Samstag, April 5, 2025
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Toscani kritisiert Landesregierung wegen Verzögerungen beim CISPA-Innovation-Campus

St. Ingbert. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion im Saarland, Stephan Toscani, hat die Landesregierung wegen ihrer Vorgehensweise beim geplanten CISPA-Innovation-Campus in St. Ingbert kritisiert. Anlass ist eine kürzlich von der Landesregierung vorgenommene Namensänderung und eine damit verbundene konzeptionelle Anpassung des Projekts. Der Beschluss zur Ansiedlung von CISPA in St. Ingbert sei bereits mehrere Jahre alt, so Toscani. Statt nun die bauliche Umsetzung zügig voranzutreiben, seien unerwartete Änderungen am Konzept vorgenommen worden, ohne vorherige Abstimmung mit den beteiligten Akteuren. „So geht man eigentlich nicht miteinander um“, kommentierte Toscani das Vorgehen.

Nach Schätzungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Saarland könnte der CISPA-Innovation-Campus ab dem Jahr 2030 jährlich rund 270 Millionen Euro regionalwirtschaftliche Effekte erzeugen. Das CISPA selbst prognostiziert darüber hinaus ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial weit über den IT-Sektor hinaus. Dabei könnten perspektivisch Arbeitsplätze im fünfstelligen Bereich entstehen, nicht nur für hochqualifizierte Fachkräfte, sondern auch für eine Vielzahl anderer Beschäftigungsprofile. Toscani betonte, das Projekt könne ein zentraler Faktor für den Strukturwandel im Saarland werden, vorausgesetzt die Landesregierung schaffe geeignete Rahmenbedingungen, um Ansiedlungen und Unternehmensgründungen rund um CISPA zu fördern.

Vor diesem Hintergrund kündigte Toscani an, das Thema im Wirtschaftsausschuss des Landtags aufzugreifen. Ziel sei es, die Schwerpunktsetzung der Landesregierung zu hinterfragen und eine zügige und transparente Umsetzung des für die Region wichtigen Innovationsprojekts sicherzustellen.

GLOBUS erweitert Bio-Sortiment: Rapunzel-Produkte ab sofort in 20 Markthallen erhältlich

St. Wendel. GLOBUS baut sein Engagement im Bereich ökologisch erzeugter Lebensmittel weiter aus. Seit Anfang April listet das saarländische Familienunternehmen rund 300 Produkte der bekannten Bio-Marke Rapunzel sowie des Schwesterunternehmens Zwergenwiese in zunächst 20 seiner Markthallen. Mit der Partnerschaft mit dem Allgäuer Bio-Pionier reagiert GLOBUS auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Bio-Produkten – und setzt ein weiteres Zeichen für nachhaltigen Konsum im Lebensmitteleinzelhandel.

„Mit Rapunzel erweitern wir unser Bio-Sortiment um eine etablierte Fachhandelsmarke, die für Qualität, Transparenz und faire Produktionsbedingungen steht“, erklärt Stephanie Lotter, GLOBUS-Geschäftsführerin für den Bereich Einkauf und Sortiment. Die neue Kooperation sei nicht nur eine Sortimentserweiterung, sondern auch ein Ausdruck gemeinsamer Werte zweier familiengeführter Unternehmen. „Haltung, Verlässlichkeit und Qualität – das verbindet uns mit Rapunzel“, so Lotter weiter.

Im Sortiment finden sich unter anderem Brotaufstriche, Speiseöle, Pasta und Schokoladen – ein breites Angebot aus dem Trockensortiment, das Bio-Kundinnen und -Kunden künftig in gewohnter GLOBUS-Qualität zur Verfügung steht. Mit dem Neuzugang erweitert GLOBUS sein ohnehin schon starkes Bio-Angebot, das aktuell mehr als 5.000 Artikel umfasst – vom Preiseinstiegssegment bis hin zu Fachhandels-Premiumprodukten.

Der Bio-Umsatz bei GLOBUS wächst seit Jahren kontinuierlich. Laut Unternehmensangaben verzeichnete der Bereich 2024 ein Plus von fast sechs Prozent – ein Trend, den GLOBUS früh erkannt hat. Seit 2003 arbeitet das Unternehmen mit den Anbauverbänden Naturland und Bioland zusammen, seit 2018 führt es als einer der ersten großen Lebensmittelhändler auch Demeter-zertifizierte Produkte im Sortiment.

