Donnerstag, April 3, 2025
- Werbung -
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
Start Blog Seite 4093

SV Waldhof Mannheim – Korte: „Wir müssen in Stuttgart eine Reaktion zeigen“

Die nächste englische Woche steht an. Am Mittwoch gastieren die Buwe um 19:30 Uhr bei den Stuttgarter Kickers. Die Partie im Gazi-Stadion auf der Waldau wird geleitet von Schiedsrichter Nicolas Winter aus Scheibenhardt.

Gianluca Korte erwartet einen hungrigen Gegner aus Stuttgart: „Es wird das gewohnt schwierige Spiel gegen die Kickers. Der Start mit fünf Punkten aus vier Spielen war für sie bestimmt nicht optimal, weshalb sie in der Partie gegen uns auf einen Sieg brennen werden. Wir wollen dagegenhalten und uns auf unsere eigenen Stärken besinnen. Treten wir mit breiter Brust auf, bin ich davon überzeugt, dass wir die drei Punkte mit nach Mannheim nehmen.“

In der jungen Vergangenheit war das Gazi-Stadion in Stuttgart ein gutes Pflaster für die Blau-Schwarzen. In der vergangenen Saison bezwang der SVW dort sowohl die Kickers als auch den VfB Stuttgart II. Daran erinnert sich auch Korte. „Wir scheinen uns in diesem Stadion durchaus wohl zu fühlen und möchten die Serie am Mittwoch ausbauen.“ Die letzte Niederlage (0:3) gegen die Kickers datiert aus der Zweitliga-Saison 1999/2000. In den letzten sechs Spielen konnten die Schwaben nicht gegen die Mannheimer gewinnen. Beide Aufeinandertreffen der abgelaufenen Spielzeit gingen mit jeweils 3:2 an die Männer von Cheftrainer Gerd Dais.

Nach der 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg II will die Mannschaft von Cheftrainer Gerd Dais schnell zurück in die Erfolgsspur. „Wir müssen in Stuttgart eine Reaktion zeigen und mit viel Leidenschaft und Kampf auftreten. Jeder von uns muss 100 Prozent geben“, gibt sich Korte selbstkritisch.

Verzichten muss Gerd Dais weiterhin auf Mirko Schuster (Rotsperre)

TSV Steinbach verpflichtet Tim Welker

Fußball-Regionalligist TSV Steinbach kann Vollzug bei der Suche nach einem Innenverteidiger melden. Der 23-Jährige Tim Welker unterschreibt einen Zwei-Jahresvertrag im SIBRE-SPORTZENTRUM HAARWASEN in Haiger und wird zukünftig das Rot-Weiße Trikot mit der Nummer 22 tragen. Der Rechtsfuß mit Zweitliga-Erfahrung stand beim Testspiel des TSV gegen den 1.FC Köln für 30 Minuten auf dem Platz und trainierte seitdem bei den Steinbachern mit.

Geschäftsführer Matthias Georg sieht großes Potenzial in der Neuverpflichtung: „Tim Welker ist ein Spieler mit einer sehr hohen Qualität und einer exzellenten Einstellung zu seinem Beruf. Wenn er nach seiner langen Verletzungszeit wieder zu alter Stärke findet, dann stellt er eine große Verstärkung für unser Team dar. Unsere Kaderplanung ist damit vorerst abgeschlossen.“

Tim Welker und TSV-Trainer Matthias Mink haben bereits in der Saison 2015/16 beim KSV Hessen Kassel zusammen gearbeitet. Damals stand der 1,88 Meter-Mann 90 Minuten beim Heimsieg des KSV gegen den TSV Steinbach auf dem Feld. Zu 13 Startelf-Einsätzen kam auch eine Partie im DFB-Pokal. Beim 0:2 gegen Hannover 96 stand Welker ebenfalls 90 Minuten auf dem Feld.

