Sonntag, April 6, 2025
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Erster Aktionstag „Sicherheitspartnerschaft“: Polizei und Landeshauptstadt verstärken Kontrollen an Brennpunkten in Saarbrücken

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Basierend auf die zwischen Innenminister Klaus Bouillon und Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz im „Letter of intent“ (L.o.i.) am 24. April 2017 vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen haben Einsatzkräfte der saarländischen Vollzugspolizei, der Bundespolizei und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt sowie des ÖPNV verstärkte Kontrollen in der Innenstadt von Saarbrücken durchgeführt.
„Die aktuelle Sicherheitslage konstatiert für die gesamte Bundesrepublik Deutschland eine anhaltend hohe abstrakte Gefährdung. Neben einer auch im Saarland zu befürchtenden Konkretisierung der Gefahren durch den internationalen Terrorismus in Form von Anschlägen stehen aber auch andere Kriminalitätsfelder im Fokus der Öffentlichkeit“, sagt Innenminister Klaus Bouillon.
So beeinflussten Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beispielsweise durch eine offene Drogenszene, Straßenprostitution oder organisiertes Betteln das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig negativ.
Bouillon: „Das unverändert hohe Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung, des Handels und Gewerbes sowie der kulturellen Einrichtungen erfordert gemeinsame Anstrengungen von allen Beteiligten zur Stärkung und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und  zur effizienten Abwehr von Gefahren.“

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Mit diesem Aktionstag setzen wir eine von mehreren Vereinbarungen der Sicherheitspartnerschaft um. Das ist ein wichtiger Punkt. Das Wichtigste ist aber, dass wir gemeinsam eine dauerhafte und sichtbare Polizeipräsenz in der Stadt fest vereinbaren.“ Die Landeshauptstadt erhalte vermehrt Beschwerden von Menschen, die insbesondere Sicherheitsaspekte im Innenstadtbereich betreffen.

Britz: „Der ungenierte offene Drogenhandel und -konsum im Bereich um die Johanneskirche und das Rathaus ist dabei ein berechtigter Kritikpunkt, die Situation am Hauptbahnhof ein anderer. Hier brauchen wir verstärkt die Polizei mit ihrer Kompetenz und ihren Befugnissen. Hierzu stehe ich in engem Kontakt mit dem Innenminister und der Polizei und hoffe auf eine baldige Lösung.“ Saarbrücken verzeichne weiterhin steigende Einwohner- und Tourismuszahlen. „Saarbrücken als Oberzentrum wächst. In unserer Stadt ballen sich aber auch die sozialen Probleme. Dem muss mit einer angemessen Polizeipräsenz Rechnung getragen werden“, sagt Britz.

Die Inhalte der mit der Landeshauptstadt eingegangenen Sicherheitspartnerschaft, die auf eine langfristige und kontinuierliche Zusammenarbeit ausgelegt sind, verpflichten beide Partner zu einer über das bisherige Engagement hinausgehenden Entwicklung neuer Sicherheitskonzepte.
Innenminister Bouillon und die saarländische Polizei haben gemeinsam diese neuen Konzepte entwickelt, „die in dieser Form erstmals in Saarbrücken durchgeführt werden“, so Minister Bouillon.

Mit dem ersten Aktionstag dieser Art münden die schriftlichen Vereinbarungen in konkreten Maßnahmen und werden sprichwörtlich „auf die Straße gebracht“: Rund 170 Einsatzkräfte des Landespolizeipräsidiums führten am 31. August 2017 lagebildabhängige Kontrollen und deliktsorientierte Durchsuchungen an Kriminalitätsbrennpunkten im Saarbrücker Stadtgebiet durch.
Hierzu hat das Landespolizeipräsidium die Besondere Aufbauorganisation (BAO) „Brennpunkt“ eingerichtet. Bereits mit der BAO „Wohnungseinbruch“, welche ein ähnliches taktisches Maßnahmenkonzept beinhaltet, hat die Polizei einen großen Erfolg bei der Aufklärung und Vermeidung von Wohnungseinbrüchen verzeichnet.  Bouillon: „Die Idee ist, die „BAO Brennpunkt“ flächendeckend im gesamten Land einzusetzen, überall dort, wo Kriminalitätsschwerpunkte den Einsatz erfordern.“

