Freitag, April 4, 2025
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Bundespolizei stellt Diebesgut im Wert von 71.000 Euro sicher

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Saarbrücken – Bei einer Kontrolle im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hat die Bundespolizei am 16. Januar 2025 an der Kontrollstelle der BAB6 Saarbrücken-Goldene Bremm Diebesgut im Wert von rund 71.000 Euro sichergestellt.

Im Fahrzeug, das ein französisches Kennzeichen trug, fanden die Beamten über 380 hochwertige Brillen, die noch mit Preisschildern und Sicherheitsetiketten versehen waren. Eine Überprüfung ergab, dass die Brillen aus mehreren Brillengeschäften in Frankreich gestohlen worden waren.

Das Diebesgut wurde beschlagnahmt, und gegen die beiden Insassen, rumänische Staatsangehörige, wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.

Dieser Fund unterstreicht die Bedeutung der wieder eingeführten Kontrollen. Die Bundespolizei konnte durch ihre gezielte Arbeit einen erheblichen Schaden für die betroffenen Geschäfte minimieren und den Diebstahlsring aufdecken.

Telefonbetrüger im Saarland erneut erfolgreich: Schockanrufer erbeuten hohe Geldbeträge

Saarbrücken – Betrüger, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgaben, konnten am gestrigen Tag zwei Senioren im Saarland täuschen und jeweils Beträge im fünfstelligen Bereich erbeuten. Opfer waren eine 83-jährige Frau aus dem Landkreis Merzig-Wadern und ein 74-jähriger Mann aus dem Kreis St. Wendel.

Enkelin in Haft? Betrüger täuschen Unfall vor

Gegen 14:30 Uhr erhielt die 83-Jährige einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten, der vorgab, ihre Enkelin habe einen tödlichen Unfall verursacht und säße nun in Haft. Um eine Inhaftierung abzuwenden, sollte die Frau eine Kaution zahlen. Auf Anweisung der Betrüger begab sich die Seniorin vor das Amtsgericht Saarlouis und übergab dort Bargeld und Wertgegenstände an einen Boten.

Ähnlicher Fall in St. Wendel

Bereits um 12:30 Uhr wurde ein 74-jähriger Mann aus dem Kreis St. Wendel mit einem ähnlichen Trick betrogen. Ihm wurde vorgetäuscht, seine Tochter habe einen tödlichen Unfall verursacht. Unter Druck setzte sich der Mann zur Bank, hob einen hohen Geldbetrag ab und übergab das Geld auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarkts in der Poststraße in Lebach an einen Unbekannten.

Betrüger hielten Opfer am Telefon

In beiden Fällen gelang es den Tätern, die Gespräche bis zur Geldübergabe aufrechtzuerhalten und den Opfern zu untersagen, das Telefonat zu beenden oder anderweitig Hilfe zu suchen.

Polizei warnt erneut vor Schockanrufen

Das Landespolizeipräsidium des Saarlandes mahnt zur Vorsicht und gibt folgende Tipps, um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen:

  • Polizei fordert niemals Geld oder Wertgegenstände: Legen Sie bei solchen Forderungen sofort auf.
  • Gespräche kritisch hinterfragen: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überprüfen Sie die Angaben des Anrufers.
  • Vertraute kontaktieren: Ziehen Sie Angehörige oder Vertrauenspersonen hinzu.
  • Keine sensiblen Daten preisgeben: Sprechen Sie am Telefon nicht über finanzielle Verhältnisse oder persönliche Details.
  • Rufen Sie die Polizei an: Nutzen Sie hierfür die 110 oder eine bekannte Nummer – nicht die Rückruffunktion.

Weitere Informationen zu Betrugsmaschen wie dem Enkeltrick oder Schockanrufen finden Bürger unter www.polizei.saarland.de.

Die Polizei appelliert zudem an die Bevölkerung, solche Vorfälle umgehend zu melden und wachsam zu bleiben.

Verkehrsunfall auf der A620 nahe Ostspangenkreisel: Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung

Saarbrücken – Am Montag, den 20. Januar 2025, kam es gegen 17 Uhr auf der A620 in Fahrtrichtung Mannheim im Bereich der Ausfahrt zum Ostspangenkreisel / St. Arnual zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Der Unfall führte zu Sachschäden in Höhe von über 50.000 Euro sowie zu einer einstündigen Verkehrsbehinderung, jedoch wurde niemand verletzt.