Langjährige Kooperationen mit Marken wie Alnatura – aktuell mit über 770 Produkten bei GLOBUS vertreten – sowie mit Fachhandelsmarken wie Bauckhof, Campo Verde und Voelkel unterstreichen den Anspruch, Kundinnen und Kunden ein Bio-Vollsortiment auf hohem Niveau zu bieten. Hinzu kommen zahlreiche regionale Kooperationen mit Bio-Höfen und -Herstellern – nicht nur im Regal, sondern auch direkt vor Ort: Am Unternehmenssitz in St. Wendel betreibt der Bio-Erzeuger Martinshof beispielsweise einen eigenen Hofladen in der GLOBUS-Mall.

Mit der neuen Partnerschaft mit Rapunzel baut GLOBUS seine Rolle als Vorreiter im deutschen Lebensmitteleinzelhandel weiter aus – und bietet Bio-Fans künftig noch mehr Auswahl in Fachhandelsqualität.

Wahlen: Waldgruppe der Kita Katzenborn offiziell eröffnet

Naturpädagogik in Wahlen weiter gestärkt

Losheim am See. Mit der offiziellen Eröffnung ihrer neuen Waldgruppe am 21. März, dem Internationalen Tag des Waldes, erweitert die Kita Katzenborn im Ortsteil Wahlen ihr pädagogisches Angebot um einen naturpädagogischen Schwerpunkt. Die Einrichtung zählt damit zu den wenigen Waldkindergärten im Saarland und bietet Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren auf einem rund zwei Hektar großen Gelände naturnahe Erfahrungen und alternative Lernräume im Freien.

Die neue Gruppe, die den Namen „Waldkatzen“ trägt, wurde bereits im Oktober 2024 in Betrieb genommen. Mit dem für die Waldpädagogik konzipierten Funktionswagen „Waldkatzenhaus“ stehen den Kindern eine beheizbare Rückzugsmöglichkeit, sanitäre Einrichtungen und eine Küche zur Verfügung. Weitere feste Bestandteile des Geländes sind eine Feuerstelle, Hochbeete, ein Holzbackofen, verschiedene Spiel- und Kletterangebote sowie ein besonders gestalteter Spielplatz im Bereich einer Felsschlucht.

Die Baukosten der Einrichtung beliefen sich auf rund 200.000 Euro und wurden zu je 30 Prozent von der Gemeinde Losheim am See sowie dem Landkreis Merzig-Wadern getragen, 40 Prozent übernahm das saarländische Bildungsministerium. Ergänzend dazu stellte die Firma Homanit GmbH & Co. KG Mittel für zusätzliche Ausstattungsgegenstände bereit, darunter ein E-Fahrrad-Taxi für den Kindertransport.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier unterstrich Bürgermeister Helmut Harth die Bedeutung der neuen Gruppe für die Bildungslandschaft der Gemeinde. Die Verbindung von pädagogischer Arbeit und Natur sei ein zukunftsweisendes Konzept, das in der Bevölkerung auf große Resonanz stoße. Derzeit ist Wahlen neben zwei weiteren Standorten im Saarland Heimat eines Waldkindergartens.

Kita-Leiter Marcel Majeres betonte die positive Entwicklung der Gruppe seit ihrem Start im Herbst 2024 und lobte insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Eltern, das zum Ausbau und zur Gestaltung des Geländes wesentlich beigetragen habe. Auch Ortsvorsteher Volker Braun verwies auf die Bedeutung der Einrichtung für junge Familien im Ort.

Ein Sicherheitskonzept für Unwetterlagen ist durch die Nutzung des nahegelegenen Clubheims des Sportvereins Wahlen-Niederlosheim gewährleistet. Dieser dient als Schutzraum und ermöglicht im Bedarfsfall einen raschen Rückzug. Die Kooperation mit dem Verein bezeichnete Majeres als beispielhaft.