Abgestimmt mit den polizeilichen Maßnahmen wurden Kontrollen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Saarbrücken, dem ÖPNV, dem Zoll und der Bundespolizei in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen durchgeführt.
„Neben solchen Schwerpunktaktionen planen wir mit unserem Ordnungsdienst langfristig angelegte Maßnahmen. Wir sind zurzeit dabei, ein Konzept zu erarbeiten, um das aggressive und bandenmäßige Betteln in der Innenstadt zu bekämpfen“, sagte Britz.

Die Bilanz der Polizei nach dem ersten Aktionstag in Saarbrücken ist positiv: Insgesamt wurden 241 Personenkontrollen durchgeführt, 46 Personen wurden durchsucht. 52 Strafverfahren wurden eingeleitet, davon 39 wegen Verdachts des Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahrer“), zwei wegen Beleidigung von Polizeibeamten und 11 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Drei Personen wurden im Verlauf der intensiven Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen festgenommen. Dabei wurden ein Vorführbefehl und ein Abschiebehaftbefehl vollstreckt sowie eine vorläufige Festnahme wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln durchgeführt. Außerdem nahmen die Polizeibeamten eine Person zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam  und griffen einen abgängigen Jugendlichen auf. Dieser wurde der anschließend einer Betreuungseinrichtung übergeben.
Besonders erfreulich: Außer einigen Konfrontationen und Provokationen gegenüber Einsatzkräften der Polizei gab es im Verlauf der umfangreichen Einsatzmaßnahmen am Einsatztag keinerlei weiteren Zwischenfälle.

Minister Bouillon: „Durch die öffentlich verstärkt wahrnehmbaren Maßnahmen und die Erhöhung der Polizeipräsenz an Brennpunkten soll neben der objektiven Sicherheit auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessert werden. Wir zeigen damit, dass wir in Anbetracht der veränderten Sicherheitslage aktiv gegen potenzielle Störer und Straftäter vorgehen.“

St. Ingbert: Baustellen/Sperrungen in verschiedenen Straßen

Am Montag, 4. September, und Dienstag,  5. September, finden in einem Teilbereich der Poststraße, zwischen Rickertstraße und Ludwigstraße, Fräs- und Asphaltierungsarbeiten statt.

Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Zufahrt zum Schmelzer Parkplatz ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Ferner ist die Zufahrt zur Kirchengasse am Dienstag, 5. September, nicht möglich.

Die Bushaltestelle am Parkplatz Poststraße kann an beiden Tagen nicht angefahren werden. Die Stadtverwaltung bittet die Fahrgäste, die Haltestelle am „Rendezvous-Platz“ zu nutzen.

Mit Verkehrsbehinderungen muss gerechnet werden.

 

Die  Rockentalstraße wird ab Montag, 4. September, bis einschließlich Freitag, 8. September, auf Höhe des Anwesens 43 wegen der Erneuerung eines Gasanschlusses voll gesperrt. Sie ist jedoch bis zur Baustelle in beiden Richtungen befahrbar. Die Umleitung erfolgt über die Gehnbachstraße, Obere Rischbachstraße und  Am Gütterwieschen. Für die Fußgänger steht ein Gehweg zur Verfügung.

 

Die Hochstraße in Rohrbach ist ab sofort bis Donnerstag, 7. September, auf Höhe des Anwesens 37 wegen der Erneuerung eines Kanalhausanschlusses (Notfall) voll gesperrt. Die Hochstraße ist bis zur Baustelle in beiden Richtungen befahrbar. Die Umleitung erfolgt über die Pestalozzistraße und die Obere Kaiserstraße. Für die Fußgänger steht ein Gehweg zur Verfügung.

