Freitag, April 4, 2025
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Starke Magdeburger überollen die SVE

Nach einer erfolgreichen Hinrude beider Teams, kam es an einem kalten Sonntag, dem 19. Januar 2025, zum Rückrundenauftakt der SV Elversberg gegen den 1.FC Magdeburg. Diese Begegnung versprach im Vorfeld sehr ansehnlich zu werden, da beide Mannschaften in der Hinserie neben guten Punktezahlen, auch für einen offensivfreudigen Stil standen.

Die SVE begann im 4-2-3-1. Im Tor stand Rückhalt Nicolas Kristof. Die Viererkette bestand aus Neubauer, Rohr, le Joncour und Baum. Florian le Joncour ersetzte den gesperrten Pinckert, der bis dato noch keine Sekunde in dieser Saison verpasst hatte. Die Doppelsechs bildeten Schmahl und Sickinger. Auf den offensiven Außen setzte Trainer Horst Steffen auf Damar und Petkov. Luca Schnellbacher kam für Tom Zimmerschied in die Startaufstellung und startete knapp hinter Fisnik Asllani.

Der FCM spielte in einer Art 3-4-3. Vor Torhüter Reimann starteten Heber, Hugonet und Mathijsen. Nollenberger spielte links auf der Schienenposition, Hercher rechts. Im Zentrum spielte Krempicki etwas tiefer hinter El-Hankouri, der auf der 10 ein überragendes Spiel absolvieren sollte. Gleiches gilt für Baris Atik, der im Magdeburger Dreiersturm auf links begann, Kaars auf der 9 und Burcu auf Rechts komplettierten den Sturm.

Trotz schwieriger Platzverhältnisse versuchten beide Teams flach aufzubauen, interessant zu betrachten war eine Art „Torwartkette“, die der FCM zu Beginn der Partie anwandte. Einer der drei Innenverteidiger rückte vor ins Mittelfeld, die zwei verbliebenen Innenverteidiger rückten raus bis an die Seitenlinie um das Spiel breit zu machen, und Torhüter Dominick Reimann füllte die entstandene Lücke im Zentrum selbst auf und agierte in diesen Situationen praktisch wie ein Feldspieler. Dennoch ging das Spiel denkbar schlecht los für die Gäste aus Sachsen-Anhalt. Nach einem Ballverlust in der Offensivabteilung spielte Damar den Ball rechts raus auf Baum, dieser war auf Außen kaum einzuholen. Über Damar kam der Ball per Hacke zu Schnellbacher, der diese wunderbare Kombination zum 1:0 vollendete.

Die SVE presste gewohnt hoch und zwang den FCM in den ersten zehn Minuten zu einigen Fehlern im Spielaufbau. So kam Asllani nach 9 Minuten zu einem Abschluss nach hohem Ballgewinn, der allerdings nur zu einem nicht weiter gefährlichen Eckball führte.

In der elften Minute parierte Kristof gleich zweimal überragend. Baris Atik spielte einen perfekten Ball hinter die heute insgesamt sehr unsichere Elversberger Viererkette, Kaars scheiterte im Eins-gegen-Eins an Kristof, der Ball prallte zu El-Hankouri und dieser schaffte es ebenfalls nicht, den Ball am starken Tothüter vorbeizubringen.

Eine Minute später ähnliche Szenen, erneut ein tiefer Ball auf Kaars, der alleine vorm Tor quer legen wollte, le Joncour allerdings schafft es gerade noch den Ball abzugrätschen, bevor Atik ins leere Tor einschieben konnte.

In Minute 21 erneut eine hundertprozentige Chance für die mittlerweile klar besseren Magdeburger. El-Hankouri legte nach wunderbarer Kombination auf der linken Seite in die Mitte auf Kaars, der alleine vor Kristof erneut nicht traf.

Carlo Sickinger rückte ab Minute 26 in die Abwehr.

Die SVE offenbarte in dieser Phase des Spiels riesige Schwächen in der Defensive, immer wieder gelang es dem FCM hinter die Kette zu kommen. Trainer Horst Steffen reagierte also prompt und stellte auf eine Fünferkette um, indem er Carlo Sickinger in die zentrale Innenverteidigerpostiion zog und Petkov von nun an mit Schmahl die Doppelsechs bilden ließ. Die Umstellung fruchtete, und das Magdeburger Offensivfeuerwerk konnte fürs erste gestoppt werden.