Nach bisherigen Ermittlungen war ein 18-jähriger Fahrer eines Peugeot 308 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung St. Arnual unterwegs. Beim Spurwechsel kollidierte er mit einem vorausfahrenden Renault Trafic, dessen 55-jähriger Fahrer in der Folge auf einen VW Multivan eines 37-Jährigen geschoben wurde.

Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Brand in Schule in Oberwürzbach – Ermittlungen zur Ursache laufen

St. Ingbert-Oberwürzbach – In den frühen Morgenstunden des 22. Januar 2025 kam es in einer Schule in St. Ingbert-Oberwürzbach zu einem Brand. Das Feuer brach gegen 02:09 Uhr im Erdgeschoss des Schulgebäudes aus und richtete einen Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich an. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.

Die Feuerwehr war rund zwei Stunden im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Der Schulbetrieb kann nach derzeitigem Stand wie gewohnt fortgesetzt werden.

Die Ursache des Brandes ist bislang ungeklärt und wird von der Polizei untersucht. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion St. Ingbert unter der entsprechenden Rufnummer in Verbindung zu setzen.

Psychische Gesundheit in ländlichen Regionen: Versorgungslücken und Lösungen

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Die psychische Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen ist eine oft unterschätzte Herausforderung. Lange Wartezeiten, der Mangel an Therapeuten und weite Anfahrtswege erschweren den Zugang zu adäquater Behandlung. Insbesondere im Saarland wird diese Problematik deutlich. In diesem Artikel werden die Versorgungslücken analysiert, deren Auswirkungen beleuchtet und innovative Ansätze zur Verbesserung der Situation aufgezeigt.

Versorgungslücken in ländlichen Regionen des Saarlands

In ganz Deutschland und damit auch den ländlichen Gebieten des Saarlands fehlt es an ausreichend psychotherapeutischen Einrichtungen. Die durchschnittlichen Wartezeiten auf Therapieplätze übersteigen jene in städtischen Regionen um 40 %, und die Entfernung zu Behandlungsorten beträgt häufig mehr als 50 Kilometer.

Solche strukturellen Defizite haben gravierende Folgen: Betroffene erleben oft Isolation und eine Verschlechterung ihrer Symptome. Studien zeigen, dass sich bei rund 30 % der Patienten die Beschwerden aufgrund der verzögerten Behandlung verschlimmern.

Diese Entwicklungen machen deutlich, wie dringend innovative Lösungsansätze wie Online-Psychotherapie als Option notwendig sind, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und gesundheitliche Langzeitschäden zu verhindern.

Herausforderungen für Betroffene und das Gesundheitssystem

Zusätzlich zu den infrastrukturellen Defiziten wie wenigen offenen Therapieplätzen bei Kassentherapeuten sehen sich Betroffene in ländlichen Regionen oft mit sozialer Stigmatisierung konfrontiert.

Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts fühlen sich 42 % der Menschen mit psychischen Erkrankungen auf dem Land stigmatisiert, während dieser Wert in städtischen Gebieten bei 28 % liegt.

Der Mangel an Präventions- und Aufklärungsprogrammen trägt zur Verstärkung dieser Problematik bei. Ohne adäquate Behandlung verlängern sich Krankheitsverläufe, was wiederum die Gesundheitskosten in die Höhe treibt. Daher ist es unerlässlich, niedrigschwellige Angebote wie mobile Sprechstunden sowie umfassende Aufklärungsinitiativen zu etablieren. Diese Maßnahmen sollten nicht nur auf die Behandlung, sondern auch auf die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen abzielen.

Digitale Lösungen als Wegweiser

Digitale Technologien bieten vielversprechende Möglichkeiten, die psychische Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen des Landes zu verbessern.

Online-Therapien, Selbsthilfe-Apps und Telemedizin können räumliche Distanzen überbrücken und Wartezeiten reduzieren. Sie ermöglichen einen anonymen und niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützungsangeboten und erhöhen so die Versorgungsdichte. Gleichzeitig bieten sie flexible Terminoptionen und können individuell auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten werden.