 

In folgenden Straßen finden ab Montag, 4. September, bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember, Kanalsanierungen statt: Felsenweg, Bruchstraße, Steinstraße, Winkelstraße, Sandstraße und Staugärtenstraße. Die Baufirma wird die Anwohner zeitnah informieren, in welchem Zeitraum ihre Straße betroffen ist.

Max Braun erhält einen Platz in der Galerie der Saarbrücker Ehrenbürger

Am Donnerstag, 31. August, hat Oberbürgermeisterin Charlotte Britz gemeinsam mit dem Maler Armin Rohr das neu geschaffene Porträt des Saarbrücker Ehrenbürgers Max Braun im Festsaal des Rathauses St. Johann vorgestellt.

 

Zur Vollendung der Ehrenbürgerwürde beauftragte die Landeshauptstadt Saarbrücken Armin Rohr mit der Anfertigung eines Porträts, das nun im Rathaus St. Johann in der Nähe des Festsaales in die Galerie der Saarbrücker Ehrenbürger integriert wird.

 

Dem Journalisten, Politiker, Europavisionär und Widerstandskämpfer Max Braun wurde am 13. Juli 2016 im Rahmen eines offiziellen Festaktes posthum die Ehrenbürgerwürde der Landeshauptstadt Saarbrücken verliehen.

 

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Max Braun steht für Werte, die heute wichtiger denn je sind. Er war ein aufrechter Demokrat, der sich mit großem Mut und Einsatz gegen die NS-Diktatur stellte. Er war ein Vordenker: Hier in Saarbrücken lebend, setzte er sich als einer der ersten Politiker für die deutsch-französische Freundschaft ein. Die Verständigung zwischen diesen beiden großen Nationen sollte helfen, den Frieden in einem geeinigten Europa zu sichern. Sein Eintreten für unsere Werte bekommt nun ein dauerndes Gesicht.“

 

Max Braun: Widerstandskämpfer und Europavisionär

Matthias „Max“ Braun gehörte zu den bedeutendsten Persönlichkeiten an der Saar in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Wirken fällt in eine Zeit, in der das Saargebiet unter französischer Verwaltung stand.

 

1892 in Neuss geboren, kam Max Braun 1923 nach Saarbrücken, um als Chefredakteur die Leitung der Saar-SPD-Zeitung „Volksstimme“ zu übernehmen. Von 1925 bis 1928 war er zweiter Vorsitzender und ab 1928 erster Vorsitzender der saarländischen SPD. Er war Mitglied des Landesrats und des Saarbrücker Stadtrates.

 

Max Braun trat zunächst für eine Rückkehr des Saargebietes zu Deutschland ein – zu einem demokratischen, freiheitlichen und republikanischen Deutschland. Als sich abzeichnete, dass sich in Deutschland mit dem NS-Staat ein terroristisches Verbrechersystem etabliert hatte, arbeitete er für die Erhaltung des Status quo und gegen die Rückgliederung zu Hitlerdeutschland.

 

Max Braun war der geistige und politische Kopf der Widerstandbewegung an der Saar. Unmittelbar nach der Saarabstimmung, emigrierte Max Braun zunächst nach Frankreich und später nach England. Wie viele andere Emigranten setzte er den Widerstand im Exil fort. Er verstarb am 3. Juli 1945 unerwartet in London, wenige Tage vor seiner geplanten Rückkehr an die Saar.

 

Der Maler Armin Rohr

Der Künstler Armin Rohr studierte Design und Freie Malerei in Saarbrücken. Ein Arbeitsstipendium an der Cité Internationale des Arts führte ihn nach Paris und eines des Saarländischen Kultusministeriums auf Schloss Wiepersdorf in Brandenburg. Seit vielen Jahren lebt, lehrt und arbeitet er wieder in Saarbrücken und hat seit 2003 einen Lehrauftrag für Freies Zeichnen an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er ist Träger des Saar-Lor-Lux-Kunstpreises der Stadt Ottweiler und des Kulturpreises des Stadtverbandes Saarbrücken.

