu einem kostenlosen Online-Seminar ein. Thema der Veranstaltung sind Fördermittel für Vereine sowie deren optimale Nutzung.
Fördermittel für Vereine im Fokus
Referent Simon Kirch vom Landessportverband für das Saarland (LSVS) gibt einen Überblick über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine. Thematisiert werden Fördermittel für Baumaßnahmen, energetische Sanierungen und Vereinsprojekte.
„Viele Vereine wissen gar nicht, welche finanziellen Hilfen sie in Anspruch nehmen können. Mit diesem Seminar möchten wir sie gezielt unterstützen und aufzeigen, welche Fördermöglichkeiten es gibt“, erklärt SFV-Vizepräsident Stephan Alt.
Interaktive Teilnahme ohne Anmeldung
Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, während des Seminars ihre Fragen direkt zu stellen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugang erfolgt über den folgenden Link: Online-Seminar-Link.
Am Freitag, dem 21. März lädt das Netzwerk “Gute Nachbarschaft” zu einem Konzert in die Deutschherrenkapelle Alt-Saarbrücken (Ecke Moltke- und Pfählerstrasse) ein.
Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr.
Am Klavier spielt Tobias Naumann.
Tobias Naumann wurde in Alt-Saabrücken geboren. Er studierte in Saarbrücken und Frankfurt am Main Kirchenmusik. Seit 2022 lebt und arbeitet Tobias Naumann als Organist in Dänemark. Zur Zeit ist er Organist in Brønderslev im Norden Jüttlands.
Tobias Naumann spielt ein Programm mit dänischen Komponisten.
Christoph Ernst Friedrich Weyse (1774-1842) ist in Dänemark sehr bekannt, da er die Melodien zu vielen dänischen Kirchen- und Volksliedern schrieb.
Friedrich Kuhlau (1786-1832) ist ein deutscher Flötist und Komponist, welcher in Kopenhagen Karriere machte.
Johann Helmich Roman gilt weithin als der schwedische Georg Friedrich Händel. Mit Niels Wilhelm Gade ist einer der bedeutendsten Komponisten Dänemarks im Konzertprogramm vertreten.
Den in Aarhus lebenden Komponisten Andreja Andric, welcher ursprünglich aus Belgrad stammt, und Tobias Naumann verbindet eine sehr persönliche Freundschaft. 2023 erschien bei einem deutschen Verlag eine Sammlung mit sechs Etüden für Tasteninstrumente. Tobias Naumann hat die Uraufführung von Fünf dieser Etüden in Deutschland und Dänemark gespielt und freut sich, die letzte dieser Etüden in seiner Heimatstadt Saarbrücken zum ersten mal vor Publikum zu spielen.
Tobias Naumann schreibt selbst auch Musik. Seit seinem Umzug nach Dänemark beschäftigt er sich mit Dänischen Volkstänzen. Seit 2022 sind Variationsreihen im klassisch-barocken Stil entstanden, von denen Tobias einige im Gepäck nach Saarbrücken hat.
Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Deckung der Unkosten wird gebeten.
Am Sonntag, den 16. März 2025, findet in der Sporthalle St. Arnual zwischen 14:00 und 17:00 Uhr erneut eine Verschenkbörse statt. Bereits zum vierten Mal organisiert die Nachhaltigkeitsinitiative Transition Town Saarbrücken e.V. diese Veranstaltung, die dazu beiträgt, gut erhaltene Gegenstände weiterzugeben und so Müll zu vermeiden. Der Veranstaltungsort ist die Sporthalle in der Scharnhorststraße 12, gegenüber dem Theater Überzwerg.
„Viel zu schade zum Wegwerfen!“ – unter diesem Motto sollen Haushaltswaren, Kleingeräte, Deko, Kleidung, Schuhe, Sportartikel, Kinderspielzeug und Accessoires, die nicht mehr benötigt werden, neue Nutzerinnen und Nutzer finden. Die Verschenkbörse bietet eine unkomplizierte Alternative zu Online-Kleinanzeigen oder Sozialkaufhäusern, die oft nur bestimmte Artikel annehmen.
Privatpersonen können am Veranstaltungstag zwischen 13:15 und 16:00 Uhr gut erhaltene und funktionstüchtige Gegenstände zum Verschenken vorbeibringen. Diese werden von den Helferinnen und Helfern gesichtet, sortiert und in der Sporthalle ausgelegt. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr steht es allen Besucherinnen und Besuchern frei, sich nach Bedarf Gegenstände mitzunehmen – kostenlos und ohne Bedingungen. Dabei soll der Gedanke des bewussten Konsums und solidarischen Teilens im Vordergrund stehen.
Angenommen werden:
Kleidung und Schuhe
Haushaltswaren und Deko-Artikel
Werkzeug und Kleingeräte
Kinderspielzeug und Kinderbücher
Nicht angenommen werden:
Bücher für Jugendliche und Erwachsene
DVDs und CDs
loses Zubehör und unsortierte Kleinartikel
größere Elektrogeräte und Möbel
Nicht angenommene Gegenstände müssen wieder mitgenommen werden. Übrig gebliebene, gut erhaltene Dinge werden an soziale Einrichtungen in Saarbrücken und Umgebung weitergegeben.
Ehrenamtliches Engagement und gesellschaftliche Bedeutung
Rund 20 Personen engagieren sich ehrenamtlich für die Verschenkbörse, darunter auch Geflüchtete aus der Ukraine, die bereits mehrfach tatkräftig unterstützt haben. Neben der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz stehen für die Veranstalterinnen und Veranstalter vor allem der soziale Zusammenhalt und Solidarität im Mittelpunkt.
Der Eintritt ist frei, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Spenden zur Deckung der Veranstaltungskosten sind willkommen.
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