Die erfolgreiche Implementierung digitaler Angebote setzt jedoch eine enge Zusammenarbeit zwischen Therapeuten, Gesundheitseinrichtungen und Krankenkassen voraus. Solche Angebote sollten als Ergänzung zu traditionellen Therapieformen betrachtet werden, nicht als deren Ersatz. Besonders wichtig ist die Gewährleistung einer robusten digitalen Infrastruktur, einschließlich schneller Breitbandverbindungen und benutzerfreundlicher Plattformen.

Erfolgsfaktoren und Grenzen digitaler Lösungen

Der Erfolg digitaler Lösungen hängt von mehreren Schüsselfaktoren ab. Technisch gesehen sind stabile Internetverbindungen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s sowie intuitiv bedienbare Plattformen essenziell. Darüber hinaus spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle: Strenge Verschlüsselungsprotokolle und kontrollierte Zugriffsrechte müssen eingehalten werden, um sensible Gesundheitsdaten zu schützen.

Trotz ihrer Vorteile stößt die Digitalisierung auf einige Grenzen. Nicht alle Betroffenen verfügen über die technischen Mittel oder die digitale Kompetenz, um solche Angebote nutzen zu können. Zudem bleibt der persönliche Kontakt für viele Patienten unverzichtbar, insbesondere bei schwerwiegenden psychischen Erkrankungen. Daher sollten digitale Ansätze nicht isoliert, sondern immer im Kontext eines ganzheitlichen Versorgungskonzepts betrachtet werden.

Zukunftsperspektiven der psychischen Gesundheitsversorgung auf dem Land

Die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen erfordert einen umfassenden Ansatz. Neben dem Ausbau digitaler Lösungen sind Investitionen in Präventionsmaßnahmen und Sensibilisierungskampagnen essenziell. Mobile Sprechstunden und regionale Netzwerke könnten die Versorgung weiter optimieren und das Stigma psychischer Erkrankungen abbauen.

Langfristig bietet eine Kombination aus digitaler Innovation und traditionellen Versorgungsstrukturen die beste Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Situation. Enge Kooperationen zwischen Politik, Gesundheitseinrichtungen und Technologiedienstleistern sind dabei entscheidend. Nur durch ein vernetztes Vorgehen lassen sich Versorgungslücken schließen und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig steigern.

Homburger Schwimmer glänzen bei Saar-Mehrkampfmeisterschaften und internationalem Masters-Wettkampf

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Homburg, 20. Januar 2025 – Ein sportlich erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Athleten des Schwimmclub 1926 Homburg e. V. Sowohl die Nachwuchstalente als auch die erfahrenen Masters konnten bei den Saarländischen Mehrkampf-Meisterschaften und den Internationalen Masters in Gau-Algesheim überzeugen.

Erfolgreicher Nachwuchs bei den Saar-Mehrkampfmeisterschaften

In heimischen Gewässern dominierte der Nachwuchs des Homburger Schwimmclubs bei den saarländischen Mehrkampf-Meisterschaften. Besonders herausragend waren die Leistungen im „Kleinen Mehrkampf“, der aus 400 m Freistil, 200 m Lagen, 100 m in den Disziplinen Brust, Schmetterling, Rücken und Freistil besteht.

Linea Gerdelmann (AK 2015) und Anja Schaumburger (Jugend B) wurden jeweils Vize-Meisterinnen in ihren Altersklassen. Schaumburger, eine mehrfache deutsche Jahrgangsmeisterin, belegte zudem den dritten Platz in der offenen Wertung. Auch Matteo Wagner (Jahrgang 2012) und Moritz Gerdelmann (Jugend B) zeigten starke Leistungen und sicherten sich jeweils Bronze in ihrer Altersklasse.

V. l. n. r. oben: Moritz und Nils Gerdelmann, Anja Schaumburger, Nele Bär. Unten: Amelie Marie Karkosch, Linea Gerdelmann, Matteo Wagner
V. l. n. r. oben: Moritz und Nils Gerdelmann, Anja Schaumburger, Nele Bär. Unten: Amelie Marie Karkosch, Linea Gerdelmann, Matteo Wagner – Foto: Schwimmclub Homburg

Im „Großen Mehrkampf“, der besonders ausdauernde Strecken wie 800 m Freistil (Damen) bzw. 1500 m Freistil (Herren), 400 m Lagen und 200 m in allen Schwimmlagen umfasst, waren die Homburger Athleten kaum zu schlagen. Nele Bär, deutsche Meisterin im Rettungsschwimmen, und Nils Gerdelmann, das älteste Kind der schwimmbegeisterten Gerdelmann-Familie, holten in der Jugend A die Titel der Saarlandmeister. In der offenen Wertung reichte es für beide zu starken zweiten Plätzen.

