Freitag, April 4, 2025
- Werbung -
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
Start Blog Seite 4186

Modenschau bei he cha – VOM NEUSTEN DAS SCHÖNSTE!

Das Stichwort fällt relativ am Ende der Modenschau: „typgerecht gekleidet.“ Gesprochen hat es Heribert Lang, der mit seiner Gattin seit vielen Jahren die überregional bekannte Modeboutique he cha in Friedrichsthal führt. Gemeint war das Model Alexa, ein hübsche junge Frau mit modischer Frisur, schlank und mit einer gelben Jacke, schilfgrün karierten Hose und einem dunkelblauen Shirt bekleidet. Passt wie angegossen.

Da tritt dem Zuschauer direkt der Unterschied zu einem Laden vor Augen, in dem man einfach ins Regal greift und sich denkt, das könnte vielleicht passen, um es dann am nächsten Tag wieder zurückzubringen. Deshalb erschien die Auswahl der Models beispielsweise außerordentlich gut durchdacht: ganz unterschiedliche Typen, von der jungen blonden Frau bis zur schon etwas älteren Dame. Die anwesenden Kundinnen konnten also ihren eigenen Typ heraussuchen und sich so gut vorstellen, welches Kleidungsstück zu ihnen passt.

Und was ist nun 2017 angesagt?

„Brav und hochgeschlossen.“ sei der Trend der Zeit sagt Heribert Lang und lacht. Nein, natürlich nicht! „Marine ist ein großes Thema.“ Schulterlose Kleider, freie Arme, weite Schnitte. Und Farben? Pastell, schilfgrün, aber auch Kräftiges wie Hibiskus oder Pink.

Die kurzweilige Show gab Einblick in die aktuellen Kleider, Hosen, Jacken, Shirts und Accessoires. Ein buntes Potpourri, gekonnt präsentiert und moderiert. Und das alles zu wirklich vernünftigen Preisen.

Wir haben ein kleine Auswahl an Kleidern hier abgebildet. Es ist natürlich weit besser, sich direkt vor Ort bei he cha beraten zu lassen.

Übrigens: Für den 28. April ist die nächste Modenschau geplant. Bitte rechtzeitig anmelden:

Telefon: 06897 89151

 

21. Skat-Turnier der DJK-Tennis-Senioren am 23. April

0

für Mitglieder der DJK Sulzbach und Mitglieder des TZS 

………………………………………………………………………………………………………………. am Sonntag, 23.04.2017 ………………………………………………………………………………………………………………

Schirmherr der Veranstaltung ist Jürgen Haas, Geschäftsführer Stadtwerke GmbH Sulzbach

Die Tennis-Senioren der DJK Sulzbach organisieren am Sonntag, dem 23.04.2017 unter Leitung von Lothar Schmitt und Klaus Latour in ihrem Clubheim „ Bistro 24 „ am Schnappacher Weg ein vereinsinternes Skat-Turnier.

Das Turnier wird nach den Regeln des Deutschen Skatverbandes ausgetragen.

Das Turnier beginnt um 09.30 Uhr und wird gegen 12.30 Uhr beendet sein.

Gespielt wird ein Durchgang mit jeweils 48 Spielen.

Das Startgeld beträgt 5 Euro.

Als Preise winken den 3 Bestplatzierten Geldpreise sowie Sachpreise.

Im Anschluss an das Turnier ist geselliges Beisammensein angesagt.

Die Anmeldung kann über die Teilnehmerliste im Clubheim (Bistro) Tel.( 06897) 52483 erfolgen oder bei Lothar Schmitt, Tel. (06897) 4419 und Klaus Latour, Tel. (06897) 52568 oder per E-Mail unter schmi-lo@t-online.de erfolgen.