 

Hintergrund

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken hatte in seiner Sitzung am 8. Dezember 2015 beschlossen, Max Braun posthum mit der Ehrenbürgerwürde auszuzeichnen. Dies geht zurück auf die Initiative des Historikers Joachim Heinz und des SPD-Ortsvereins St. Johann.

 

Zusätzlich übernahm die Landeshauptstadt Saarbrücken das Familiengrab der Brauns auf dem Neusser Friedhof, das auch die Urne Max Brauns enthält. Die Grabanlage wurde restauriert und die Landeshauptstadt übernimmt die Pflege des Ehrengrabes.

 

Freibad „das blau“ macht Winterpause: Freier Eintritt am 3. September

Am Sonntag, 3. September, ist das Freibad in St. Ingbert zum letzten Mal in diesem Sommer geöffnet. Als kleines Dankeschön an alle Besucher ist der Eintritt an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr kostenlos.

VHS-Vortrag Nebenstelle Hassel: „Vereinsrecht – sicher unterwegs im Ehrenamt“

Der Vortrag der VHS-Nebenstelle Hassel „Vereinsrecht – sicher unterwegs im  Ehrenamt“  findet am Donnerstag, 21. September um 19.30 Uhr, im Rathaus Hassel statt. Dozent ist der Fachanwalt für Erb- und Steuerrecht Andreas Abel.

 

Dem Ehrenamtler im Verein fällt es immer schwerer, ohne professionelle Hilfe einen Verein zu führen. Unter Umständen haften ein Vorsitzender und sein Stellvertreter bei Steuerschulden mit ihrem eigenen Vermögen, wenn der Verein insolvent ist. Jeder Vorsitzende ist verantwortlich dafür, dass der Verein nach Recht und Gesetz geführt wird. Das betrifft auch den Vorsitzenden als Arbeitgeber, insbesondere, wenn es sich um Sportvereine handelt, die Übungsleiter beschäftigen. Die Vereinsvorsitzenden werden juristisch mit Geschäftsführern, beispielsweise einer GmbH, gleichgestellt. So muss man Wirtschaftsfachmann, Jurist und Pädagoge gleichzeitig sein. Stets gibt es neue Vorschriften. Kein Wunder, wenn sich nur noch wenige bereit erklären, ein solches Amt zu übernehmen. Es können Probleme auftauchen, an die man nie gedacht hätte. Der Vortrag gibt Antwort auf die Frage, in welchen Fällen man haften muss.  Haftungs- und Versicherungsfragen zur Ehrenamtspauschale und zur Ehrenamtsversicherung können beantwortet werden. Offene Fragen werden während des Vortrages gerne beantwortet.

 

Weitere Informationen bietet das neue Programmheft der Biosphären-VHS für 2017/18. Es liegt aus in allen Hasseler Geschäften oder per download unter www.hassel.saarland.

Eine Anmeldung ist erforderlich, jeweils bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn bei der  Geschäftsstelle der Biosphären-VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Telefon 06894/13-723, bei der Nebenstelle Hassel, Telefon 06894/5908933, oder per Mail: vhs-hassel@gmx.de; vhs@st-ingbert.de.

Polizei zieht positive Bilanz nach Aktionstag in Saarbrücken

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Saarbrücken. Nach dem ersten gemeinsamen Aktionstag im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport und der Landeshauptstadt zieht die Saarbrücker Polizei eine positive Bilanz.
Bei dem  Einsatz am Nachmittag bis in die frühen Abendstunden des 31.08.2017 führten rund 170 Einsatzkräfte  des Landespolizeipräsiums mit Mitarbeitern der Stadt Saarbrücken, der Saarbahn, dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, dem Zoll und der Bundespolizei an mehreren Kriminalitätsbrennpunkten, Gaststätten und in öffentlichen Verkehrsmitteln zahlreiche Kontrollen durch.