Masters glänzen in Gau-Algesheim

Während der Nachwuchs in Homburg abräumte, traten die erfahrenen Masters des Vereins bei den „34. Internationalen Masters“ in Gau-Algesheim an. Victoria Luise Plebs (AK 20), Neuzugang des Vereins und angehende Ärztin, sicherte sich über 200 m Schmetterling den Sieg und belegte über 400 m Freistil den dritten Platz. Florian Fuchs, Vereins-Schwimmwart und Teilnehmer in der AK 30, gewann die 200 m Freistil und wurde Zweiter über 100 und 400 m Freistil. Auf den Sprint-Strecken über 50 m Freistil und Schmetterling verpasste er das Podium nur knapp.

Statt Medaillen erhielten die erfolgreichen Schwimmer in Gau-Algesheim eine andere Art von Belohnung: Edelweine vom Ausrichter – eine Tradition, die den Wettkampf besonders macht.

Ein starkes Wochenende für den Homburger Schwimmsport

Der Schwimmclub 1926 Homburg e. V. bewies einmal mehr seine Vielseitigkeit und Stärke in allen Altersklassen. Vom erfolgreichen Nachwuchs bis hin zu den erfahrenen Masters: Die Homburger Schwimmer zeigten, dass sie sowohl lokal als auch international zur Spitze gehören.

Noch Plätze frei: Saarbrücken erinnert an Hilfsangebote für Obdachlose im Winter

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Die Landeshauptstadt Saarbrücken appelliert an obdachlose Menschen, das umfangreiche Hilfsangebot in der kalten Jahreszeit zu nutzen. Trotz der anhaltenden Minusgrade stehen in den Unterkünften noch Schlafplätze zur Verfügung. „Ich bitte deshalb alle Betroffenen, sich der Gefahr der kalten Witterung nicht auszusetzen und unser Angebot zur Unterbringung in Anspruch zu nehmen“, erklärt Sozialdezernent Tobias Raab.

Unterstützung für Menschen in Not

Die Stadt hat ihr Angebot für obdachlose Menschen in den Wintermonaten verstärkt. Neben festen Unterkünften werden bei Bedarf zusätzliche Zimmer angemietet, um kurzfristig Hilfe leisten zu können. Niemand müsse in Saarbrücken bei nächtlicher Kälte im Freien bleiben, so Raab weiter.

Ein Netzwerk aus Streetworkern, Sozialarbeitern und Kooperationspartnern der Wohnungslosenhilfe arbeitet daran, Betroffene schnell und unkompliziert zu unterstützen. Das Hilfesystem umfasst stationäre, halbstationäre und ambulante Einrichtungen, die flexibel auf veränderte Bedürfnisse reagieren können.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Die Stadt bietet auch Informationen für Bürgerinnen und Bürger an, die Menschen in prekären Lebenslagen helfen möchten. Unter www.saarbruecken.de/hilfe_im_winter finden Interessierte Tipps zur Ansprache von Obdachlosen und Hinweise zur Vermittlung an Hilfsorganisationen oder den Rettungsdienst. Wer von Personen erfährt, die eine Schlafmöglichkeit benötigen, kann sich direkt an das Amt für Gesundheit, Prävention und Soziales wenden: +49 681 9050.

Gemeinsam gegen die Kälte

„Wir helfen Betroffenen schnell und unkompliziert: In Saarbrücken muss bei nächtlichen Minusgraden niemand die Nacht im Freien verbringen“, betont Raab. Eine Übersicht aller Einrichtungen für Menschen in prekären Lebenslagen ist auf der Website der Stadt unter www.saarbruecken.de/obdachlosenhilfe abrufbar. Mit diesen Maßnahmen möchte die Stadt sicherstellen, dass alle Menschen sicher durch die kalte Jahreszeit kommen.