Die SVE bekannt für ihre eiskalten Konter, wurde nach 29. Minuten in Person von Damar brandgefährlich. Der agile Offensivspieler tauchte nach starker Kombination vor Reimann auf, der Schlussmann hielt den FCM aber im Spiel.

In Minute 37 sollte es dann aber klappen für die SVE. Die Magdeburger verloren erneut den Ball in der eigenen Offensive, Asllani übernahm den Konter, legte rechts raus auf Petkov. Dieser schickte einen Magdeburger ins Leere und traf per Außenrist wunderschön zum 2:0.

Nach 40 Minuten kam es zum ersten Einsatz des ungeliebten VAR’s. Sickinger begang als letzter Mann ein Foul an Kaars, hatte allerdings Glück, dass eben dieser im Abseits stand.

Kurz vor der Pause sollte es dann aber geschehen. Schmahl mit gruseliger Ballannahme nach Pass von Kristof, El-Hankouri ahnte es bereits, nahm den Ball und lief alleine aufs Tor zu. Schmahl reagierte sofort und zog die Notbremse, eine wahrlich unnötige Aktion, hatte man die Offensive des Gegner doch durch die Umstellung in den Griff bekommen und zudem einen Torhüter im Tor, der innerhalb der Partie schon zahlreiche überragende Paraden aufzeigte. Den anschließenden Freistoß setzte Atik knapp neben den Pfosten.

Die SVE ging also mit einem 2:0 in die Pause, was nicht wirklich den bisherigen Spielverlauf wiederspiegelte.

Zur Pause reagierte Horst Steffen auf den Platzverweis, nahm Torschütze Schnellbacher raus und brachte Semih Sahin, um die verlorene Sechserposition wieder aufzufüllen. Gegen den Ball staffelte die SVE sich in einem 5-3-1. Die Devise war selbstredend den glücklichen 2:0 Vorsprung trotz roter Karte über die Zeit zu bringen.

Jedoch sollte es anders kommen, der „Worst-Case“ traf ein und die SVE kassierte bereits in der 46. Minute den Anschlusstreffer durch Martijn Kaars. Baris Atik zog eine scharfe Flanke auf den zweiten Pfosten, Burcu legte per Kopf in die Mitte und Kaars musste lediglich per Kopf einschieben.

Der FCM übernahm von nun an endgültig die Kontrolle, wirklich zwingend wurde es allerdings erstmal nicht weiter. Die SVE schaffte es immer wieder durch feine Kombinationen in aussichtsreiche Situationen in der gegnerischen Hälfte zu kommen, allerdings fehlte die letzte Genauigkeit. Der FCM kühlte ab, kam aber in der 72. Minute dann durch einen erneut wunderbaren Steckball von Atik auf Kaars zum Ausgleich. Zunächst noch auf Abseits entschieden, konnte der VAR die Situation aufklären und es stand 2:2.

Christian Titz hatte mittlerweile alles nach vorne geworfen, brachte mit Amaechi und Teixeira weitere Offensivkräfte. Atik wurde auf die 8 neben El-Hankouri gezogen und dirigierte die Offensive von dort aus hervorragend. In der 78. Minute war es dann soweit. Amaechi kam halbrechts knapp vor dem Strafraum an den Ball, legte ihn sich auf seinen starken linken Fuß und schlenzte ihn unhaltbar ins lange Eck zum 2:3.

Die 9.351 Zuschauer sahen allerdings noch zwei weitere Tore. Nachdem Horst Steffen ebenfalls nochmal etwas nach vorne hin probierte, durch die Einwechslung von Gerezigher, kam es im direkten Anschluss zu einem Konter des FCM. Kaars war auf und davon und fiel im Strafraum. Den darauffolgenden Elfmeter verwandelte der heute stark aufspielende El-Hankouri cool zum 2:4.

In der Nachspielzeit kam eben dieser zu einem Abschluss vor dem Strafraum, Kristof parierte, jedoch behauptete Kaars den Abpraller und schloss trocken zum 2:5 Entstand ab.