Frisches Obst und Gemüse von Muazzez Kaya

0

Muazzez Kaya lernte ursprünglich Arzthelferin. „Aber mein Ehemann wollte sich selbständig machen und da habe ich gerne mit geholfen.“ Das war 2005. 12 Jahre später führt sie den Betrieb alleine „und es macht mir sehr viel Spaß.“ Besonders die tolle Auswahl an frischem Obst und Gemüse ist ihr ganz wichtig: „Es sieht auch so wunderschön aus.“ freut sich die Mutter von zwei Kindern, die im Alter von 6 Jahren von der türkischen Schwarzmeerküste nach Sulzbach kam und hier aufwuchs.

Ihr Laden ist ein belebendes Element in der Sulzbacher Bahnhofstraße. Während wir miteinander sprechen, herrscht reges Kommen und Gehen von Menschen aus allen möglichen Ländern. „Meine Kunden kommen aus Syrien, Italien, der Türkei“ und auch sehr viele Deutsche schätzen das vielfältige Angebot von Muazzez Kayas Laden, der weit mehr als nur frisches Obst und Gemüse liefert.

So hat sie seit geraumer Zeit eine tolle Auswahl an arabischen Spezialitäten vorrätig. Und frisches Fleisch ist nun auch einmal in der Woche im Angebot. „Der Aufwand ist groß, denn ich habe ja noch einen Haushalt und die Kinder.“ Aber Muazzez Kaya liebt ihren Laden, den Kontakt zu den Menschen und sie schaut positiv in die Zukunft.

IHK Branchenforum bei Magna Decoma

0

Die Saarländische Industrie- und Handelskammer hat verschiedene Begegnungs- und Austauschplattformen für im Saarland stark vertretene Industriezweige aufgebaut. Das Forum automotive.saarland, also dasjenige der saarländischen Automobilzulieferer, ist besonders aktiv, denn was früher Kohle und Stahl war, ist heute die Autoindustrie für unser Land. Die größten Arbeitgeber kommen aus diesem Sektor (Ford, ZF). Zu ihnen gehört auch der in Neuweiler ansässige Hersteller von Schwellerverkleidungen und Zierleisten Magna Decoma.

General Manager Bruno Eikenberg konnte am 21. März über 50 interessierte Teilnehmer an dem Treffen in seinem Werk begrüßen. Als Thema hatte man die Einführung von RFID genannt, ein Prozeß, den Magna Decoma gerade durchlaufen hat. RFID, die englische Abkürzung für radio-frequency identification steht für Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Es geht also um die Nachverfolgung jedes Bauteils von Beginn an.

Diese Nachvollziehbarkeit hilft den Fahrzeugherstellern zunächst einmal eine fast hundertprozentige Qualitätskontrolle durchzuführen. Gewährleistet wird dieses mit kleinen sehr günstig herstellbaren Chips, die mit einem Barcode zusammen ausgedruckt und auf das jeweilige Bauteil geklebt werden. Dadurch können alle durchlaufenen Fertigungsprozesse registriert, gespeichert und somit später genau identifiziert werden. Die Einführung hat seine Tücken. Magna Decoma hat dafür ins

gesamt ein Jahr benötigt. „Wenn Sie eine greenfield-Situation haben, werden Sie keine Probleme erleben. Aber wenn es bereits bestehende Workflows gibt, dann wird es schwierig.“ erläuterte Daniel Fechner, der Projektleiter, zur Einführung von RFID den anwesenden Kollegen. Viele nickten.

Zur praktischen Verdeutlichung hatte Eikenberg die Anwesenden zu einer Werksbesichtigung eingeladen, wo das RFID Verfahren in der Produktion sichtbar wurde. Es wurde der komplette Entstehungszyklus vom Spritzgießen über das

Lackieren bis zur Montage von Zusatzteilen wie Klipsen und der Verpackung vorgestellt. Fast alle Bereiche laufen zu 100 Prozent robotergesteuert. Industrie 4.0 kann man sich bei

Magna Decoma also live ansehen.