Der gebürtige Zierenberger spielte bereits in der Jugend für den KSV Hessen Kassel. 2006 wechselte der Innenverteidiger zum SC Paderborn. In den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 wurde Welker gegen den FSV Frankfurt und den 1.FC Köln jeweils in der Schlussphase eingewechselt.

„Ich möchte mich bei Verein und Trainer für das Vertrauen bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass man einem Spieler nach längerer Verletzungsdauer einen solchen Vertrauensvorschuss gewährt. Der Kontakt zum TSV Steinbach kam vor wenigen Wochen über Trainer Matthias Mink zustande, der sich nach meinem Gesundheitszustand erkundigt und mich nach meiner Wechselbereitschaft gefragt hat. Nun möchte ich vor allem gesund bleiben und mich für Einsätze in meiner neuen Mannschaft empfehlen“, so Tim Welker über seinen Wechsel nach Steinbach.

AKW Cattenom zeitnah vom Netz nehmen! Hoffeld richtet Appell an Staatspräsident Macron

Der neue französische Umweltminister Nicolas Hulot hatte kürzlich öffentlich angekündigt, dass die französische Regierung in den kommenden acht Jahren bis zu 17 Atomreaktoren abschalten wolle. Hintergrund ist ein neues französisches Energiewendegesetz, das zum Ziel hat, den Atomanteil an der Stromproduktion bis 2025 auf 50 Prozent zu reduzieren. Um diese Zielsetzung, die auch durch den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bestätigt wurde, zu erreichen, sollen Atomkraftwerke in Frankreich in den nächsten Jahren abgeschaltet werden. Damit wächst in unserer Region auch wieder die Hoffnung auf eine baldige Stilllegung des Atomkraftwerks im grenznahen lothringischen Cattenom.

Vor diesem Hintergrund hat der Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld in einem Schreiben an Frankreichs Staatspräsident Macron eindringlich appelliert, das altersschwache AKW Cattenom an der deutsch-französischen Grenze zeitnah vom Netz zu nehmen.

Das Kernkraftwerk Cattenom ist das drittgrößte Atomkraftwerk Frankreichs. Trotz offenkundiger, in steter Regelmäßigkeit auftretender sicherheitstechnischer Probleme befindet sich das AKW Cattenom nach wie vor in Betrieb. „Seit Betriebsbeginn gab es etwa 800 sicherheitsrelevante Ereignisse, was zeigt, dass das AKW Cattenom nicht sicher ist und diese Technik die immer wieder prognostizierte Sicherheit in keinster Weise garantieren kann“, begründet Hoffeld in seinem Schreiben seine Forderung, diese von der Öffentlichkeit als Pannenreaktor wahrgenommene Anlage endlich stillzulegen.

KSV’68 IGB – Die Runde 2017 steht in den Startlöchern. St.Ingberter Ringerverein startet mit 3 Mannschaften

Der Kraftsportverein 1968 St. Ingbert  startet am 02.September 2017 in die neue Runde; wie im vergangenen Jahr hat der Ringerverein aus St. Ingbert 3 Mannschaften beim Saarländischen Ringerverband gemeldet und zwar 1.Mannschaft in der Oberliga; die 2.Mannschaft, in der vorallem auch die Nachwuchsringer ihr Können unter Beweis stellen, in der Landesliga. Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder eine C-/D-Jugend, bei der die 10 bis 14-Jährigen auf die Matte treten. Los geht’s mit einem Auswärtskampf bei den Ringerfreunden des RKG Illtal in Eppelborn. Der erste Heimkampf in der Sporthalle der Ludwigsschule in St. Ingbert findet am 16.09.2017 statt – um 17:30 Uhr ringt die C-/D-Jugend und um 18:30 Uhr die 2. Mannschaft und um 19:30 unsere 1.Mannschaft  (Einlass ab 17 Uhr);

