Freitag, März 28, 2025
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Schaubühne Neunkirchen e.V. bringt Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ auf die Bühne

Die Schaubühne Neunkirchen e.V. präsentiert „Das Bildnis des Dorian Gray“, ein Theaterstück von Angela Heintz, nach dem gleichnamigen Klassiker von Oscar Wilde.

Dorian Gray ist der attraktivste junge Mann Londons. Die Frauen lieben ihn, die Männer wollen sein wie er. Dass er nichts von seiner Attraktivität zu wissen scheint, macht ihn noch reizvoller. Vor allem für den zynischen, selbstbezogenen, manipulativen Lord Henry Wotton. Fasziniert von Dorians Unschuld beschließt er, ihn nach seinem eigenen Vorbild wie ein Kunstwerk zu formen. Als der Maler Basil Hallward ein hinreißendes Porträt von Dorian präsentiert, ist dieser so überwältigt von der eigenen Schönheit und der Angst vor seiner Vergänglichkeit, dass er einen folgenschweren Wunsch äußert: „Wenn ich für immer jung bleiben und dafür das Bild altern würde. Dafür gäbe ich alles! Ich gäbe meine Seele dafür!“

Doch sei vorsichtig, was du dir wünschst, es könnte wahr werden. Unter dem Einfluss von Henry Wotton verschreibt sich Dorian Gray dem Leben des maßlosen und rücksichtslosen Genusses von Drogen, Alkohol und sexueller Freizügigkeit – mit verheerenden Folgen für ihn und die Menschen um ihn herum. Während seine Schönheit über die Jahre hinweg unversehrt bleibt, brennen sich die Spuren seiner Sünden in das Bildnis. Kann es für ihn und seine Seele Erlösung geben?

Der packende Stoff Oscar Wildes um Moral, Hedonismus und den Wunsch nach Schönheit und ewiger Jugend ist auch heute noch so aktuell und faszinierend wie zu seiner Entstehungszeit vor 125 Jahren.

Lassen auch Sie sich von Dorian Gray in den Bann ziehen! Am 01. und 02. April im Schlosstheater Ottweiler und am 22. und 23. April in der Glückauf-Halle in Spiesen-Elversberg. Beginn ist jeweils um 19:30Uhr. Karten gibt es für 10€ bzw. 13€ auf www.ticket-regional.de/schaubuehne-nk und an allen VVK-Stellen von Ticket Regional, sowie an der Abendkasse (12€/15€).

Termine & Veranstaltungsorte:

Sa 01.04. und So 02.04.2017 19:30 Uhr Schlosstheater Ottweiler

Sa 22.04. und So 23.04.2017 19:30 Uhr Glückauf-Halle Spiesen-Elversberg

Vorverkauf: 13 € (10 €) an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und auf www.ticket-regional.de/schaubuehne-nk

Abendkasse: 15 € (12 €)

Website des Vereins: https://www.facebook.com/schaubuehne.nk

Verkehrsministerin Rehlinger: Heutige Entscheidung zur Pkw-Maut ist nur ein Teilerfolg

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Die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger bewertet die heutige Entscheidung im Bundesrat zwiespältig: „Einerseits wurde es verpasst, in der Länderkammer ein deutliches Signal gegen die Pkw-Maut zu setzen. Andererseits wurde mit der Bundesratsentscheidung zumindest die Möglichkeit geschaffen, Sonderregelungen für Autobahnen in Grenzregionen im Rahmen einer Rechtsverordnung zu erlassen. Damit haben wir ein für das Saarland wichtiges Ziel erreicht“, sagt die Ministerin. Bisher war nur eine Maut-Befreiung auf Bundesstraßen vorgesehen. Dagegen hatte sich die saarländische Verkehrsministerin gestemmt und eine Ausweitung der Mautbefreiung auch auf Autobahnabschnitte gefordert. „Die Maut auch auf Autobahnen bringt uns wirtschaftliche Nachteile beispielsweise im Handel. Viele saarländische Kommunen und insbesondere die Landeshauptstadt Saarbrücken sind aus dem Ausland nur im Autobahnnetz gut erreichbar. Die Maut hält viele davon ab, grenznahe Unternehmen aus dem Einzelhandel oder dem Gastgewerbe anzusteuern“, so Rehlinger.

Der Bundesrat folgte in seiner heutigen Sitzung damit teilweise der Empfehlung des Verkehrsausschusses der Länder. Keine Mehrheit in der Länderkammer fand sich für die grundsätzliche Ablehnung der Annahme des Ersten Gesetzes zur Änderung des Infrastrukturabgabengesetzes. „Hier wurde eine große Chance verpasst“, sagt die Ministerin.