Zum Abschluss erzählte Bruno Eikenberg noch eine kleine Anekdote: Vor ein paar Wochen hatte die Polizei aus Baden- Württemberg angerufen. Sie hatten an einem Unfallort den Rest einer Kunststoffstoßstange gefunden. Man suchte nach dem Fahrer, denn er hatte Unfallflucht begangen. Mit Hilfe des RFID Codes konnte man bei Magna Decoma das Bauteil identifizieren: Es war ein Volkswagen. Unter derselben Nummer wurde bei VW ein Passat ermittelt und so konnte die Polizei am darauffolgenden Tag den Täter dingfest machen.

Petit Paris: Neues Geschäft für Brautmoden in Sulzbach

Kerstin Völker ist gelernte Einzelhandelskauffrau und arbeitet in der Telekommunikationsbranche. Und sie möchte heiraten. Ein ganz wesentlicher Punkt für dieses Vorhaben ist natürlich die Wahl des richtigen Hochzeitskleides.

Und hier wurde Kerstin Völker und ihr zukünftiger Gatte enttäuscht. In den entsprechenden Fachgeschäften stimmten weder Preis, noch Beratung noch Auswahl. Das sollte sich rächen, denn Kerstin Völker hat daraufhin beschlossen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und ein eigenes Brautmodengeschäft zu eröffnen. Und das wird anders sein, denn „ich nehme mir Zeit für die Kundinnen.“ Kein Hoppla-hopp, weil gerade wieder eine neue Kundin in den Laden gekommen ist und beraten werden will, keine Hektik, kein Stress. Kerstin Völker plant für jeden Besuch volle zwei Stunden ein. Der zukünftige Gatte und die Familie sind natürlich ebenso eingeladen, bei der Auswahl dabei zu sein. Es gibt ein Gläschen Sekt und mehr als 60 Brautkleider, die im „Petit Paris“ vorrätig sind und anprobiert werden können, davon viele, die unter 300.- Euro kosten. „Änderungen und Maßanfertigungen durch eine Designerin sind natürlich bei uns möglich.“ sagt die junge Ladenbesitzerin, die gerne zugibt, dass es schon immer ihr Traum war, eine Boutique zu führen. Deshalb soll das Sortiment mit der Zeit auch erweitert werden, so dass nicht nur die Braut, sondern auch der Bräutigam mit exquisiter Herrenausstattung an den Altar treten kann. Auch für die heilige Kommunion wird es bald An-gebote im Petit Paris geben. Übrigens: Hochzeitskleider können auch in Kommission gegeben werden. So erhalten die Kundinnen des Petit Paris die Möglichkeit zu geringen Preisen hochwer-tige Kleider zu bekommen. Wer mit dem vorhandenen Angebot nicht zurechtkommt, für den hält Kerstin Völker auch ausgewählte Kataloge bereit.

Weitere Informationen über Petit Paris finden Sie unter: www.brautmodenpetitparis.de Kontakt: Petit Paris, Kerstin Völker, An der Klinik 7, 66280 Sulzbach, Telefon: 0176/34117265, brautmodenpetitparis@web.de

Sulzbach braucht weiterhin eine Lebensmittelversorgung im Ortskern

0

Ministerin Anke Rehlinger zu Besuch im CAP-Lebensmittelmarkt in Sulzbach

 

Während einer Bürgersprechstunde, eingeladen durch Frau Rosemarie Moog, Mitglied der Regionalversammlung, besuchten Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, sowie Peter Gillo, Regionalverbands direktor mit Vertretern der SPD-Stadtratsfraktion den CAP-Lebensmittelmarkt in Sulzbach.