Zum Saisonauftakt wird neben den spannenden Zweikämpfen den Zuschauer außerdem der Auftritt der Cheer-Assembly – der Homburger Cheerleader-Junioren, dargeboten sowie ist wieder für das leibliche Wohl gesorgt.  Alle Termine der Ringer gibt’s auch im Internet auf www.ksv-68-st-ingbert.de

Kickers Offenbach am Mittwoch zu Gast an der Kaiserlinde

Flutlichtspiel in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde! Am kommenden Mittwoch, 23. August, empfängt die SV Elversberg zum 5. Spieltag der Regionalliga Südwest die Offenbacher Kickers zum Heimspiel. Der Anstoß in Elversberg erfolgt um 19.00 Uhr.

Die Zielsetzung im Abendspiel ist klar: Die SVE will gegen Offenbach den ersten Saisonsieg vor den heimischen Fans. „Für uns wird es wichtig sein, dass wir im Zusammenspiel mit den Zuschauern, bei denen man das Gefühl hat, dass sie richtig dahinter stehen, eine Einheit bleiben. Wir dürfen auf dem Platz nicht versäumen, den Kopf hochzunehmen und dürfen uns die Leichtigkeit nicht nehmen lassen“, sagt SVE-Cheftrainer Karsten Neitzel: „In den letzten Spielen waren auch vernünftige Szenen dabei, und wir dürfen jetzt nicht an den falschen Baustellen arbeiten. Wir wissen, worum es geht und haben in den letzten Tagen noch mal einige Dinge sensibilisiert. Wir haben Qualität, wir müssen sie nur abrufen und auf den Platz bekommen, damit wir am Mittwoch die drei Punkte in Elversberg behalten.“

Die Gäste aus Offenbach sind in dieser Spielzeit stark aus der Sommerpause gekommen, haben in den bisherigen vier Spielen zehn Punkte geholt und liegen damit punktgleich mit den beiden erstplatzierten Teams auf Tabellenrang drei. „Offenbach hat sich im Sommer gut verstärkt und kommt jetzt auch mit Selbstbewusstsein hierher“, weiß SVE-Außenverteidiger Lukas Kohler: „Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir spielen zuhause und gehen das Spiel wieder so an, dass wir gewinnen wollen. Wir müssen uns einfach vorne belohnen, die Tore machen und einen Dreier einfahren.“ Personell werden bekanntermaßen verletzungsbedingt Aleksandar Stevanovic, Stefano Cincotta, Edmond Kapllani und Sven Sellentin fehlen. Moritz Göttel stand vergangenes Wochenende erstmals wieder bei der Elversberger U21 auf dem Platz; ob es zum jetzigen Zeitpunkt bereits für einen Einsatz bei der ersten Mannschaft reicht, ist noch offen.   

OFC schlägt Hessen Kassel im Nord-Süd-Derby mit 1:0

Am heutigen Sonntag empfingen die Offenbacher Kickers den KSV Hessen Kassel zum hessischen Nord-Süd-Derby. Im Sparda-Bank-Hessen-Stadion sehen 7.313 Zuschauer eine spannende Partie, die mit einem knappen Sieg der Gastgeber endet.

Bei idealem Fußballwetter setzt der OFC von Beginn an auf die Offensive und erspielt sich bereits in der ersten halben Stunde einige Torchancen, während die Gäste auf Konter lauern. In der 28. Minute trifft Florian Treske, der bereits in den Anfangsminuten den Führungstreffer auf dem Fuß hatte, zum 1:0 für die Kickers. Eine Flanke von Alexandros Theodosiadis verwertet der Mittelstürmer aus kurzer Distanz per Kopf. Bis zum Pausenpfiff bleibt es bei der verdienten Offenbacher Führung.

Im zweiten Durchgang kommen beide Mannschaften zu Gelegenheiten, Serkan Firat und Dren Hodja können die besten Chancen für den OFC nicht verwerten. In der Schlussphase drängen die Nordhessen verstärkt auf den Ausgleich, Ingmar Merle trifft nach 78 Minuten nur den Pfosten des Offenbacher Gehäuses. Die Partie wird jetzt zunehmend hektisch, doch bis zum Ende bleibt es beim knappen 1:0 für die Hausherren.