Silke Mertes, Gesamtleiterin der kommunalen Kindertagesstätten in Losheim am See, hob in ihrer Rede die Vorteile der Naturpädagogik hervor. Neben der Förderung motorischer und sozialer Fähigkeiten profitierten Kinder auch gesundheitlich vom Aufenthalt im Freien.

Das Programm der Eröffnungsfeier wurde durch musikalische Beiträge des Kinderchors Jucoco aus Britten sowie eine mobile Waldausstellung der Vereinigung der Jäger des Saarlandes ergänzt. Als symbolischer Beitrag zur Umweltbildung pflanzten die Kinder gemeinsam mit den Förstern der Gemeinde eine Amerikanische Roteiche – Baum des Jahres 2025.

Mit der neuen Waldgruppe in Wahlen erweitert die Gemeinde Losheim am See ihr Angebot frühkindlicher Bildung um ein naturbezogenes Element, das auf Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Selbstwirksamkeit der Kinder zielt. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der neuen Gruppe ist nach Angaben der Verantwortlichen hoch.

SPD im „Saarlandtrend“ vor CDU – AfD legt deutlich zu, Kritik an Wirtschaftspolitik dominiert

Saarbrücken. Rund zwei Jahre vor der nächsten Landtagswahl ist die SPD im Saarlandtrend von Infratest dimap im Auftrag des Saarländischen Rundfunks erneut stärkste politische Kraft. In der aktuellen Umfrage zur politischen Stimmung im Bundesland kommt die SPD auf 30 Prozent und liegt damit drei Prozentpunkte vor der CDU, die 27 Prozent erreicht. Die Erhebung fand vom 25. bis 28. März 2025 unter 1.132 wahlberechtigten Personen statt.

AfD gewinnt deutlich hinzu – Linke zurück im Landtag

Die AfD verbessert sich im Vergleich zur vorherigen Umfrage vom Herbst 2024 um drei Punkte und kommt auf 17 Prozent. Die Linke zieht mit acht Prozent wieder in den Landtag ein. Auch die Grünen verbessern sich leicht auf sechs Prozent. Die FDP hingegen scheitert mit drei Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verliert deutlich – sechs Prozentpunkte – und kommt nur noch auf vier Prozent.

Koalitionsoptionen begrenzt

Auf Basis der aktuellen Werte wäre eine Koalition jenseits der Großen Koalition rechnerisch nicht möglich. Sowohl SPD als auch CDU lehnen eine Zusammenarbeit mit der AfD ab. Kleinere Koalitionsoptionen wie eine Ampel oder ein rot-rot-grünes Bündnis verfügen über keine parlamentarische Mehrheit.

Landesregierung unter Druck – Kritik an Wirtschaft und Bildung

Trotz des leichten Umfragegewinns der SPD zeigt sich eine insgesamt kritische Einschätzung der Regierungsarbeit. 51 Prozent der Befragten äußern sich unzufrieden mit der Landesregierung. Vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Zuwanderung wird die Performance als unzureichend bewertet. Positiv beurteilt wird hingegen die Sicherung der Energieversorgung sowie das kulturelle Angebot im Land.

Kompetenzzuschreibungen widersprüchlich

Zwar wird der SPD insgesamt am ehesten zugetraut, die wichtigsten Herausforderungen zu bewältigen, doch in den Einzelfeldern – insbesondere Wirtschaft, Bildung und Einwanderung – liegt die CDU vorn. Auffällig ist zudem, dass die AfD in allen abgefragten Politikfeldern an Zustimmung gewinnt.

Rehlinger vor Toscani in Direktwahlfrage

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) bleibt die beliebteste politische Persönlichkeit im Land. 58 Prozent der Befragten äußern sich zufrieden mit ihrer Arbeit, ein Prozentpunkt mehr als im Herbst. Ihr Herausforderer Stephan Toscani, CDU-Landesvorsitzender, erreicht 34 Prozent Zustimmung – zwei Prozentpunkte weniger als zuletzt. In einem hypothetischen Direktduell würde Rehlinger mit 54 zu 23 Prozent klar gewinnen.