Beschlossen wurden hingegen Ausnahmeregelungen für Grenzregionen. Beide Anliegen gehen aus einer gemeinsamen Initiative von Saarland und Rheinland-Pfalz hervor.

Saarland unterstützt Vorstoß gegen lästige Telefonwerbung: Neues Gesetz soll Verbraucher vor ungewollten Vertragsabschlüssen schützen

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Noch immer werden Verbraucherinnen und Verbrauche mit unerbetener Telefonwerbung nicht nur belästigt, sondern oft auch überrumpelt und zu einem mündlichen Vertragsabschluss überredet.  Nach Angaben der Bundesregierung gingen allein 2016 bei der Bundesnetzagentur über 29.000 schriftliche Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung in dieser Form ein. Das Saarland unterstützt daher jetzt im Bundesrat eine Gesetzesinitiative des Landes Baden-Württemberg, die unerwünschte Telefonwerbung künftig effektiv verhindern soll.

„Abzocke-Anrufe sind gesetzlich verboten. Doch leider ist das Geschäftsmodell mit lästiger Telefonwerbung für viele Großkonzerne noch immer äußerst attraktiv“, so Verbraucherschutzminister Reinhold Jost. „Für jede Telefonwerbung muss der Verbraucher laut Gesetz eine vorherige Einwilligung erteilt haben. Verstöße werden aber nur selten wirksam geahndet. Mit der angedachten Bestätigungslösung könnte dem unseriösen Werbegeschäft am Telefon in Zukunft ein Riegel vorgeschoben werden.“

Die sogenannte Bestätigungslösung im vorliegenden Gesetzentwurf sieht vor, dass Vertragsabschlüsse künftig nur nach einer schriftlichen und formgerechten Bestätigung des Verbrauchers wirksam werden. Die mündliche Zusage für ein telefonisches Angebot mündet also nicht länger in einem bindenden Vertragsabschluss.
„Leider haben sich bisherige Maßnahmen zur Bekämpfung unerlaubter Werbeanrufe als unzureichend erwiesen“, so der Minister. „Mit dem aktuellen Vorschlag wollen wir einen Wandel bei diesem Geschäftsmodell herbeiführen – zum wirksamen Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Hinweis: Über die Gesetzesvorlage wird am Montag, 13.03.,  im Verbraucherschutzausschuss des Bundesrates beraten. Die Beschlussfassung dazu wird im Plenum des Bundesrates am 31.03. erwartet.

Nationales Kick-Off: Erstes Treffen zum Deutsch-Französischen Testfeld

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Im Auftrag von Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gab es am Freitag, 10. März, ein erstes Kennenlernen zum digitalen Testfeld Deutschland-Frankreich. Beim nationalen Kick-Off wurden die künftige Zusammenarbeit aller Akteure sowie erste Forschungsschwerpunkte festgelegt. Außerdem wurden die Eckpunkte für das erste gemeinsame Treffen mit den französischen Partnern am 26. April in Metz abgesprochen.

Das Informationstreffen habe einen ersten Grundstein für das gemeinsame, grenzüberschreitende Vorhaben gelegt, so Wirtschafts- und Verkehrsministerin Rehlinger. „Wir haben hier die Möglichkeit ein Alleinstellungsmerkmal für das Saarland zu schaffen. Außerdem stellt das digitale Testfeld ein Angebot für die ansässige Industrie und Forschung dar. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, dort ihre eigenen Projekte und Feldtests durchzuführen.“ Die Durchführung der Projekte liegt dann in der Verantwortung der Nutzer. Grundlage aller Maßnahmen bilden die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Projektvorschläge für Erprobungen anmelden.

Künftig sollen auf dem digitalen Testfeld neue Technologien auf ihre Wirkung untersucht werden. Dazu zählen beispielsweise durchgängige Verkehrswarndienste, grenzübergreifende Szenarien im ÖPNV/Güterverkehr oder auch die grenzüberschreitende Kommunikation in Bezug zu Baustellen und Verkehrslagen. Weitere Möglichkeiten sind die grenzüberschreitende Parkrauminformation und ein Veranstaltungsmanagement, das bei Veranstaltungen in der jeweiligen Region Informationen zu Verkehrsbehinderungen oder gesperrten Straßen liefert.

Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Im automatisierten und vernetzten Fahren gibt es viele Chancen und zu bewältigende Risiken. Um das automatisierte und vernetzte Fahren in den Regelbetrieb zu bringen, sind diese digitalen Testfelder notwendig. Bei unserem geplanten deutsch-französischen Testfeld besteht die zusätzliche Herausforderung der grenzüberschreitenden Arbeit. Der Schlüssel ist hierbei die Kommunikation.“

So wird in einem nächsten Schritt geschaut, wie man die bereits bestehende Verkehrsinfrastruktur auf saarländischer Seite mit der auf französischer Seite zusammenfügen und in ein gemeinsames digitales Testfeld integrieren kann. Der Bund werde zudem auf den Verband der Mobilindustrie (VDA) und auf den Digitalverband Bitkom zugehen, um dadurch weitere Projektpartner zu gewinnen.

Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Wir haben uns außerdem darauf verständigt, dass es künftig zwei zentrale Ansprechpartner beim Bund und einen zentralen Ansprechpartner im saarländischen Verkehrsministerium geben wird. Diese koordinierenden Anlaufstellen für das Testfeld werden sich untereinander und mit den Akteuren vor Ort abstimmen.“

An dem Termin nahmen das saarländische Wirtschafts- und Verkehrsministerium, Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, des saarländischen Innenministeriums, der Landesbetrieb für Straßenbau, die Forschungsgruppe Verkehrstelematik der htw saar und Vertreter der Stadt Merzig teil. Auch Vertreter der Städte Saarlouis und Saarbrücken werden demnächst eingebunden.

Sicherheitspartnerschaft zwischen Innenministerium und Kreisstadt Neunkirchen trägt erste Früchte

Die bestehende intensive Partnerschaft wird jetzt durch ein Sicherheitskonzept der Polizeiinspektion (PI) in Neunkirchen ausgeweitet. Mit Wirkung zum vergangenen Montag (06.03.2017) wurde ein durch die PI Neunkirchen erstelltes brennpunktorientiertes Präventionskonzept umgesetzt.

Die präventiven Maßnahmen konzentrieren sich dabei vornehmlich auf die Bereiche: „Jugendliche und Alkoholkonsum“, „Vandalismus im öffentlichen Raum“, „Problemstellungen mit Migrationshintergründen“ sowie „sonstige Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“. Ziel des Konzeptes ist die Verbesserung des interkulturellen Zusammenlebens der Bevölkerung durch proaktive Kontaktaufnahme der Polizei.
Das Konzept sieht eine kontinuierliche, sichtbare Polizeipräsenz durch vermehrte Fußstreifen in Neunkirchen vor. Dabei stehen relevante Örtlichkeiten (sog. „Hot-Spots“) im Innenstadtbereich im Vordergrund.
Die „Hot-Spots“ im Überblick:
 Oberer-/Unterer Markt
 Hüttenberg/-park/-areal
 Saarpark-Center
 Stummplatz
 Lübbener Platz
 Bliesterrassen
 Wellesweiler Straße
 Bachschule und Postpark
Die Streifentätigkeit wird durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Neunkirchen unter Einbindung der Operativen Einheit (OpE) „Blies 2“ sowie mit Unterstützung des Ordnungsamtes der Stadt Neunkirchen umgesetzt.
Die Zusammenarbeit basiert auf einem ständigen Informationsaustausch zwischen den beteiligten Stellen (Ordnungsamt, Sozialamt, Bauhof, Ausländerbehörde). Den Informationsaustausch gewährleisten die Kontaktpolizisten der Polizeiinspektion Neunkirchen.
Innenminister Klaus Bouillon: „Ich bin froh über die gute und schnelle Kooperation mit Oberbürgermeister Fried und gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere Sicherheitspartnerschaften mit saarländischen Kommunen folgen.“

Erlebnisfahrt zu den saarländischen Steuergräbern

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Mit einer witzigen Idee fiel uns in dieser Woche die Peter-Imandt-Stiftung auf, die der Partei DIE LINKE nahe steht. Zu einer „Erlebnisfahrt zu Steuergräbern“ verursacht durch die öffentliche Hand, wird eingeladen. Abfahrt ist am 17. März um 15 Uhr am Saarbrücker Landwehrplatz. In der Einladung dazu heißt es: „Von der Modernen Galerie, entlang der Fischzucht in Völklingen über Gondwana geht es über das Stadion Ludwigspark – dem zur Zeit aktuellsten Beispiel öffentlicher Fehlplanung – zurück nach Saarbrücken.“

Unser Vorschlag wäre in Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale eine Ganztagestour unter dem Motto „Auf den Spuren saarländischer Bau- und Planungskultur“ anzubieten und das Programm um die Fechinger Talbrücke, das Eppelborner Fledermaushotel oder die Baumwollspinnerei in St. Ingbert zu erweitern. Die Ankündigung von Minister Bouillon am Rande der Mainzer Straße in Saarbrücken eine Großinspektion der Polizei zu erbauen, bietet Potenzial, das Konzept weiter zu entwickeln. Denn auch beim Bauen gilt im Saarland: Aus dem kleinen entsteht das große… Schlamassel.