Nach den ersten vier Ligaspielen hat das Team von Trainer Oliver Reck bereits zehn Punkte auf dem Konto, so viele wie nie zuvor seitdem die Kickers in der Regionalliga Südwest spielen. Damit steht der OFC hinter den punktgleichen 1. FC Saarbrücken und FC-Astoria Walldorf weiter an der Tabellenspitze.

Bereits am Mittwoch tritt Kickers Offenbach bei Vorjahresmeister SV Elversberg an. Spielbeginn in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde ist um 19 Uhr. Am kommenden Sonntag, den 27. August erwartet der OFC dann Aufsteiger Röchling Völklingen im Sparda-Bank-Hessen-Stadion. 

Mannschaftsaufstellung Kickers Offenbach:

·        Daniel Endres, Jan Hendrik Marx, Stefano Maier, Benjamin Kirchhoff, Alexandros Theodosiadis, Maik Vetter, Ihab Darwiche (72. Varol Akgöz), Niklas Hecht-Zirpel (60. Serkan Göcer), Dren Hodja, Serkan Firat, Florian Treske (84. Semih Sentürk)

Torschütze

·        1:0 Treske (28.)

10 Jahre Kunstverein Sulzbach

0

In einer feierlichen Sonntagsmatinee wurde das zehnjährige Bestehen des Kunstverein Sulzbach e.V. gefeiert. Gastgeberin Dagmar Günther konnte dazu ihre beiden bisherigen Vorgänger Heiko Bellon und Rainer Mundanjohl ebenso begrüßen wie viele Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik. Lesen Sie mehr über den Kunstverein Sulzbach und seine ersten zehn Jahre im kommenden Sulzer.

Dagmar Günther, die erste Vorsitzende des Vereins, moderierte die Veranstaltung
Die Chorgemeinschaft Concordia Sulzbach schuf den musikalischen Rahmen der Veranstaltung

Ford-Pilot Ott Tänak gewinnt ADAC Rallye Deutschland 2017

0
  • Mikkelsen und Ogier komplettieren das Podium nach einem packenden Schlusstag
  • 220.000 Besucher an den Strecken im Saarland und in den umliegenden Regionen
  • Titelentscheidungen in der WRC 2 für Pontus Tidemand und in der WRC 3 für Nil Solans
  • Armin Kremer auf Rang neun, Marijan Griebel in den Top-20, Julius Tannert gewinnt JWRC-Wertung

München/Nohfelden-Bosen. Ott Tänak (EST) gewinnt vor rund 220.000 Zuschauern die ADAC Rallye Deutschland 2017 und sichert sich den zweiten WRC-Sieg seiner Karriere. Für das M Sport World Rally Team ist es der erste Sieg beim deutschen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft. 16,4 Sekunden hinter dem Mann im Ford Fiesta WRC beendete Andreas Mikkelsen (NOR) im Citroën C3 WRC die ADAC Rallye Deutschland. Vorjahressieger Sébastien Ogier (FRA) im Ford Fiesta WRC belegt mit 30,4 Sekunden Rückstand auf Tänak den dritten Rang. Der viermalige Weltmeister übernimmt dabei wieder die Tabellenführung in der Fahrerwertung der FIA World Rally Championship vor Thierry Neuville (BEL). Auch deutsche Fahrer durften am Bostalsee jubeln: ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Julius Tannert (GER) feierte einen Klassensieg in der Junior-WRC-Wertung, Armin Kremer (WRC) beendete die ADAC Rallye Deutschland als bestplatzierter Deutscher im Ford Fiesta WRC auf Rang neun.

ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk: „Der große Zuspruch der Fans hat uns gezeigt, dass es richtig war, der ADAC Rallye Deutschland mit dem Umzug ins Saarland ein neues Profil zu geben. Wir haben die Zuschauer mit vielen neuen Elementen, angefangen vom spektakulären Start in Saarbrücken bis hin zur Powerstage am Bostalsee mit der Siegerehrung im Servicepark, aber auch dem bewährten Rallye-Fest auf der Arena Panzerplatte, begeistert. Der Umzug der ADAC Rallye Deutschland ins Saarland war ein großer Kraftakt für das gesamte Organisationsteam und ist uns mit großer Unterstützung seitens der saarländischen Politik und der zuständigen Behörden gelungen. Wir werden nun daran arbeiten, das zuschauerfreundliche und kompakte Format der ADAC Rallye Deutschland im Saarland weiterzuentwickeln.“

Klaus Bouillon, Saarländischer Minister für Inneres, Bauen und Sport: „Die ADAC Rallye Deutschland ist eine tolle Veranstaltung für unser Land. Die Rallye ist eine der größten Veranstaltungen in unserem Land und ein guter Umsatzbringer. Ich freue mich jetzt schon auf die ADAC Rallye Deutschland 2018.“

Auf den 21 Wertungsprüfungen (WP) im Saarland und den umliegenden Regionen erlebten die Besucher von Beginn an einen packenden Weltmeisterschaftslauf. Das erste Highlight bot am Donnerstag die spektakuläre Auftaktprüfung in der City von Saarbrücken, die überraschend an den WRC-2-Piloten Jan Kopecký (CZE) ging. In den Weinbergprüfungen am Freitag kristallisierte sich ein spannender Zweikampf zwischen Tänak und Mikkelsen um die Führung heraus. Hinter dem Duo lieferten sich die beiden punktgleichen Titelanwärter Ogier und Neuville ein spannendes Duell.

Eine Vorentscheidung zwischen Ogier und Neuville bracht der Samstagmorgen, als der Belgier auf der ersten kurzen Panzerplatten-Prüfung mit einer gebrochenen Radaufhängung an seinem Hyundai i20 WRC ausfiel. Ogier konzentrierte sich in den verbleibenden Prüfungen erfolgreich auf die Absicherung seines dritten Platzes. Ogiers Teamkollege Tänak nutzte die erste lange Panzerplatten-WP sowie die anschließende Saarland-Prüfung Freisen 1, um einen Vorsprung von gut 25 Sekunden auf Mikkelsen herauszufahren. Auf der Nachmittagsrunde gelang es dem Citroën-Piloten, der in Deutschland schon zweimal Dritter wurde, seinen Rückstand wieder etwas zu verringern.

Am Finaltag machte Mikkelsen weiter Druck, doch Tänak behielt die Nerven und verteidigte souverän seine knapper werdende Führung. In der abschließenden Powerstage (St. Wendeler Land 2), die direkt am Servicepark Bostalsee endete, machte der Este schließlich seinen ersten Sieg bei der ADAC Rallye Deutschland perfekt. In der spannenden Abschlussprüfung ging es vor allem für Thierry Neuville um Schadensbegrenzung, doch der Belgier konnte mit seinem 6. Platz keine Sonderpunkte für die WM-Wertung sammeln. Zusätzliche Zähler gab es hingegen für Powerstage-Sieger Dani Sordo (5 Punkte) sowie für die weiteren Platzierten Esapekka Lappi (4 Punkte) im Toyota Yaris WRC, seinen Teamkollegen Jari-Matti Latvala (3 Punkte), Sébastien Ogier (2 Punkte) und Craig Breen (1 Punkt) im Citroën C3 WRC.