Deutsch-Französischer Empfang: Eurometropole Saarbrücken soll Grenzen überwinden

Beim Deutsch-Französischen Empfang im Saarbrücker Rathaus am 20. Januar 2025 haben Marc Zingraff, Bürgermeister von Sarreguemines und Präsident des Eurodistricts SaarMoselle, sowie Oberbürgermeister Uwe Conradt eine Erklärung zur Zusammenarbeit unter dem Dach der Eurometropole Saarbrücken unterzeichnet. Ziel ist es, die Region mit ihren 1,5 Millionen Einwohner:innen im Herzen Europas sichtbarer zu machen und Saarbrücken als deutsch-französische Hauptstadt zu positionieren.

Stärkung der Grenzregion

„Mit der Eurometropole Saarbrücken stärken wir die gemeinsame Sichtbarkeit unserer Grenzregion und unterstreichen deren Bedeutung“, erklärte Zingraff. Der Eurodistrict SaarMoselle wird aktiv in die Planungen einbezogen, um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

Conradt betonte die Rolle der Eurometropole als Alternative zu Nationalismus und Kleinstaaterei: „Wir können zeigen, wie eine weltoffene und pro-europäische Atmosphäre Menschen anzieht, die ein Leben und Arbeiten in einem geeinten Europa suchen.“

Symbol für den europäischen Gedanken

Emmanuel Suquet, Gesandter der Französischen Botschaft in Deutschland, hob die historische Bedeutung Saarbrückens hervor: „Saarbrücken ist prädestiniert, eine Schlüsselrolle in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einzunehmen. Die Idee der Eurometropole ist ein starkes Symbol für den europäischen Gedanken.“

Conradt erinnerte an den deutsch-französischen Gipfel 1984 in Saarbrücken, bei dem Helmut Kohl und François Mitterrand das Ende der stationären Grenzkontrollen ankündigten: „Dieses Saarbrücker Abkommen war ein Vorbote des Schengener Abkommens und ein Meilenstein der europäischen Integration.“

Grenzkontrollen abschaffen

Angesichts aktueller Herausforderungen forderte Conradt: „Stationäre Kontrollen müssen beendet werden. Als deutsch-französische Region können wir politisches Gewicht aufbauen und Vorbild für ein geeintes Europa sein.“

Infobasar zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Begleitend zum Empfang präsentierten deutsch-französische Akteure aus Bildung, Kultur und Wirtschaft ihre Initiativen. Mit dabei waren unter anderem der Eurodistrict SaarMoselle, die Deutsch-Französische Hochschule, das Deutsch-Französische Jugendwerk und zahlreiche weitere Organisationen.

Die Erklärung zur Eurometropole ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft und ein Signal für ein geeintes Europa, das Menschen verbindet und Grenzen überwindet.

Neu sanierter Saar-Radweg Fremersdorf – Merzig offiziell eröffnet

Am 20. Januar 2025 eröffnete Verkehrsministerin Petra Berg gemeinsam mit Werner Nauerz, Direktor des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS), den frisch sanierten Abschnitt des Saar-Radwegs zwischen Fremersdorf und Merzig. Seit 2023 wird der Saar-Radweg im Rahmen eines Bundesförderprogramms sukzessive erneuert, mit dem Ziel, die gesamte Strecke bis zum Sommer 2025 wieder vollständig befahrbar zu machen.

Radfahren als Lebensqualität

Ministerin Petra Berg hob die Bedeutung des Radfahrens hervor:
„Mit einer Radfahrt dient man nicht nur dem höheren, manchmal schwer greifbaren Ziel, Natur, Klima und Umwelt zu schonen, sondern man tut sich und seiner Umgebung ganz unmittelbar und objektiv messbar etwas Gutes, indem man sich im Freien aufhält, sich bewegt und die Schadstoffbelastung reduziert – Fahrradfahren bedeutet Lebensqualität.“

Berg betonte, dass eine sichere und ansprechende Infrastruktur essenziell sei, um das Fahrrad unkompliziert in den Alltag und die Freizeit der Saarländer:innen sowie der Gäste des Bundeslandes zu integrieren.