Fazit: Alles in allem ein mehr als verdienter Auswärtssieg für sehr starke Magdeburger. Wie im Hinspiel konnte die SVE spielerisch nicht mithalten, und verlor das Spiel trotz einer 2:0 Führung. Nichtdestotrotz war es keine schlechte Partie der SVE, man stellte heute erneut seine unglaubliche Kombinationsstärke dar und war vor allem in den Anfangsminuten hellwach. Der Sieg für Magdeburg ist verdient, in der Höhe aber natürlich etwas überzogen.

Fotogalerie von Catharina Kuhn:

Einbruch, Sachbeschädigung und Verkehrsunfallflucht – die Polizei Völklingen informiert

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Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Riegelsberg

Am Samstag, den 18. Januar 2025, gegen 16:55 Uhr, kam es in der Hixberger Straße in Riegelsberg zu einem Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Mann streifte mit seinem Fahrzeug ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Auto und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Vorfall wurde von Einsatzkräften des Rettungsdienstes beobachtet, die sich hinter dem Fahrzeug befanden.

Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der Verursacher im Ortsteil Heidstock gestellt werden. Es stellte sich heraus, dass der Mann unter alkoholischer Beeinflussung stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt und entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Völklingen bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder weitere Informationen zum Vorfall geben können, sich unter der Rufnummer 004968982020 zu melden.

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Sachbeschädigung an mehreren Fahrzeugen in Püttlingen

In der Nacht von Samstag, 18. Januar 2025, auf Sonntag, 19. Januar 2025, wurden in der Bengeser Straße in Püttlingen mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt. Im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 08:30 Uhr wurden die Außenspiegel von fünf am rechten Fahrbahnrand abgestellten Pkw durch Abschlagen oder Abtreten zerstört. Die betroffenen Spiegel befanden sich jeweils auf der vom Fahrbahnrand abgewandten Seite.

Nach der Tat entfernte sich der oder die unbekannte Täter in unbekannte Richtung.

Die Polizeiinspektion Völklingen bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den möglichen Tätern geben können, sich unter der Rufnummer 004968982020 zu melden.

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Zeugenaufruf nach Einbruch in Gaststätte in Völklingen-Ludweiler

In der Nacht zum Sonntag, den 19. Januar 2025, wurde zwischen 00:30 Uhr und 07:30 Uhr in eine Gaststätte in der Völklinger Straße im Völklinger Ortsteil Ludweiler eingebrochen. Die Täter verschafften sich Zugang zum Schankraum, wo sie verschiedene Automaten aufbrachen und Bargeld entwendeten.

Die Polizei hat ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht nach Zeugen, die den Einbruch beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Völklingen unter der Telefonnummer 004968982020 entgegen.

Neuwahlen im Löschbezirk Grügelborn: Detlef Gref bleibt Löschbezirksführer, Fabian Barthold neuer Stellvertreter

Im Löschbezirk Grügelborn standen am Samstag, dem 18. Januar 2025, bedeutende Neuwahlen an. Grund dafür war der Rücktritt des bisherigen stellvertretenden Löschbezirksführers Niklas Dannheimer aus beruflichen Gründen sowie der freiwillige Rücktritt von Detlef Gref als Löschbezirksführer, um die Amtszeiten der Führungsfunktionen zu vereinheitlichen.

Die Hauptversammlung, die von Bürgermeister Karl-Josef Scheer geleitet wurde, brachte eine klare Entscheidung: Detlef Gref wurde erneut zum Löschbezirksführer gewählt. Gref, der seit 1985 in der Löschbezirksführung tätig ist, übernimmt damit erneut die Verantwortung für den Löschbezirk Grügelborn. Fabian Barthold wurde als neuer stellvertretender Löschbezirksführer gewählt.

Der Löschbezirk Grügelborn zählt derzeit 24 aktive Mitglieder, 14 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und vier Kameraden in der Altersabteilung. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Hans-Albert Alles außerdem vom Brandmeister (BM) zum Oberbrandmeister (OBM) befördert.

Die hohe Beteiligung an der Versammlung unterstrich die Bedeutung der Wahlen. Neben der vollständigen Wehrführung waren auch Kreisbrandmeister Sebastian Alles und Wehrführer Jochen Becker anwesend. Gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Josef Scheer gratulierten sie den Gewählten und würdigten die engagierte Arbeit der Feuerwehr Grügelborn.