Ott Tänak: „Das war einfach nur großartig! Den Grundstein für diesen Erfolg haben wir am Freitag durch eine richtige Reifenwahl gelegt. Danach konnten wir uns für den Rest des Wochenendes darauf verlegen, das Geschehen zu kontrollieren. Das ist unser erster Sieg auf Asphalt – ein wirklich cooles Gefühl. Mit den 25 Punkten aus Deutschland sehe ich keinen Grund, warum wir nicht auch noch in den Titelkampf eingreifen sollten. Wir werden weiter alles geben.“

Mit dem Ausgang der ADAC Rallye Deutschland erobert Ogier die Führung in der Fahrerwertung der FIA Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Bei noch drei verbleibenden WRC-Events 2017 führt der Franzose nun mit 177 Punkten vor Thierry Neuville mit 160 Punkten und Tänak mit 144 Punkten.

Titelentscheidungen gab es bei der ADAC Rallye Deutschland in der WRC 2 und in der WM-Juniorenwertung: Mit einem dritten Klassenplatz in Deutschland steht Pontus Tidemand (SWE, Skoda Motorsport) vorzeitig als neuer WRC-2-Champion fest. In der WRC-3-Kategorie wurde in Deutschland Nil Solans (ESP, Ford Fiesta R2) zum neuen Champion gekürt.

Als bester Deutscher beendete Armin Kremer die ADAC Rallye Deutschland in den Top-Ten: Bei seinem Gaststart im Ford Fiesta WRC kam der 48-jährige Routinier auf den 9. Gesamtrang. Auch die deutschen Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport durften sich über ein gutes Abschneiden freuen: Skoda-Fahrer Marijan Griebel, der Lokalmatador, belegte den 17. Gesamtplatz (8. Platz WRC 2), Julius Tannert sicherte sich mit seinem 31. Gesamtrang im Ford Fiesta R2 zugleich den Sieg in der Junior-WRC-Wertung.

 

Vorläufiger Endstand nach 21 Bestzeitprüfungen:

1. Tänak/Järveoja (EST/EST) Ford Fiesta WRC 2:57:31,7 Std.
2. Mikkelsen/Jæger (NOR/NOR) Citroën C3 WRC + 0:16,4 Min.
3. Ogier/Ingrassia (FRA/FRA) Ford Fiesta WRC + 0:30,4 Min.
4. Hänninen/Lindström (FIN/FIN) Toyota Yaris WRC + 1:49,2 Min.
5. Breen/Martin (IRL/GBR) Citroën C3 WRC + 2:01,5 Min.
6. Evans/Barritt (GBR/GBR) Ford Fiesta WRC + 2:03,4 Min.
9. Kremer/Winklhofer (DEU/AUT) Ford Fiesta WRC + 10:19,4 Min.
17. Griebel/Kopczyk (DEU/DEU) Skoda Fabia R5 + 15:29,8 Min.
31. Tannert/Heigl (DEU/AUT) Ford Fiesta R2 + 33:22,7 Min.

 

 

 

Bestzeiten-Verteilung:
Tänak 5, Sordo 5, Mikkelsen 2, Hänninen 2, Latvala 2, Neuville 1, Ogier 1, Kopecký 1, Lappi 1, Breen 1

Rallye-Führungen:
Kopecký WP1, Sordo WP2, Tänak WP3, Mikkelsen WP4-6, Tänak WP7-21 (Ziel)

Fahrerwertung FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017
(nach 10 von 13 Läufen):

1. Ogier 177 Punkte
2. Neuville 160 Punkte
3. Tänak 144 Punkte
4. Latvala 123 Punkte
5. Sordo 89 Punkte
6. Evans 87 Punkte
7. Breen 64 Punkte
8. Hänninen 58 Punkte
8. Paddon 55 Punkte
10. Lappi 49 Punkte

Herstellerwertung FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017
(nach 10 von 13 Läufen):

1. M-Sport World Rally Team 325 Punkte
2. Hyundai Motorsport 261 Punkte
3. Toyota Gazoo Racing WRT 213 Punkte
4. Citroën Total Abu Dhabi WRT 163 Punkte

SPD im Gespräch mit Betriebsrat vom Kraftwerk Weiher

0

Die Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), Rosemarie Moog, und die Vorsitzende des SPD- Gemeindeverbandes, Britta Hess, besuchten dieser Tage mit einer Delegation weiterer Vorstandsmitglieder den Betriebsrat des Kraftwerkes Weiher, um sich vor Ort über die Situation des Unternehmens zu informieren. Mit dabei war auch Esra Limbacher, der Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis 299, in dem die beiden Kraftwerke Weiher und Bexbach ihre Standorte haben.