Daniel Batz wechselt zur neuen Saison zum FCS

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Daniel Batz wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei der SV Elversberg nicht verlängern. Der 26-jährige Torwart wird die SVE nach der laufenden Saison verlassen und sich dem 1. FC Saarbrücken anschließen.

„Dass sich Daniel gegen den gemeinsamen Weg mit der SVE entschieden hat, bedauern wir“, sagt SVE-Sportvorstand Roland Seitz: „Dass er sich trotz eines vernünftigen Angebots von uns, der sportlichen Perspektive und der Entwicklung des Vereins in allen weiteren Bereichen gegen eine Vertragsverlängerung bei der SV Elversberg entschieden hat, werden wir aber akzeptieren und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Der gebürtige Erlangener unterschreibt bei den Blau-Schwarzen einen Vertrag bis zum 30.06.2019. Daniel Batz durchlief die diversen Nachwuchsmannschaften beim 1. Nürnberg. Vom Club wechselte er dann zur Saison 2011/2012 zum SC Freiburg. In seiner Zeit in Freiburg kam er auch einmal in der Bundesliga zum Einsatz. Über die Zwischenstation Chemnitzer FC schloss er sich Anfang 2016 der SV Elversberg an. „Mit Daniel kommt ein sehr guter Torwart zu uns, der sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hat. Er strahlt Ruhe aus und hat bereits in Elversberg gezeigt, welche Qualitäten in Ihm stecken“, so Marcus Mann, der Sportliche Leiter des 1. FC Saarbrücken. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe beim FCS. Man hat sich in den letzten Wochen extrem um mich bemüht und mir den Weg aufgezeigt, den man gehen möchte bzw. den man bereits angefangen hat zu beschreiten. Damit kann ich mich hundertprozentig identifizieren und will dabei meinen Beitrag leisten für eine erfolgreiche Zukunft des 1. FC Saarbrücken“, sagte Daniel Batz zu seinem Wechsel zu den Malstattern.

Unbestätigt blieben in diesem Zusammenhang, dass der 1. FC Saarbrücken mit weiteren Spielern der SV Elversberg verhandelt. Hoch im Kurs sollen die Mittelfeldspieler Matthias Cuntz und Markus Obernosterer stehen. Letzterer kommt bei den Schwarz-Weißen in letzter Zeit nicht mehr zum Zug.

Bau einer neuen Groß-Polizeiinspektion in der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Die drei bestehenden Polizeidienststellen in Saarbrücken, die sich auf die Stadtteile St. Johann, Alt-Saarbrücken und Brebach verteilen, sollen zu einer Groß-Polizeiinspektion (PI) mit Sitz in der Mainzer Straße in Saarbrücken zusammengelegt werden. Die Planungen dazu laufen, 2018 soll bereits gebaut werden.

Innenminister Klaus Bouillon: „Aktuell haben wir in Saarbrücken vier Polizeidienststellen, die – abgesehen von unterschiedlichen örtlichen Zuständigkeiten – den gleichen Aufgabenzuschnitt aufweisen und nebeneinander Personal, Ausstattung und Gebäudelogistik vorhalten. Dazu kommt, dass aufgrund der maroden Gebäudestruktur einzelner Dienststellen in den folgenden Jahren Investitionen in Millionenhöhe in Sanierungsarbeiten unumgänglich sind. Bestimmte Sanierungen sind aufgrund von Denkmal- und Bestandschutzes der Gebäude von vorneherein nicht umsetzbar und funktionale Bedarfe können nicht entsprechend erfüllt werden. Dies lässt Defizite in der polizeilichen Aufgabenerfüllung erwarten.“
Der Minister ergänzt: „Eine Verschmelzung der drei bestehenden Dienststellen PI St. Johann, PI Alt-Saarbrücken und PI Brebach zu einer großen PI Saarbrücken Stadt ist sinnvoll und ermöglicht Einsparungen an Grundbedarfen von Personal und Logistik.“