Kinderfeuerwehr nimmt neue Mitglieder auf
Die Kinderfeuerwehr des Löschbezirks Grügelborn lädt Kinder ab sechs Jahren ein, Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Am Mittwoch, dem 22. Januar 2025, findet ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung statt. Ab dem Alter von acht Jahren können die Kinder dann in die Jugendfeuerwehr wechseln.

Die Feuerwehr Grügelborn zeigt mit diesen Wahlen und ihrer Nachwuchsarbeit, wie wichtig Kontinuität und Engagement für den Brandschutz und die Gemeinschaft sind.

Aktuelle Meldungen der Polizei St. Wendel

Einbruch in Mehrzweckhalle in Niederlinxweiler: Zeugen gesucht

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in der Mehrzweckhalle in Niederlinxweiler zu einem Einbruch. Die Täter verschafften sich zwischen 22:00 Uhr und 09:30 Uhr Zugang, indem sie ein Fenster der Halle aufbrachen. Aus dem Gebäude wurden eine Geldkassette, eine Musikanlage, Laptops und eine Kamera entwendet.

Ein Zeuge meldete, dass zwei männliche Personen zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr fußläufig in Richtung der Halle unterwegs gewesen sein sollen. Beide Personen waren dunkel gekleidet, etwa 170 bis 175 cm groß, und einer von ihnen trug einen Rucksack.

Die Polizeiinspektion St. Wendel bittet um Hinweise von weiteren Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder denen die beschriebenen Personen in der Nähe des Tatorts aufgefallen sind. Hinweise werden unter der Telefonnummer 06851 – 8980 oder per E-Mail an pi-wnd@polizei.slpol.de entgegengenommen.

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Einbruch in Schreinerei in Furschweiler

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in der Zeit zwischen 17:00 Uhr und 09:00 Uhr zu einem Einbruch in eine Schreinerei im Namborner Ortsteil Furschweiler. Die unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, indem sie ein Fenster im rückwärtigen Bereich aufbrachen. Dabei entwendeten sie Arbeitsmaschinen im Gesamtwert von etwa 1.000 Euro.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter das Diebesgut mit einer Schubkarre über ein angrenzendes Feld transportierten und anschließend in ein bereitgestelltes Fahrzeug umluden. Diese Annahme basiert auf der Spurenlage und der vor Ort gefundenen Schubkarre.

Die Polizeiinspektion St. Wendel bittet Zeugen, die in diesem Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 06851 – 8980 oder per E-Mail an pi-wnd@polizei.slpol.de zu melden.

Trunkenheitsfahrt und Verkehrsgefährdung auf der BAB 1 und BAB 8

Am 17. Januar 2025 gegen 10:38 Uhr wurde der Polizei ein silberner Ford Focus gemeldet, der auf der BAB 1 in Höhe des Autobahnkreuzes Saarbrücken durch auffällige Fahrweise aufgefallen war. Der Pkw wurde anschließend über die BAB 8 in Richtung Saarlouis geführt und konnte schließlich von Einsatzkräften der Polizeiinspektion Neunkirchen und des Polizeireviers Illingen gestoppt werden.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 38-jährige Fahrer aus dem Landkreis Saarlouis erheblich alkoholisiert war und keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt, entnahmen eine Blutprobe und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.

Eine Zeugin berichtete zudem, dass der Fahrer zuvor an der Anschlussstelle Illingen mit seinem Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beschleunigungsstreifen unterwegs war. Nach einem Wendemanöver über den Grünstreifen und einem kurzen Befahren der Abfahrt Illingen kehrte der Pkw auf die BAB 1 in Richtung Autobahnkreuz Saarbrücken zurück.

Die Polizeiinspektion Neunkirchen bittet Verkehrsteilnehmer, die den silbernen Ford Focus in diesem Zeitraum beobachtet haben oder durch dessen Fahrweise möglicherweise gefährdet wurden, sich bei der Polizeiinspektion Neunkirchen oder dem Polizeirevier Illingen zu melden.