CDU sieht Ursachen in Bundespolitik – deutliche Kritik an SPD-Wirtschaftsbilanz

CDU-Generalsekretär Frank Wagner erklärte zur Veröffentlichung der Zahlen, das Ergebnis sei im Hinblick auf den bundespolitischen Trend wenig überraschend. Die aktuellen Koalitionsverhandlungen mit der SPD seien in der öffentlichen Wahrnehmung einseitig zu Ungunsten der Union ausgefallen. Wagner forderte, dass ein künftiger Koalitionsvertrag die im Wahlkampf angekündigten Reformen auch umsetzt.

Zugleich übte er scharfe Kritik an der wirtschaftlichen Lage im Saarland. Diese sei bundesweit am schlechtesten, was die Entwicklung bei Wirtschaft und Arbeitsmarkt betreffe. Die Verantwortung dafür liege bei der SPD, insbesondere bei Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, die das Wirtschaftsressort zuvor selbst geführt hatte. Wagner bezeichnete die Umfrageergebnisse als Misstrauensvotum gegenüber der SPD-Wirtschaftspolitik.

Zur Methodik

Die Erhebung erfolgte mittels telefonischer und onlinebasierter Interviews. Befragt wurden 1.132 wahlberechtigte Personen im Saarland. Die Schwankungsbreite liegt je nach Anteilswert zwischen zwei und drei Prozentpunkten. Die „Sonntagsfrage“ ist eine Momentaufnahme der politischen Stimmung und bildet keine sichere Prognose des tatsächlichen Wahlergebnisses ab.

Bundesfestival junger Film sucht Gastgeber für Filmschaffende in St. Ingbert

St. Ingbert. Vom 12. bis 15. Juni 2025 findet in St. Ingbert erneut das Bundesfestival junger Film statt – das größte Kurzfilmfestival für den deutschsprachigen Filmnachwuchs. Junge Filmschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren im Saarland ihre aktuellen Produktionen. Um den Aufenthalt der Gäste zu ermöglichen, sucht das Festivalteam erneut Privatpersonen, die Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können.

Das Festival, das sich als zentrale Plattform für aufstrebende Talente im deutschsprachigen Raum etabliert hat, nutzt seit mehreren Jahren ein sogenanntes Couchsurfing-Portal. Darüber können Bürgerinnen und Bürger aus St. Ingbert Schlafplätze anbieten – sei es eine Couch, ein Gästezimmer oder eine andere einfache Übernachtungsmöglichkeit.

„Dieses Portal wurde im letzten Jahr von beiden Seiten sehr gut angenommen – sowohl von den Filmschaffenden als auch von den Menschen vor Ort“, erklärt Fabian Roschy, organisatorischer Leiter des Festivals. Die Möglichkeit, Filmschaffende direkt in der Stadt unterzubringen, fördere den persönlichen Austausch und stärke die Verbindung zwischen Publikum und Kreativen.

Auch der künstlerische Leiter des Festivals, Jörn Michaely, hebt die Vorteile der privaten Unterbringung hervor: „Für viele Gastgeberinnen und Gastgeber bietet sich die seltene Gelegenheit, mit jungen Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die Entstehung zeitgenössischer Filmprojekte zu erhalten.“

Als Dank erhalten alle Gastgeberinnen und Gastgeber eine Festivalakkreditierung, die freien Eintritt zu Veranstaltungen ermöglicht, soweit dort noch Plätze verfügbar sind.

Interessierte können sich über das Couchsurfing-Portal auf der Festivalwebseite unter junger-film.de/couchsurfing anmelden. Weitere Informationen und Unterstützung bietet das Festivalbüro telefonisch unter 06894 9139269 oder per E-Mail an info@junger-film.de.

Peter Gross Bau unterstützt Katastrophenschutz im Saarpfalz-Kreis

St. Ingbert. Die Peter Gross Bau Holding GmbH hat ihr Engagement für den Katastrophenschutz im Saarpfalz-Kreis mit der Unterzeichnung eines Unterstützervertrags offiziell bekräftigt. In einem Termin am 27. März 2025 in St. Ingbert unterzeichnete Geschäftsführer Philipp P. Gross das Dokument und sagte damit zu, dem Katastrophenschutz im Krisenfall Maschinen, Material und qualifiziertes Personal zur Verfügung zu stellen.