Betriebsratsvorsitzenden Michael Schommer und sein Stellvertreter Jürgen Baltes erläuterten den Besuchern eingehend die Entwicklung seit der Energiewende und die negativen Folgen für die Kohleverstromung. Weiher III ist über vierzig Jahre am Netz und hat aktuell noch 136 Mitarbeiter. Seit der von der Bundesregierung eingeleiteten Energiewende hat sich durch zunehmenden Solar- und Windenergieausbau die Zahl der Betriebsstunden und der erzeugte Strom drastisch reduziert. Der Essener Kraftwerks- Konzern Steag hat daher wegen der schwierigen finanziellen Situation Ende letzten Jahres einen Antrag auf Stilllegung seiner beiden Kraftwerke an der Saar beim Übertragungsnetz- Betreiber Amprion gestellt. Zum Glück wurden beide Kraftwerke von Amprion aus Gründen der Versorgungssicherheit für zwei Jahre als systemrelevant erklärt und damit weiter am Netz gehalten. 

Wie es Ende 2019 aussehen wird, kann zur Zeit niemand sicher voraussagen. Dies ist eine sehr schwierige Situation für das Unternehmen und insbesondere für die betroffenen Mitarbeiter. Während der Sommermonate, so Michael Schommer, war das Werk selten in Betrieb. Es kann ad hoc angefahren werden, wenn Flaute herrscht und die Sonne nicht scheint. In den Wintermonaten wird wegen der Wetterlage dann häufiger mit Einsätzen gerechnet. Michael Schommer zeigte sich jedoch vor dem Hintergrund der Stilllegung von drei Atommeiler in Süddeutschland bis zum Jahre 2022 zuversichtlich über den weiteren Bestand des Werkes. Die SPD- Delegation sicherte den Mitarbeitern ihre Solidarität zu. Esra Limbacher, Rosemarie Moog und Britta Hess sprachen sich für eine Energiepolitik mit Augenmaß aus, die auch die Menschen vor Ort mitnimmt. Die nur kurzfristigen Vertragsverlängerungen schaden dem Unternehmen und schüren Ängste über die weitere Zukunft. Daher ist die Politik aufgefordert, klare Ziele zu formulieren und Planungssicherheit herzustellen.    

Rallye-Radar von der ADAC Rallye Deutschland 2017

0

Eine unvergessliche Autofahrt: Am Freitag gab es auf der WP Wadern-Weiskirchen Rallye-Feeling für Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz: Der Politiker, der bereits am Donnerstag den Showstart und die erste Sonderprüfung vor Ort verfolgte, absolvierte eine Taxifahrt in einem Ford Fiesta WRC an der Seite des niederländischen Rallye-Stars Kevin Abbring. Danach gab der Bundesminister zu Protokoll: „Das war krass! Eine Autofahrt, die ich nie vergessen werde!“ Das Video dazu sehen Sie bei Youtube

ADAC Präsidium geschlossen auf Rallye-Besuch: Der deutsche WM-Lauf ist die größte motorsportliche Gemeinschaftsleistung des ADAC, alle 18 Regionalclubs engagieren sich mit mehr als 3.000 ehrenamtlichen Helfern für die Veranstaltung. In diesem Jahr besuchte das ADAC Präsidium geschlossen eine der größten deutschen Motorsportveranstaltungen: ADAC Präsident Dr. August Markl, der erste Vizepräsident Matthias Feltz, Sportpräsident Hermann Tomczyk, Jens Kuhfuß, Vizepräsident für Finanzen, Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr, Thomas Burkhardt, Vizepräsident für Technik, Kurt Heinen, Vizepräsident für Tourismus und Generalsyndikus Christian Reinicke verfolgten die Rallye vor Ort ebenso gespannt wie die ADAC Geschäftsführer Alexander Möller und Lars Soutschka.