Die Planungen sehen es vor, dass auf dem bereits polizeilich genutzten Areal in der Mainzer Straße die neue Dienststelle errichtet wird. Neben der grundsätzlichen polizeispezifischen Ausstattung der Dienststelle, wird es in diesem Gebäude auch möglich sein, vor dem Hintergrund der allgemeinen Sicherheitslage weiter entwickelte Bedarfe wie zum Beispiel eine Videoüberwachungszentrale einzurichten. Aber auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird besonderen Wert gelegt. Die Polizeidienststelle wird so flexibel eingerichtet, dass der Einsatz von Teilzeitarbeitskräften jederzeit möglich ist und für Betreuungsengpässe auch ein Familienzimmer zur Verfügung steht. „Gleichzeitig werden wir damit auf dem Areal Mainzer Straße unser Sicherheitszentrum erweitern und die dortigen infrastrukturellen Gegebenheiten, wie z. B. die Raumschießanlage, Lagermöglichkeiten und Besprechungsräume aber auch die Kantine und den Fitnessraum mitbenutzen können“, so Klaus Bouillon.

Eine Groß-PI in Saarbrücken bietet auch noch weitere Vorteile:
• Parkraum wird geschaffen, die ÖPNV-Anbindung ist für die Beschäftigten hervorragend
• logistische Wege sind deutlich kürzer  Zeit wird frei für klassische polizeiliche Aufgaben, gerade in und für die Landeshauptstadt
• attraktive Arbeitsplätze und optimale Rahmenbedingungen
• nachhaltige Verbesserung der polizeilichen Sicherheitsarchitektur

Die Strukturholding Saar GmbH (SHS) wird im Auftrag des Ministeriums für Inneres und Sport die weiteren Schritte einleiten und einen Generalplaner für das Gesamtvorhaben ausschreiben. Die anvisierte Zeitschiene, die alle Vorarbeiten beinhaltet, setzt auf einen Baubeginn schon im nächsten Jahr.

FCS siegt verdient gegen motivierte Watzenborner

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Nach zwei schwierigen Wochen für Mannschaft und Trainerteam darf der 1. FC Saarbrücken wieder nach vorne sehen. Gegen den Tabellenvorletzten Teutonia Watzenborn-Steinberg wurde ein letztlich hoch verdienter 4:1 Sieg eingefahren. Das hört sich nach Normalität an, war es aber nicht.

Die Saarbrücker begannen kampflustig und setzten die beiden Spitzen Schmidt und Behrens immer wieder in Szene. Dirk Lottner hatte seine Mannschaft nach dem schwachen Auftritt in Pirmasens ordentlich durcheinander gewirbelt. Für Döringer, Wenninger, Mendler und Zeitz kamen Chrappan, Mendy, Steiner und Harder zum Einsatz. Operation erfolgreich, muss man dazu sagen. Denn vor allem über rechts kam mit Mendy wieder richtig Druck nach vorne. Nach neun Minute wurde Patrick Schmidt im Sechszehner zu Boden gedrückt: Elfmeter. Steven Zellner griff sich den Ball und versenkte unhaltbar – 1:0 für den FCS. Danach gab es weitere Chance für die Saarländer, doch Watzenborn kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Ricco Cymer und gewann zum Ende der ersten Hälfte die Vorherrschaft auf dem Platz. Dennoch rettete der FCS die Führung in die Pause.

Wieder auf dem Platz kamen die Saarländer wieder zu mehr Chancen. Durch eine gute Kombination über rechts wurde Patrick Schmidt in Szene gesetzt. Er versenkte den Ball unhaltbar ins Netz (51. Minute). Danach bäumten sich die Hessen wieder ein wenig auf. Der kurz zuvor eingewechselte Müller nutzte eine Unaufmerksamkeit der Abwehr und verkürzte in der 58. Minute zum 2:1. Dennoch hatten die Hausherren das Spiel nun weitestgehend im Griff und kamen immer wieder durch schnell vorgetragenen Konter gefährlich vor das Tor der Watzenborner. In der 68. Minute konnte Zellner sehenswert nach einem Freistoß des nach der Halbzeit für Harder eingewechselten Marvin Studtrucker auf 3:1 erhöhen. Den Schlußpunkt setzte Patrick Schmidt, mit einem weiteren Elfmeter in der 87. Minute.