Die Initiative ist eine Reaktion auf die Erfahrungen während des Pfingsthochwassers 2024, das die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und koordinierten Katastrophenvorsorge in der Region eindrücklich vor Augen geführt hatte. „Ein funktionierender Katastrophenschutz ist auf verlässliche Partnerschaften mit der regionalen Wirtschaft angewiesen“, sagte Landrat Dr. Theophil Gallo im Rahmen der Veranstaltung. Die Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Unternehmen sei ein wesentlicher Bestandteil einer belastbaren Kriseninfrastruktur.

Der Vertrag zwischen dem Unternehmen und dem Saarpfalz-Kreis sieht im Einzelnen vor, dass Peter Gross Bau im Katastrophenfall Stromerzeuger und Lichtmastanlagen bereitstellt sowie Baumaschinen wie Bagger, Radlader, Teleskoplader und Lkw samt geschultem Bedienpersonal zum Einsatz bringt. Zudem verpflichtet sich das Unternehmen zur Unterhaltung einer Notstrom-Tankstelle mit gesicherten Kraftstoffreserven – 10.000 Liter Diesel, 3.000 Liter Benzin und 1.500 Liter AdBlue. Ergänzt wird das Angebot durch die Bereitstellung von Kleingeräten und Baumaterialien für Sofortmaßnahmen, darunter Sand, Holz und Stützkonstruktionen.

Die Kooperation mit Peter Gross Bau ist Teil eines breiter angelegten Konzepts des Saarpfalz-Kreises, das auf eine stärkere Einbindung privater Akteure in den Katastrophenschutz zielt. Vertreter der unteren Katastrophenschutzbehörde sowie weiterer regionaler Unternehmen, die bereits entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet haben, nahmen an dem Termin ebenfalls teil.

Philipp P. Gross betonte, dass das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung ernst nehme. Die vorhandenen Ressourcen, die im Baugewerbe täglich zum Einsatz kommen, könnten in Krisensituationen schnell und effektiv helfen, Schäden zu begrenzen und die öffentliche Infrastruktur zu sichern. „Wir sehen es als Teil unseres unternehmerischen Selbstverständnisses, uns auch über das Tagesgeschäft hinaus für die Gesellschaft einzusetzen“, sagte Gross.

Mit der Vertragsunterzeichnung leistet die Peter Gross Bau Holding GmbH einen konkreten Beitrag zur Stärkung der Krisenvorsorge im Saarpfalz-Kreis. Die enge Verzahnung von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft soll im Notfall schnelle Reaktionszeiten und eine effiziente Einsatzfähigkeit gewährleisten.

Sportliche Vielfalt in Saarlouis: Stadt ehrt ihre besten Athleten bei der Sportparty 2025

Saarlouis. Mit einer feierlichen Veranstaltung im Theater am Ring hat die Stadt Saarlouis auch in diesem Jahr ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet. Die traditionelle „Sportparty“ würdigt die Leistungen der lokalen Athletinnen und Athleten des Vorjahres und bietet zugleich eine Plattform für den Austausch innerhalb der vielfältigen Vereinslandschaft.

Eröffnet wurde der Abend durch Moderator Peter Hiery, der gemeinsam mit Sportbürgermeister Carsten Quirin und Vertretern des Stadtverbands für Sport die Ehrungen vornahm. Neu in diesem Jahr war die Entscheidung, die Nachwuchssportlerinnen und -sportler erstmals vor den Erwachsenen auszuzeichnen – ein symbolischer Schritt zur Stärkung der Jugendarbeit in den Vereinen.

Die Veranstaltung wurde von mehreren Showeinlagen begleitet, darunter eine Jazz- und Modern-Dance-Präsentation der Formation „l’équipe“ sowie Vorführungen aus dem Taekwondo- und Hundesportbereich. Der festliche Rahmen unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts und des sportlichen Engagements in der Stadt.