Seit mehr als 5 Jahren befindet sich der CAP-Frischemarkt im Ortskern der Stadt Sulzbach. Auf einer Verkaufsfläche von 513 Quadratmeter bietet dieser Markt ein EDEKA-Vollsortiment mit über 7000 Artikeln im Lebensmittel- sowie Drogerie-Bereich an. Das besondere an dem CAP-Markt: zu dem 12-köpfigen Verkaufsteam zählen auch sechs Menschen mit körperlichen Behinderungen, davon sind 3 mit einem festen Arbeitsvertrag angestellt. Das Kürzel „CAP“ steht hierbei für „Handycap“ zu Deutsch „Benachteiligung“. Die Besucher konnten sich davon überzeu-gen, dass der CAP-Markt zum sprichwörtlichen „Lebensmittelpunkt“ für Menschen im Ortskern geworden ist. Dabei blieben ihnen die Sorgen der Verantwortlichen der reha integrations gmbh nicht verborgen, die befürchten, wenn sich der Rückgang beim Kundenzuspruch so fortsetzen sollte ein Fortbestand des Marktes nicht gewährleistet werden könne. Thomas Vogelgesang sowie Gisbert Latz, Geschäftsführer der reha integrations gmbh, schilderten die Proble-matik der fehlenden behinderten-gerechten Parkplätze direkt vor dem Markt, auch die nun langwährende Baustelle in der Sulzbachstraße macht ihnen Sorgen. „Wir appellieren an die Stadt Sulzbach, kostenfreies Parken anzubieten, sowie die Wiederbelebung und Verschönerung des Ortskerns anzugehen“, so Vogelgesang. Die Innenstadt darf nicht „ausbluten“. „Wir hoffen auch auf mehr Kundenzuspruch“ so Gisbert Latz, „wir sind kein anonymer Mas-senmarkt, wir setzen vielmehr auf Kunden-nähe, Service und Beratung. So bringen unsere Mitarbeiter auf Wunsch die Tüten ans Auto oder wir haben einen Lieferservice für die KundInnen, welche selbst nicht mehr einkaufen können. Gerne beliefern wir auch Firmen oder Vereine mit Produkten aus unserem Komplett-Sortiment“.

Im Gespräch mit Dieter Heckmann, Landtagskandidat der SPD im Regionalverband, wurden an diesem Tag mit der Geschäftsführung der reha integration und der Marktleiterin Heidi Blasius weitere Ideen entwickelt, für den CAP-Lebensmittelmarkt im Ortskern den Fortbestand zu sichern.

 

Drogerie Feit schließt nach 41 Jahren

0

„Man spricht immer über die vielen Frauen, die nach der Schlecker-Insolvenz arbeitslos geworden sind, dabei hat Schlecker durch seine aggressive Verbreitungsstrategie viele familiengeführte Drogerien kaputt gemacht. Wir haben ihn allerdings überlebt.“ Eine gewisse Genugtuung klingt aus Manfred Feits Stimme, dessen Leben ganz eng mit seinem Ladengeschäft an der Altenwalder Sulzbachtalstraße verknüpft ist. Ende des Monats, am 30. April wird er seine Drogerie schließen. Nach 41 Jahren Dienst am Kunden.

Wirkliche Freude über den Schritt kommt nicht auf. Denn es kommt zwar wie geplant, aber dennoch völlig anders. Begonnen hat alles am 1. März 1976 genau an dieser Stelle. Obwohl das nicht ganz richtig ist, denn schon seine Eltern führten von 1954 bis 1964 eine Drogerie, zuerst im Kilianshaus weiter unten Richtung Friedrichsthal, später dann am jetzigen Standort. Der war praktisch, denn die Familie wohnte im Haus neben an. Und so wuchs Manfred Feit quasi mitten im Betrieb und mit der eigenen Kundschaft auf: „Frau Wollbold hat mich schon als Kinde begleitet. Jetzt lebt sie in der Wohnung, die wir früher hatten.“

10 Jahre nach dem Start erweiterte Manfred Feit sein Tätigkeitsfeld durch den Großhandel mit Dünge- und Reinigungsmitteln. Mit einem Fachmann aus England entwickelte er ein Mikrofasertuch, das er nach wie vor an sehr bekannte Unternehmen aus diesem Sektor verkauft. Für Deutschland besitzt er dafür nach wie vor Markenschutz. Als der Schlecker-Markt sich bald darauf nur wenige Meter entfernt in der Sulzbachtalstraße breit machte, reagierte Feit mit der Hinzunahme eines Otto-Shops.