Fazit: Kein Zweifel, die Mannschaft, die gegen Watzenborn auf dem Platz stand, hatte ein anderes Gesicht als diejenige, die sich letzte Woche in Pirmasens blamierte. Besonders deutlich wurde dies auf der rechten Mittelfeldposition, wo Alex Mendy eine starke Leistung bot. Auch Patrick Schmidt, Steven Zellner und Mario Müller machten an diesem Samstag den Unterschied. Mit einem solchen Auftritt hätte man in der vergangenen Woche auch in Pirmasens gepunktet. Es hängt also letztlich an der Mannschaft selbst, die restlichen neun Spiele so positiv wie möglich zu gestalten. Die erneuten Niederlagen von Elversberg und Hoffenheim II lassen den FCS noch einmal näher an die Relegationsplätze rücken. Nichts ist unmöglich, wenn endlich einmal die notwendige Konstanz erreicht wird, die man in jedem Fall auch in der kommenden Saison benötigen wird, wenn es ganz offiziell um den Aufstieg geht.

1. FC Saarbrücken: Cymer – Chrappan, Zellner, Rau (46. Sachanenko) – Mendy, Steiner, Harder (46. Studtrucker), Holz, Müller – Schmidt (89. Sökler), Behrens
Trainer: Lottner

Teutonia Watzenborn-Steinberg: Dauth – Golafra (52. Müller), van Gelderen, Kotzke, Adomah – Goncalves, Spang, Lemke, Kodes (62. Azaouaghi) – Avdic (34. Simon), Marceta
Trainer: Parson

Tore:

1:0 Zellner (10. Minute – Elfmeter)
2:0 Schmidt (50. Minute)
2:1 Müller (58. Minute)
3:1 Zellner (68. Minute)
4:1 Schmidt (88. Minute – Elfmeter)

Zuschauer: 1750

 

FCS: Hadern gilt nicht – Watzenborn muss geschlagen werden

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Die vergangene Woche hat Spuren hinterlassen. Beispielsweise bei Cedric Euschen, der von Mitspieler Dennis Wegner hart, aber unfair gefoult worden ist und deshalb nicht zur Verfügung steht. Eben so wenig wie Wegner selbst, der nach dem Vorfall gesperrt wurde. Schmerzhafter als die körperlichen Blessuren der Spieler sind jedoch die seelischen Folgen der beiden schweren Niederlagen gegen Hoffenheim und Pirmasens, mit denen wohl die letzte Chance auf eine Teilnahme an der Relegationsrunde verspielt worden ist. Darauf angesprochen, reagierte Dirk Lottner angefasst: „Ich wußte natürlich, dass diese Frage kommen musste. Für einen Trainer in dieser Situation ist das natürlich eine Fangfrage.“ Realistisch betrachtet gäbe es natürlich bei 10 ausstehenden Spielen und 10 Punkten Rückstand keine Möglichkeit mehr oben rein zu rutschen. Andererseits habe man am Mittwochabend in der Championsleague gesehen, was im Fußball alles möglich sei. Deshalb gehe er an das kommende Spiel gegen eine zuletzt wieder aufstrebende Teutonia Watzenborn mit dem Anspruch heran, sich weiter zu verbessern.

Am Patrick Schmidt lag es nicht. Auch in Pirmasens brachte er seine Leistung.

Personell ist die Situation insbesondere in der Abwehr nicht optimal. Die Genesung von Peter Chrappan sei noch nicht vollständig erfolgt, er wird jedoch einsatzbereit sein. Für den aufgrund seiner roten Karte fehlenden Manuel Zeit (2 Wochen Sperre) rutscht Jordan Steiner in den Kader. Lottner ließ des weiteren durchblicken, dass Steven Zellner, der in der zweiten Hälfte gegen Pirmasens aus dem zentralen Mittelfeld für ordentlich Druck sorgte, wieder in der Abwehr zum Zug kommen werde und er stellte überdies klar, dass nach dem schwachen Auftritt Änderungen zu erwarten sind. Welche, verriet er natürlich nicht.

Diese dürften mit Sicherheit nicht Stürmerstar Patrick Schmidt betreffen, der auch gegen die Schlabbeflicker eine engagierte Partie gezeigt hatte. Für ihn stehe nicht die Torjägerkrone der Regionalliga Südwest im Vordergrund, sondern die Leistung der Mannschaft. Gerade im Moment sei es deshalb völlig egal, wer die Tore schieße.

Das Spiel gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg beginnt heute um 14 Uhr im Hermann-Neuberger-Stadion. Die Wetterprognose ist übrigens gut.

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fcs@saarnews.com