Ein zentraler Abschnitt mit touristischem Wert

LfS-Direktor Werner Nauerz zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Fortschritt der Sanierungsarbeiten:
„Im Landkreis Merzig-Wadern verläuft der Saar-Radweg an der Saarschleife und damit an einem zentralen touristischen Wahrzeichen des Saarlandes. Die Region machen wir schrittweise für den Radverkehr attraktiver. Auch der nun abgeschlossene Unterabschnitt zwischen Merzig und Fremersdorf ist ein wichtiger Schritt, um Radfahrerinnen und Radfahrern beste Bedingungen zu bieten.“

Bundesweites Förderprogramm „Radnetz Deutschland“

Die Sanierung des Saar-Radwegs ist Teil des Förderprogramms „Radnetz Deutschland“, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr aufgelegt wurde. Mit einem Budget von rund vier Millionen Euro aus Bundesmitteln sowie weiteren 4,8 Millionen Euro aus Landesmitteln wird die Strecke erneuert. Der Saar-Radweg hat nicht nur regionale Bedeutung, sondern ist Teil des deutschlandweiten „Radnetz-Deutschland“ sowie der Radfernwege „Deutsche Einheit“ und „Iron Curtain Trail“.

Nachhaltige Mobilität im Fokus

Darüber hinaus fördert das Saarland den Ausbau der Radinfrastruktur auf kommunaler Ebene im Rahmen der Richtlinie für nachhaltige Mobilität (NMOB). Ziel ist es, die Voraussetzungen für umweltfreundliche und sichere Mobilität weiter zu verbessern.

Die offizielle Freigabe des Abschnitts Fremersdorf–Merzig markiert einen wichtigen Meilenstein im Sanierungsprojekt, das Radfahrende aus der Region und darüber hinaus gleichermaßen begeistern dürfte.

Verlängerung der Ausstellung „ILLEGAL“ im Historischen Museum Saar: Street Art und Graffiti bis Juni 2025 erleben

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Das Historische Museum Saar hat bekannt gegeben, dass die erfolgreiche Ausstellung „ILLEGAL – Street Art und Graffiti 1960-1995“ aufgrund der überwältigenden Resonanz bis zum 30. Juni 2025 verlängert wird. Mit bereits über 25.000 Besucher:innen und anhaltendem Interesse bietet die Ausstellung weiterhin einen umfassenden Einblick in die subkulturelle Kunstform zwischen Illegalität und künstlerischer Freiheit.

Einzigartige Exponate und historische Einblicke

Die Ausstellung zeigt die Ursprünge und Entwicklung von Street Art und Graffiti anhand von mehr als 120 Künstler:innen und beeindruckenden Exponaten aus über vier Jahrzehnten. Zu den Höhepunkten zählen:

  • Banksys erstes illegales Werk
  • Eine originale Zeichnung von Keith Haring aus der New Yorker U-Bahn
  • Unveröffentlichte Fotos eines Graffiti-Projekts von Jean-Michel Basquiat

Ergänzt wird die Schau durch Skizzenbücher und Werke lokaler Graffiti-Pioniere sowie durch eine tiefgehende Betrachtung der sozialen und politischen Hintergründe dieser Kunstbewegung.

Ein Erfolg, der verpflichtet

Peter Henkel, Direktor des Historischen Museums Saar, betont:
„Die große Resonanz auf die Ausstellung zeigt, wie zeitlos und bedeutend das Thema Street Art und Graffiti ist. Mit der Verlängerung bis Juni 2025 möchten wir noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, die Anfänge dieser Kunstform in ihrer ganzen Vielschichtigkeit zu erleben.“

Rahmenprogramm und internationale Konferenz

Die Verlängerung wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet:

  • Kreativ-Workshops für Kinder und Jugendliche
  • Vorträge zu den Themen Street Art und Graffiti im regionalen und internationalen Kontext

Ein besonderes Highlight ist die Art & Place Conference, die vom 1. bis 4. Mai 2025 in Saarbrücken stattfindet. Diese Veranstaltung bringt internationale Expert:innen für Kunst im öffentlichen Raum mit Vorträgen, Filmen und Diskussionen zusammen.

Besuch planen

Weitere Informationen, einschließlich neuer Workshop- und Vortragstermine, finden Interessierte auf der Website des Museums unter www.historisches-museum.org.

Mit der Verlängerung bis Juni 2025 bleibt „ILLEGAL“ ein unverzichtbarer Programmpunkt für Kunstliebhaber:innen und Neugierige, die die Ursprünge und Vielschichtigkeit der urbanen Kunst entdecken möchten.

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