„Ich habe immer flexibel auf die Herausforderungen reagiert.“ sagt Manfred Feit, der seit 10 Jahren auch Zeitungen und Zeitschriften verkauft und die Postfiliale für Altenwald/Schnappach betreibt. „Die Geschenkartikel gehen gut und ich habe das Sortiment durch modische Akzessoires erweitert.“ Der Laden läuft nach wie vor. „Ich höre nicht auf, weil ich muss.“

Der schwere Bruch kam durch den plötzlichen Unfalltod seiner Frau im November 2013. Mit ihr hatte er die Zukunft, auch schon den Ausstieg aus dem Geschäftsleben geplant. Alles Makulatur. Dann kam eine schwere Herz-Operation hinzu und so wurde ihm von ärztlicher Seite her geraten, kürzer zu treten. „Der Ladenbetrieb ist eben auch sehr zeitaufwändig.“ Und deshalb hat er sich schweren Herzens dazu entschlossen, dieses Kapitel seines Lebens zu schließen. Leicht fällt es ihm nicht:

„Manche Kunden, die ich als Kind kennengelernt habe, sind jetzt schon Opa!“ lacht er.

Mit den meisten ist er per Du. Seine Familie und seine Drogerie sind fester Bestandteil des Ortes. „Die Drogerie war nur einen einzigen Tag in den vergangenen 41 Jahren unplanmäßig geschlossen.“Das war der Tag nachdem seine Frau verunglückt war.

Das wissen die Altenwalder zu schätzen. Aber wenn nun am 30. April sein Dienst endet, beginnt eben gleichzeitig auch ein neuer Lebensabschnitt. Arbeitslos wird Man-fred Feit nicht sein. „Ich habe ja noch den Vertrieb für die Dünge und Reinigungsmittel.“ Dennoch freut er sich nun darauf, auch einmal drei Tage am Stück Urlaub zu machen. „Ich werde Freunde in Ungarn, Italien und am Bodensee besuchen.“ Man braucht also nicht zu fürchten, dass bei Manfred Feit Langeweile aufkommen wird. Falls die Post keinen direkten Nachfolger findet, wird er auch eine Notfrist lang die Filiale weiterbetreiben. Wichtig ist: „Ich kann hier erhobenen Hauptes raus gehen.“ Fraglos, das kann er.

Interview mit Pauline Paris – Gewinnerin der Sulzbacher Salzmühle

Mit „Corrida“ hatte die Gewinnerin der Sulzbacher Salzmühle schon einen veritablen Hit, auch in Deutschland. Das wird keine Alltagsfliege bleiben, denn Pauline Paris ist sehr rührig und sieht auch in Deutschland ein Plattform für Ihre Musik. Wir nutzten die Gelegenheit, um uns mit der Künstlerin zu unterhalten.

Der Sulzer: Guten Tag Pauline! Sie haben gerade die Sulzbacher Salzmühle gewonnen. Was denken Sie über den Wettbewerb?

Pauline Paris: Diese Form des Wettbewerbs hat mir sofort gefallen! Sie ist freundlich zu allen ausgewählten Künstlern, da jeder seinen eigenen Gestaltungsbereich erhält. Auf diese Art und Weise kommt der einzelne Künstler zur Geltung, unabhängig davon, wer am Ende gewinnt.

Der Sulzer: Ich hatte während Ihres Auftritts ganz schnell den Eindruck, dass Ihre Musik sehr stark von der Stadt beeinflusst ist, die Ihren Namen trägt… Ist das korrekt? Oder gibt es andere Einflüsse, die dazu geführt haben, dass Sie sich für ein Leben als Liedermacherin entschieden haben?