Gegen 16:30 Uhr  begannen Kontrollen an und im Umfeld der Johanneskirche. Hier war es in der Vergangenheit mehrfach zu Ordnungsstörungen und auch Straftaten gekommen. Rund 70 Beamtinnen und Beamten kontrollierten die szenetypischen Problemgruppen vor Ort. Um die Sicherheit an der Haltstelle der Saarbahn und dem innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt zu gewährleisten, waren auch kurzfristige Verkehrssperrungen unvermeidbar.

Zuvor waren bereits mehrere gewerbliche Objekte in der Eisenbahnstraße durchsucht worden. Grundlage hierfür  waren Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Saarbrücken in einem Verfahren wegen Urkundenfälschung und Handel mit gefälschten Fahrscheinen für Busse und Bahnen.
In diesem Zusammenhang fanden in enger Abstimmung mit der Bundespolizei auch intensive Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes statt.

Ordnungsamt, Steueramt und Gewerbeaufsicht der Stadt Saarbrücken ebenso wie das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz und der Zoll beteiligten an dem Aktionstag der Polizeiinspektion Saarbrücken-St.Johann mit eigenen Kontrollen. Unterstützt durch Einsatzkräfte der Polizei wurden Gewerbebetriebe (Shisha-Bars) im Bereich der Berliner Promenade hinsichtlich der Einhaltung von gewerbe- und baurechtlichen Auflagen sowie der Einhaltung von Jugend- und Arbeitsschutzvorschriften überprüft.

Kontrollteams der Saarbahn GmbH führten, begleitet von Polizeibeamten, im gesamten Innenstadtbereich gezielte Fahrscheinkontrollen durch. Die Polizei nutzte die Gelegenheit, die Fahrgäste auf das Deliktsfeld „Taschendiebstähle in öffentlichen Verkehrsmitteln“ hinzuweisen und gab Tipps zum Schutz des mitgeführten Eigentums.

Nach Abschluss der Maßnahmen an der Johanneskirche waren der Bürgerpark und das Umfeld der Congresshalle im Fokus der Ermittler, da sich Beschwerden und Sachbeschädigungen häufen und mehrfach Angehörige der Betäubungsmittelszene in diesem Bereich angetroffen wurden.

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Udo Schneider, konnte am späten Donnerstagabend ein positives und beeindruckendes Fazit ziehen:

Insgesamt wurden im Rahmen des Aktionstages 241 Personenkontrollen durchgeführt, 46 Personen wurden durchsucht. 52 Strafverfahren wurden eingeleitet, davon 39 wegen Verdachts des Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahrer“), zwei wegen Beleidigung von Polizeibeamten und 11 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Drei Personen wurden im Verlauf der intensiven Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen festgenommen. Dabei wurden ein Vorführbefehl und ein Abschiebehaftbefehl vollstreckt sowie eine vorläufige Festnahme wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln durchgeführt. Außerdem nahmen die Polizeibeamten eine Person zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam  und griffen einen abgängigen Jugendlichen auf. Dieser wurde der anschließend einer Betreuungseinrichtung übergeben.

Besonders erfreulich:  Außer einigen Konfrontationen und Provokationen gegenüber Ein-satzkräften der Polizei gab es im Verlauf der umfangreichen Einsatzmaßnahmen am Einsatztag keinerlei weiteren Zwischenfälle.

„Mittelstand 4.0“: Saarland bekommt sein Kompetenzzentrum

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Riesenschritt für die Digitalisierung des Saarlandes: Das Kompetenzzentrum „Mittelstand 4.0“ kommt! Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanzierte Einrichtung wird ihren Sitz in Saarbrücken haben. Das haben Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und ihre saarländische Amtskollegin Anke Rehlinger heute bestätigt. Das  Kooperationsprojekt bringt erfahrene Akteure des Saarlandes aus dem Bereich digitaler Zukunftstechnologien zusammen: Das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA), die Standortagentur Saaris sowie das AWS-Institut für digitale Produkte und Prozesse sind Konsortialpartner unter Leitung des ZeMA. Ziel ist es, „vor allem unsere kleinen und mittleren Unternehmen für die zunehmende Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Produktionsmodelle zu sensibilisieren und ihnen bei der technischen Umsetzung sowie der fachlichen Vernetzung unter die Arme zu greifen“, so Ministerin Rehlinger.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Wir wollen kleinen und mittleren Unternehmen bei der digitalen Transformation unter die Arme greifen, denn vor allem für sie ist die Digitalisierung eine Mammutaufgabe. Unsere Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren mit ihren mittelstandsgerechten Angeboten bieten den Unternehmen Digitalisierung zum Anfassen und zielgenaue Beratung.“