Sophie Holzmann (links), Thore Penke (vierter von links) und die Tänzerinnen der Formation l’équipe bei der Ehrung der Jugendsportler des Jahres. Foto: Kreisstadt Saarlouis

Preisträgerinnen und Preisträger 2025

Zu den herausragenden Persönlichkeiten des Abends zählte Philipp Glaesner vom Budo Club Saarlouis, der unter anderem den Weltmeistertitel 2024 im Leichtkontakt-Kickboxen errungen hatte. Er wurde zum Sportler des Jahres gekürt. Als Sportlerin des Jahres wurde Lilly Ettelbrück vom TSV Ford Steinrausch Fraulautern ausgezeichnet – sie ist Deutsche Meisterin U21 im Taekwondo und seit kurzem Mitglied der Damen-Nationalmannschaft.

In der Kategorie Mannschaft des Jahres setzte sich die Lauchgarde der LiGeKa durch, die sich zwei Jahre in Folge als Vize-Saarlandmeister für die Süddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte.

Der Nachwuchs wurde ebenfalls in mehreren Kategorien geehrt: Jugendsportler des Jahres wurde Thore Penke (TV Saarlouis), unter anderem als Catcher in der U12-Baseballnationalmannschaft aktiv. Jugendsportlerin des Jahres wurde Sophie Holzmann (DJK Roden), die seit der Saison 2023/24 zum Kader der 2. Basketball-Bundesliga gehört. Zur Jugendmannschaft des Jahres wurde das Team l’équipe des TSC Blau Gold Saarlouis ernannt, das sowohl süddeutscher als auch deutscher Meister wurde.

Sonderehrung für außergewöhnliches Engagement

Eine besondere Würdigung erhielt das Baseballteam der Saarlouiser Hornets: Während des Pfingsthochwassers 2024 gelang es dem Verein unter hohem ehrenamtlichem Einsatz, den Platz trotz starker Regenfälle rechtzeitig für ein Länderspiel gegen Frankreich spielfähig zu machen. Diese Leistung wurde mit einer Sonderehrung und großem Applaus der Gäste gewürdigt.

Sportbürgermeister Carsten Quirin betonte in seiner Ansprache die Rolle des Sports für das gesellschaftliche Leben in Saarlouis: „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder und Aushängeschilder für die Stadt. Ihre Leistungen verdienen höchste Anerkennung – ebenso wie das Engagement der vielen ehrenamtlich Aktiven in den Vereinen.“

Die Sportparty 2025 unterstrich einmal mehr die Breite und Qualität des sportlichen Lebens in Saarlouis. Die Stadt sieht in der Veranstaltung nicht nur eine Ehrung vergangener Erfolge, sondern auch eine Motivation für die kommenden Herausforderungen im Sportjahr 2025.

Fliegerbombe bei Wörschweiler erfolgreich entschärft – Großeinsatz verläuft reibungslos

Homburg. Großeinsatz am Dienstagnachmittag zwischen Wörschweiler und Beeden: Eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei landwirtschaftlichen Arbeiten auf einem Feld nahe der Blies entdeckt. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Behörden konnte der Blindgänger noch am selben Tag erfolgreich entschärft werden – ohne Gefährdung für die Bevölkerung.

Gegen Nachmittag ging der Hinweis bei der Polizeiinspektion Homburg ein. Experten der Kampfmittelbeseitigung rückten umgehend an den Fundort aus. Die Einsatzleitung übernahm die Ortspolizeibehörde der Stadt Homburg, die gemeinsam mit den Fachleuten vor Ort entschied, die Entschärfung nicht auf den Folgetag zu verschieben, sondern noch am Abend durchzuführen.

Zur Sicherheit wurden kurzfristige Sperrungen eingerichtet – betroffen waren Feldwirtschaftswege, die Landstraße von Wörschweiler in Richtung Beeden sowie die Verbindung von Limbach nach Beeden. Im Umkreis von 300 Metern wurde vorsorglich evakuiert, allerdings handelte es sich ausschließlich um unbewohntes Gelände sowie das Umfeld der Fischerhütte in Beeden. Wohngebiete waren zu keiner Zeit gefährdet.

Gegen 19.30 Uhr dann die Entwarnung: Die Bombe war erfolgreich entschärft, der Einsatz beendet. Die Straßensperrungen konnten wieder aufgehoben werden.

Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Kampfmittelräumdienst auch die Malteser, die Feuerwehr, die Straßenmeisterei Rohrbach, die Pfalzwerke sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtentwässerung und des städtischen Ordnungsdienstes. Sie alle sorgten für einen zügigen und sicheren Ablauf der Maßnahme.