Pauline Paris: Also ich bin in Paris geboren und habe dort immer gelebt, also bin ich natürlich sehr stark vom urbanen Leben beeinflusst. Ich wurde ganz sicher auch davon geprägt, dass ich in den Pariser Bars gespielt habe, wo ich auf Jazzmusiker und Chansonniers getroffen bin, die mich die mythischen Künstler wie Fréhel, Damia, Boris Vian, Billy Holiday, Art Tantum, Madeleine Peyroux, Nina Simone etc. entdecken ließen. Der Swing hat mich schnell überzeugt, weil ich in diesem Stil sowohl Lebensfreude als auch ernste und manchmal traurige Themen rüberbringen kann. Das Leben als Liedermacherin hat sich während meines Heranwachsens als offenkundig für mich erwiesen.

„ Seit ich 15 bin habe ich nur daran gedacht zu schreiben, singen, spielen, schreiben, singen, spielen…“ 

Ich habe mich ganz einfach nie anders gesehen. Mit 18 habe ich meinen Agenten, Jacques Panis, kennengelernt, der gerade sein Label „Quart de Lune“ aufbaute und seit diesem Tag arbeiten wir zusammen an der Entwicklung meiner Karriere (Tourneen, Plattenproduktionen, Videoclips, Wohnsitz usw..)

Der Sulzer: Das Musikbusiness hat sich gravierend geändert. Noch vor 10 Jahren konnten Künstlerinnen wie Sie von ihren CD-Verkäufen leben. Das ist im Zeitalter von Spotify schwierig. Man muss viele Konzerte geben, verbringt ein Gutteil seines Lebens unterwegs, lebt in Hotels. Stört das nicht ihren Kreativprozess?

Pauline Paris: Als unabhängiger Künstler ist es heute sicherlich so, dass wenn man keinen Tourneeagenten hat, man gezwungen ist einen großen Teil seiner Zeit damit zu verbringen, Ort abzulaufen, wo man Konzerttermine vereinbaren kann. Ich würde sagen, das ist 30 Prozent der Zeit. Dann gibt es die Rehearsals mit der Band, man muss seine Promo in den sozialen Netzwerken und im Radio machen, sich um administrative Angelgenheiten kümmern, auch das sind 30 Prozent. Der Rest der Zeit ist für die Kreativität vorhanden! Aber ich zähle natürlich nicht die ganzen Konzertbesuche, die man machen muss, um sein persönliches Netzwerk zu erweitern und geschäftliche Kontakte zu erhalten. Ich persönlich bin nicht sehr regelmäßig in meiner Arbeit: Wenn ich anfange zu schreiben, dann kann ich damit zwei Wochen verbringen ohne aufzuhören. Und danach kann ich, je nach Laune, eine Buchungswoche dranhängen. Kurz gesagt: Mein Kreativprozess passt sich an. Ich weiss, dass ich um von der Musik leben zu können, Konzerte geben muss, und so kümmere ich mich darum.

Der Sulzer: Kehren wir zur Salzmühle zurück. Denken Sie, dass es große Unterschiede zwischen den französischen Chansonniers und den deutschen Liedermachern gibt?

Pauline Paris: Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, denn sowohl der französische als auch der deutsche Chanson sind heutzutage sehr von anderen Musikrichtungen beeinflusst: Swing, Rock, Folk, Pop…. Das gilt sicherlich auch für den deutschen Chanson. Zu einer früheren Epoche war es übrigens so, dass der deutsche Schlager den französischen Chanson aufgenommen hat und umgekehrt, wie beispielsweise Marlene Dietrich, die „La vie en rose“ sang oder Suzy Solidor, die „Lily Marleen“ interpretierte. Generell würde ich sagen, dass die kabarettistische Seite eine Verbindung zwischen französischem und deutschem Chanson schafft.

Der Sulzer: Sie haben gerade ein Album mit dem Titel „Carrousel“ veröffentlicht, aus dem wir glücklicherweise das Stück „la fille à papa“ während ihres Auftritts in Sulzbach hören durften. Werden wir bald die Möglichkeit haben, Sie wieder in unserer Region mit neuen Liedern sehen zu können?