Ein Schwerpunkt des mit 3,5 Mio. Euro dotierten neuen Kompetenzzentrums werden Digitalisierungsprozesse in der Produktion sein. „Damit passt es hervorragend zur saarländischen Wirtschaftsstruktur; denn bei uns sind Industriearbeitsplätze und produktionsnahe Dienstleistungen und schließlich auch das Handwerk besonders eng verflochten“, erläutert Rehlinger. Daher sei das Kompetenzzentrum ein wichtiger Beitrag dazu, die mittelständische regionale Wirtschaft auf Dauer wettbewerbsfähig zu halten. Dabei werde es sich am tatsächlichen Bedarf der Unternehmen und an der Nachfrage nach praxisnahen Problemlösungen orientieren.

Brigitte Zypries: „Das Saarbrücker Kompetenzzentrum ist das vierzehnte Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum, das wir in dieser Legislaturperiode errichten. Damit kommen wir unserem Ziel, das Angebot an regionalen Kompetenzzentren in Reichweite der Unternehmen flächendeckend auszubauen, wieder ein ganzes Stück näher.“

Rehlinger: „Es wird Angebote an Neulinge genau so geben wie an diejenigen, die sich auf dem Feld der Digitalisierung bereits bewegen und noch besser werden wollen.“ Dabei spielen Beratung und Weiterbildungsseminare ebenso eine Rolle wie produktionsnahe Demonstrationsanlagen, etwa in Form einer „Offenen Werkstatt“. Im Übrigen sollen Orte der Zusammenarbeit geschaffen werden, die den Erfahrungsaustausch bei vergleichbaren Aufgabenstellungen erleichtern, so die Ministerin. Räume stünden bei den Konsortialpartnern zur Verfügung, einem Start unmittelbar nach der Förderzusage durch den Bund stehe nichts im Wege.

Auch eine Zusammenarbeit mit benachbarten Kompetenzzentren (Kaiserslautern, Darmstadt) sowie dem Schaufenster West des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk in Koblenz ist vorgesehen.

Die nächste Veranstaltung im Musikpark steht bevor Pristine bringen norwegischen Bluesrock nach Homburg

Von der nordnorwegischen Idylle in Tromsö hinaus in die weite Welt: so kann man die Entwicklung in den letzten Monaten von „Pristine“ bezeichnen. Sängerin und Band-Leaderin Heidi Solheim kehrte Ende 2016 in ihre Heimat zurück und begann damit, ein neues Album zu entwickeln. „Ninja“ heißt das entstandene Werk mit neun Titeln, alle aufgenommen an einem einzigen Tag. Das Ergebnis sprüht geradezu vor Energie und Leidenschaft. „Frei“ und „furchtlos“ sind Attribute, die

Heidi mit dem Album verbindet, was ihre eigene Performance und die der Band sehr zutreffend umschreibt.

 

Das Debütalbum „Detoxing“ erschien 2011, ab dann kannte die Kreativität keine Grenzen mehr. Im Jahr darauf folgte Heidi Solheims erste Solo-Platte, von da an ging es im Jahrestakt weiter. 2015 legte sie eine Pause ein, brachte dafür 2016 aber gleich zwei Alben auf den Markt, unter anderem Pristines „Reboot“, das erste Album der Band, das auch außerhalb Norwegens erschienen ist. Es folgten zwei Tourneen und Auftritte in Clubs und bei Festivals.