Boxenstopp für Andrea Kaiser: TV-Moderation Andrea Kaiser machte am Samstag eine Stippvisite bei der ADAC Rallye Deutschland um ihrem Mann Sébastien Ogier im Kampf um die WM-Führung die Daumen zu drücken. Vom Bostalsee reiste Kaiser anschließend direkt weiter nach Hamburg, wo sie am Montagabend den SPORT BILD-Award moderiert.

Achtung Kontrolle: Die ADAC Rallye Deutschland ist im Herbst auch Teil der beliebten Real-Life-Doku-Serie „Achtung Kontrolle“ beim TV-Sender Kabel Eins. Zwei Kamerateams begleiteten WRC-Fahrer Marijan Griebel und Andreas Bachmeier, der als Leiter ADAC Automobil und Motorbootsport eng in die Organisation der Rallye mit eingebunden ist, und gaben aus Fahrer- wie auch aus Organisationsperspektive spannende Einblicke hinter die Kulissen der Großveranstaltung. Ausgestrahlt wird die Folge im Herbst.

Würdigung der ehrenamtlichen Helfer: Stellvertretend für die über 2.000 Sportwarte, die bei der ADAC Rallye Deutschland im ehrenamtlichen Einsatz sind, wurde Markus Schmidt eine besondere Ehre zuteil: Der 46-jährige, der sich seit 15 Jahren ehrenamtlich als Sportwart engagiert, durfte beim Shakedown an der Seite von Armin Kremer im Ford Fiesta WRC 17 von M-Sport Platz nehmen und erlebte die Taxifahrt seines Lebens. „Unfassbar, wie die Jungs Gas geben. Dass sie dabei auch noch auf die Signale von uns Streckenposten achten, ist schon eine Leistung,“ sagte Schmidt nach der Fahrt.

Spektakuläre Panzerplatte: Der Truppenübungsplatz Baumholder gehörte auch 2017 zu den Hotspots der ADAC Rallye Deutschland. Bei bestem Wetter bevölkerten am Samstag Tausende Besucher das berühmt-berüchtigte Rallye-Areal und sorgten für Stadion-Atmosphäre. Neben der Rallye-Action gab es unter anderem eine atemberaubende Red Bull Freestyle-Motocross-Show zu bestaunen. Heiß begehrt waren auch die Unterschriften der Rallye-Stars Mads Østberg und Henning Solberg, die auf der Panzerplatte eine Autogrammstunde gaben.

Jubiläum für die ADAC Rallye Deutschland: 35 und 15 – diese beiden „Geburtstage“ feiert die ADAC Rallye Deutschland in diesem Jahr. 1982 wurde die Veranstaltung erstmals unter diesem Namen ausgetragen. Seit 2002 gehört sie zum Programm der FIA Rallye-Weltmeisterschaft.

Festival-Feeling am See: Der neue Servicepark am Bostalsee wurde während der ADAC Rallye Deutschland zum großen Besuchermagneten. Der abwechslungsreiche Mix unterschiedlicher Einrichtungen und Angebote mit Live-Musik am Abend lockte zahlreiche Fans aus aller Welt auf das 150.000 m² große Areal. Die größte Fangruppe stellten die Anhänger des belgischen WRC-Stars Thierry Neuville.

Immer frisch informiert sein mit dem FCS-Newsletter von saarnews!
Regelmäßig alle News rund um den größten Verein des Saarlandes.

fcs@saarnews.com