Pauline Paris: Das hoffe ich doch! Ich komme auf jeden Fall am 9. Juli zu einem französischen Fest nach Düsseldorf und werde dort mit meiner Gruppe – Schlagzeug, Piano, Bass und ich an der Gitarre – auftreten.

Der Sulzer: Herzlichen Dank für das Interview, Pauline Paris.

Pauline Paris: Ich danke Ihnen! Schönen Abend….

Astrid von Sehlen engagiert sich im Alten- und Pflegeheim St. Anna Neuweiler und musiziert mit den Bewohnern

Sulzbach-Neuweiler. „Der Winter ist vergangen“ klingt es aus dem Wintergarten. Es passt zu diesem Frühlingsnachmittag, an dem die Sonne durch die bodentiefen Fenster des Wohnbereichs St. Augustinus im Alten- und Pflegeheim St. Anna Neuweiler scheint. Es ist Mittwoch und wie jeden Mittwochnachmittag hat Astrid von Sehlen das Keyboard aufgebaut und singt mit den Bewohnern Volkslieder.

Das macht sie inzwischen seit über zehn Jahren. „Als der Ruhestand näher kam, habe ich mir überlegt, dass ich in meiner freien Zeit etwas machen möchte. Ich bin gern mit Kindern und mit alten Menschen zusammen“, erzählt die frühere Regierungsbeschäftigte. Und da sie zu dem Zeitpunkt bereits einen Vorlesetag für Kinder in der Sulzbacher

Bibliothek etabliert hatte, nahm sie Kontakt zur Hausleiterin des Neuweiler Altenheims, Karin Bleif auf. „Ich habe mich gefragt, was möchte ich machen und was kann ich gut?“ Und da kam sie sofort zur Musik, denn Klavier spielt sie seit ihrem 8. Lebensjahr.

Nach und nach hat die Rentnerin Lieder zusammengestellt und dabei besonders darauf geachtet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sie von früher kennen. Und das kommt gut an. Der Wintergarten ist mit knapp 20 Personen voll besetzt. Einige brauchen die dicken Liederhefter gar nicht, denn sie kennen die Texte auswendig und singen innbrünstig mit. Andere sitzen einfach nur dabei, hören zu und genießen die schöne Stimmung. Es wird geklatscht, geschunkelt und gelacht.

Gegen Ende stimmt Astrid von Sehlen das bekannte Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ an. Das kennen fast alle. Darin heißt es: „Da haben wir so manche Stund´ gesessen da in froher Rund. Und taten singen, die Lieder klingen, im Eichengrund.“ Und es passt zu diesem Nachmittag. Denn gleich gibt es Kaffee und alle sitzen noch zusammen. „Es ist wunderschön zu erleben, wie froh es die Leute macht, wenn sie bestimmte Lieder oder Melodien wiedererkennen und sich an früher erinnern“, erzählt Astrid von Sehlen. „Ich bekomme dadurch auch unglaublich viel zurück. Ich bin dann immer ganz glücklich, wenn ich nach Hause komme. Das ist auch für mich immer wieder eine willkommene Abwechslung vom Alltag.“

Astrid von Sehlen beteiligt sich inzwischen auch mit Orgel-Darbietungen an der Weihnachtsfeier und anderen Veranstaltungen. Mit dem Ehrenamt hat sie im Ruhestand ihre Erfüllung gefunden und will auch andere Menschen ermutigen, durch diese Erfahrung „mal die Perspektive zu ändern, selbst in den Hintergrund zu treten und den Fokus auf andere Menschen zu legen.“ Im Alten- und Pflegeheim St. Anna wird solches Engagement gern angenommen und gefördert. „Ehrenamtliche Mitarbeiter bereichern durch ihre Kenntnisse, ihre Fähigkeiten und ihr persönliches Engagement unser Haus und erweitern das soziale Netz unserer Bewohner“, sagt Hausleiterin Karin Bleif. „Ob einmalig oder kontinuierlich, stundenweise oder im festen Rhythmus – jeder ist mit seinen Möglichkeiten und Ideen herzlich willkommen.“

Hintergrund: Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich im Alten- und Pflegeheim St. Anna zu engagieren, kann Kontakt zur Hausleiterin Karin Bleif aufnehmen unter Tel. (06897) 578 0. 