Astrid Schramm fordert Kurswechsel: „Industrie-Arbeitsplätze erhalten“

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Angesichts der anhaltenden Krise in der saarländischen Industrie und der zunehmenden Gefährdung von Arbeitsplätzen drängt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf einen politischen Kurswechsel. Astrid Schramm, Landesvorsitzende des BSW im Saarland, warnt eindringlich vor den Folgen einer unveränderten Politik: „Wenn die gescheiterte Politik der letzten Jahre weiterbetrieben wird, dann wird die De-Industrialisierung unseres Landes weitergehen. Da ist es ganz egal, ob nun ein Kanzler Merz mit Vizekanzler Habeck, ein Kanzler Scholz mit Vizekanzler Habeck oder Merz und Scholz gemeinsam regieren.“

Schramm verweist auf die schwierige Situation bei großen Industriebetrieben wie Saarstahl, ZF und Voit, die mit hohen Energiepreisen, steigenden Kosten, Sanktionen und einer „Verbotspolitik statt Technologieoffenheit“ kämpfen. „Das Verbrenner-Verbot hilft dem Klima weit weniger als es eine Förderung verbrauchsarmer Verbrenner täte. Und am Verbrenner-Motor hängen im Saarland tausende Arbeitsplätze“, so Schramm. Sie kritisiert insbesondere, dass die saarländische Industrie als exportorientierter Wirtschaftszweig billige Energie und eine sichere Versorgung benötigt, die nicht allein von Wetterbedingungen abhängig ist.

Schramm fordert daher die Rückkehr zu langfristigen Energieimportverträgen und ein Ende von Sanktionen, die das Auslandsgeschäft der Unternehmen erschweren. Gleichzeitig müsse die marode Infrastruktur in Deutschland dringend modernisiert werden: „Ein Land, in dem Brücken, Straßen, Schienen und Schulen marode sind und das beim schnellen Internet den Anschluss verloren hat, ist kein attraktiver Wirtschaftsstandort.“ Sie plädiert für ein umfassendes Investitionsprogramm, um die Infrastruktur zu erneuern und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern.

„Die saarländische Industrie und ihre Arbeitsplätze dürfen nicht weiter gefährdet werden. Es ist Zeit, dass die Politik endlich die Weichen für eine wirtschaftlich und sozial tragfähige Zukunft stellt“, betont Schramm abschließend.

CDU fordert generelles Handyverbot an saarländischen Grundschulen

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Die CDU-Landtagsfraktion im Saarland spricht sich klar für ein generelles Handyverbot an Grundschulen aus und kritisiert die ablehnende Haltung der Bildungsministerin. Jutta Schmitt-Lang, bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, wirft der Ministerin vor, sich vor notwendigen Entscheidungen zu drücken und die Verantwortung den Schulen zu überlassen.

„Die pauschale Ablehnung der Bildungsministerin, ein generelles Handyverbot an saarländischen Schulen einzuführen, zeigt einmal mehr, wie sie sich vor klaren politischen Entscheidungen drückt“, so Schmitt-Lang. Sie verweist auf die negativen Auswirkungen, die eine frühe und unkontrollierte Smartphone-Nutzung bei Kindern haben könne, wie etwa Aufmerksamkeitsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Experten würden seit Jahren vor diesen Entwicklungen warnen.

Laut Schmitt-Lang böten private Handys vor allem an Grundschulen keinen pädagogischen Mehrwert. Stattdessen würden sie häufig zu Ablenkung, Unruhe und Konflikten führen. „Es ist Aufgabe der Schulen, einen Schutzraum zu schaffen, in dem Kinder störungsfrei lernen und sich entwickeln können“, betont sie. Dafür brauche es klare Regelungen und Unterstützung durch die politisch Verantwortlichen.

Die CDU-Politikerin widerspricht zudem dem Argument, ein generelles Handyverbot stehe der Medienbildung entgegen. „Dafür wurden bereits ausreichend Tablets für Schulen, auch für Grundschulen, angeschafft, um einen sicheren und pädagogisch sinnvollen Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen“, erklärt Schmitt-Lang. Medienbildung sei zwar wichtig, dürfe aber nicht mit unkontrollierter Handynutzung verwechselt werden.

Die CDU fordert daher ein Handyverbot mindestens an Grundschulen, um ein ungestörtes Lernumfeld zu gewährleisten und Kindern die Möglichkeit zu geben, ein gesundes Gleichgewicht zwischen digitaler Kompetenz und persönlicher Entwicklung zu finden.