 

Am Samstag, 16. September 2017, kommen „Pristine“ in den Homburger Musikpark und werden sicherlich auch dort das Publikum mitreißen. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Karten gibt es beim Kulturamt der Stadt, bei ticket regional und – wenn noch vorhanden – an der Abendkasse.

Sibylle Knauss liest in der Stadtbücherei St. Ingbert

Am Mittwoch, 20. September um 19.30 Uhr, findet in der Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstr. 71, eine Lesung des St. Ingberter Literaturforums statt.

 

Sibylle Knauss liest aus ihrem Roman „Der Gott der letzten Tage“. Der Roman handelt vom letzten Abenteuer, das uns bevorsteht: zu sterben. Eigentlich geht es zu weit, davon zu erzählen. Aber genau so weit will Sibylle Knauss mit diesem Buch gehen: Ein Mann liegt im Sterben. Er weiß, dass er sterben muss Und er ist vorbereitet darauf. Wer, wenn nicht er? Ein Pfarrer, Sterbebegleiter, Prediger, bekannt für seine wundervollen Grabreden. Doch jetzt, künstlich beatmet, kann er nicht mehr sprechen. Dafür ergreift Gott selber das Wort und hat ihm einiges zu sagen. Das Leben rauscht dem sterbenden Mann durch den Kopf. Er denkt an seine Lieben, seinen Glauben und seine Verfehlungen. Es ist eine sehr lebendige Sache, zu sterben. Ein großer, spannender Kampf, von dem dieses Buch erzählt.

 

Sibylle Knauss, Jahrgang 1944, aufgewachsen in Unna, lebt in Remseck. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Evangelische Theologie in München und Heidelberg. Sie war als Gymnasiallehrerin in St. Ingbert lange Jahre tätig. Von 1984 bis 1988 war sie Sprecherin des St. Ingberter Literaturforums. Von 1992 bis 2012 arbeitete sie als Professorin an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 1981 ist sie Autorin von Romanen, wie z. B. „Evas Cousine“, „Charlotte Corday“, „Die Nacht mit Paul“, „Das Liebesgedächtnis“ und „Fremdling“.

 

Das St. Ingberter Literaturforum lädt zu dieser Lesung in die Stadtbücherei St. Ingbert ein. Der Eintritt ist frei.

 

Info: Stadtbücherei St. Ingbert, Tel. 06894/9225711.

Wenn Sie wissen wollen, was Haartrockner und Gartenschlauch mit abstrakter Kunst zu tun haben, dann haben Sie jetzt einen Termin.

Die Wadgasser Künstlerin Annette Bachmann-Vicktor lädt am 17.09.17 im kuscheligen Café Kostbar zum Crémant Empfang ein. Lyrisch begleitet wird die Vernissage von Raphael „El Niño“ Klein.
Malerei ist für die Künsterin wie tanzen. Ihr geht es in der Malerei darum, den Zufall als Weichensteller zu sehen und mittels experimenteller Verfahren aus scheinbarer Zerstörung Neues entstehen zu lassen.
Malerei sieht Bachmann-Vicktor als Kommunikation zwischen Bild und Künstlerin. Das konstruktive Zusammenspiel von Zufall, Spontaneität, Aufbau von Neuem und Zerstörung führt zu überraschenden Ergebnissen: So entstehen in einem sich entwickelnden Gestaltungsprozess unmittelbare, echte Bilder. Frisch, expressiv und dennoch kontrolliert.
Ihr ist es wichtig, dass ihre Bilder Stimmungen und Energie ausdrücken. Mal leise und dann wieder laut. Das Bild darf Ecken und Kanten haben, das soll es sogar, denn es erzählt von seinem Entstehungsprozess.
Vernissage: 17.09.2017, 18:00 – 20:00 Uhr.
Ausstellungszeit: 17.09.17 bis 16.11.17
Café Kostbar, Nauwieser Straße 19, 66111 Saarbrücken
Webpräsenz der Künstlerin: www.lebensart-kunst.de

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