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite: www.st-anna-neuweiler.de.

Text und Foto: Nele Scharfenberg

GANZ INDIVIDUELL für den Kunden da

Seit Anfang Juni ist der Quali-Life Fitnessclub in Quierschied bereits geöffnet – mit Erfolg. „Wir hatten bereits am ersten Tag mehr als 100 Anmeldungen“, freut sich Studioleiterin Anika Brunke. Die 22-Jährige studierte BWL, bevor sie im Dualen Studium auf Gesundheitsmanagement umschwenkte. Ab November 2015 arbei-tete sie bei QualiLife in Neunkirchen, bevor sie nun in Quierschied begann und sogar extra von Zweibrücken in ihren jetzigen Arbeitsort umzog.

Das QualiLife-Konzept mit dem Schwerpunkt Gesundheitsorientierung überzeugte sie von Anfang an. In den Clubs in Neunkirchen und Quierschied bietet man Premium-Fitness auf höchstem Niveau. Das hochqualifizierte fünfköpfige Team plus eine Zumba-Instructorin kümmert sich intensiv um die Kunden und garantiert eine umfassende, persönliche und optimal auf den Bedarf zugeschnittene Betreuung. „Die Betreuung war das, was mir immer gefehlt hat“, sagt Anika Brunke über ihre Erfahrung in anderen Studios.

Das QualiLife-Team hilft dabei, für jeden Anspruch die optimale Lösung zu finden. Egal, ob man ein paar Kilo abnehmen oder die Figur verbessern möchte. Auch Muskel-

aufbau und Verbesserung der Leistungsfähigkeit in Alltag, Beruf und Freizeit sind erreichbare Ziele. Herz-Kreislauferkrankungen kann mit gezieltem Cardiotraining vorgebeugt werden, mit einer Stärkung des Rückens und der Gelenke hält man sich beweglich. Am Anfang steht ein umfassender Eingangs-Check, danach folgen regelmäßige Kontrollen sowie gegebenen-

falls Anpassungen des Trainingsplans. „Es gibt keine schönere Rückmeldung, als wenn jemand sagt, dass sich die Schmerzen gelindert haben“, so die Studioleiterin.

Ein Alleinstellungsmerkmal des Quali-Life-Fitnessclubs ist das Milon-Zirkeltraining. Das Training läuft dabei in einem zeitlich fest getakteten Kreislauf ab. Die verschiedenen Muskelgruppen werden so nacheinander trainiert, während sich die Geräte dank milon CARE und den gespeicherten Daten der Nutzer auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Die Geräte arbeiten nicht mit Gewichten, sondern mit elektronischen Widerständen, was den Vorteil hat, dass die Belastung sich während der Bewegungsausführung verändern lässt und das Trai-ning dadurch noch effektiver wird.

Neu ist das Kinderkursangebot. Dabei werden die Kinder spielerisch an Bewegung und Sport gewöhnt und darüber hinaus noch in Konzentration, Selbstbewusstsein und Koordination geschult. Bei einer Mitgliedschaft in Quierschied kann man übrigens den Wellness-Bereich im Neunkircher Studio kostenlos mitnutzen. Dort gibt es eine Sauna, einen Ruhebereich und ein Tretbecken. „Und es liegt nur zehn Minuten von hier“, sagt Anika Brunke.

bo 

Immer frisch informiert sein mit dem FCS-Newsletter von saarnews!
Regelmäßig alle News rund um den größten Verein des Saarlandes.

fcs@saarnews.com