Bürgermeister Manfred Rippel (l.) und die Leiterin der Ortspolizeibehörde, Simone Müller-Orschekowski (3. v. l.), gemeinsam mit dem Team der Kampfmittelbeseitigung, Uwe Diener, Kersten Roschek und Jürgen Lorang (v. l.). Foto: Jürgen Kruthoff

Bürgermeister Manfred Rippel, der sich persönlich vor Ort ein Bild von der Lage machte, lobte das perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten: „Alles lief Hand in Hand, trotz der kurzen Zeit zwischen Fund und Entschärfung. Jeder wusste genau, was zu tun war. Ein großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte für ihre Professionalität und den reibungslosen Ablauf.“

FDP kritisiert fehlende Berücksichtigung des Mittelstands in den laufenden Koalitionsverhandlungen

Saarbrücken. In einer Stellungnahme zur laufenden Koalitionsbildung zwischen CDU und SPD im Saarland hat die FDP deutliche Kritik an der bislang bekannten inhaltlichen Ausrichtung der Gespräche geübt. Insbesondere vermisst die Partei konkrete Maßnahmen zugunsten des Mittelstands und der Einzelselbstständigen.

Während nach Angaben aus Verhandlungskreisen Regelungen geplant sind, die unter anderem steuerliche Erleichterungen für arbeitende Rentner bis zu einem Einkommen von 2.000 Euro pro Monat sowie Steuervergünstigungen für Überstunden vorsehen, äußert die FDP Zweifel an der wirtschaftspolitischen Tiefe dieser Pläne.

Angelika Hießerich-Peter, stellvertretende Vorsitzende der FDP Saar, beklagt insbesondere das Fehlen jeglicher Aussagen zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den bisherigen Papieren und Verlautbarungen. „Es gibt bisher keinerlei Hinweise darauf, dass CDU oder SPD die Interessen dieser zentralen wirtschaftlichen Säule im Saarland berücksichtigen wollen“, so Hießerich-Peter. Weder die saarländische SPD unter Ministerpräsidentin Anke Rehlinger noch die CDU mit ihrem Landesvorsitzenden Stephan Toscani hätten bislang entsprechende Akzente gesetzt.

Die FDP Saar wertet dies als ein strukturelles Versäumnis der möglichen Koalitionspartner. Während man von der SPD eine gewisse industriepolitische Fokussierung gewohnt sei, sei das fehlende Engagement der CDU für den Mittelstand aus Sicht der FDP besonders enttäuschend. „Die FDP fehlt schon jetzt“, lautet das Fazit von Hießerich-Peter.

Ob und in welchem Umfang in einem möglichen Koalitionsvertrag noch wirtschaftspolitische Maßnahmen zugunsten der KMU aufgenommen werden, ist derzeit offen. Konkrete Inhalte der laufenden Gespräche sind bislang nicht veröffentlicht worden.

Aktuelle Meldungen der Polizei Homburg

Verkehrsunfallflucht auf Parkplatz in Bexbach

Bexbach (ots) – Am 31.03.2025, zwischen ca. 13:05 Uhr und ca. 18:15 Uhr, kam es zu einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Hochstraße in Bexbach. Bislang unbekannter Fahrzeugführer kollidierte, vermutlich beim Ein- oder Ausparken, mit einem geparkten schwarzen BMW mit Homburger Kreiskennzeichen. Es entstand ein Schaden im Bereich des Fahrzeughecks.

Der derzeit unbekannte Unfallverursacher verließ die Örtlichkeit, ohne die notwendigen Feststellungen getroffen zu haben.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Homburg (06841-1060) in Verbindung zu setzen.

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Verkehrsunfallflucht in der Grubenstraße in Bexbach

Bexbach (ots) – Am 31.03.2025, zwischen ca. 16:00 Uhr und 16:05 Uhr, kam es zu einer Verkehrsunfallflucht. Hierbei wurde der linke Außenspiegel eines ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand parkenden Skoda Octavia mit Homburger Kreiskennung von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Homburg (06841-1060) in Verbindung zu setzen.

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