Randalierer sorgt für Aufruhr in St. Ingbert – Polizei nimmt 44-Jährigen in Gewahrsam

St. Ingbert – Am Samstagabend, dem 18. Januar 2025, sorgte ein 44-jähriger Mann in St. Ingbert-Mitte für Unruhe. Unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol radelte er gegen 18:15 Uhr in der Wolfshohlstraße in Schlangenlinien durch den Verkehr und trat gegen Fahrzeuge, nachdem ihn andere Verkehrsteilnehmer auf sein Verhalten aufmerksam gemacht hatten.

Im Verlauf seiner Fahrt durch die Stadt pöbelte der Mann Passanten an und beschädigte auch geparkte Fahrzeuge. Zahlreiche Notrufe gingen bei der Polizei ein, doch noch bevor die Beamten eingreifen konnten, erschien der Mann eigenständig auf der Polizeidienststelle in St. Ingbert. Dort eskalierte die Situation weiter: Er beleidigte die Beamten und verhielt sich aggressiv, sodass er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden musste.

Während des Gewahrsams versuchte der Mann mehrfach, die Beamten anzugreifen. Die Polizisten konnten die Angriffe jedoch abwehren, sodass niemand verletzt wurde. Gegen den 44-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet. Nach seiner Ausnüchterung wurde er wieder in die Freiheit entlassen.

Die Polizei St. Ingbert bittet Zeugen oder Geschädigte, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, sich unter der Telefonnummer 06894/1090 zu melden.

Schwerer Unfall auf der BAB 62 – LKW-Fahrer gesucht

Türkismühle/Birkenfeld – Am Freitagmorgen, dem 17. Januar 2025, ereignete sich auf der Autobahn 62 zwischen den Anschlussstellen Türkismühle und Birkenfeld ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Die Polizei sucht nun nach einem beteiligten LKW-Fahrer, der die Unfallstelle verließ, bevor seine Personalien aufgenommen werden konnten.

Gegen 6:15 Uhr befuhr ein 55-jähriger Fahrer eines Audi mit WND-Kreiskennzeichen die Richtungsfahrbahn Landstuhl und wollte einen vor ihm fahrenden LKW überholen. Während des Überholmanövers kam es zum Zusammenstoß mit einem von hinten herannahenden BMW, ebenfalls mit WND-Kreiskennzeichen. Beide Fahrzeuge wurden durch die Kollision schwer beschädigt und blieben auf der Fahrbahn stehen, wodurch beide Spuren blockiert wurden.

Der Audi-Fahrer und der 30-jährige BMW-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und kurzzeitig im Krankenhaus in Birkenfeld behandelt. Die Autobahn musste für etwa eine Stunde voll gesperrt werden, während die Polizei den Unfall aufnahm und die Fahrzeuge geborgen wurden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Türkismühle umgeleitet.

Der LKW, den die Unfallbeteiligten überholen wollten, hielt zunächst an der Unfallstelle, setzte seine Fahrt jedoch fort, bevor die Polizei eintraf. Die Ermittler suchen nun dringend nach dem LKW-Fahrer oder nach Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum beteiligten LKW geben können.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Nordsaarland unter der Telefonnummer 06871-90010 entgegen.

Furioser Rückrundenauftakt: 1. FC Saarbrücken besiegt 1860 München mit 4:0

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Der 1. FC Saarbrücken ist mit einem beeindruckenden 4:0-Erfolg gegen 1860 München ins neue Jahr gestartet. Vor 13.197 Zuschauern im Ludwigsparkstadion zeigte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl die von den Fans geforderte dominante Leistung und ließ den personell geschwächten Löwen keine Chance. Schlüsselspieler des Tages war Sebastian Vasiliadis, der ein Tor erzielte und zwei weitere vorbereitete.

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Die Gastgeber kontrollierten von Beginn an das Geschehen und kombinierten sich in der 28. Minute zur verdienten Führung. Nach einem Zuspiel von Kasim Rabihic legte Kai Brünker den Ball auf Sebastian Vasiliadis ab, der mit Ruhe und viel Übersicht ins rechte Eck schoss. Kurz vor der Pause erhöhte Tim Civeja auf 2:0: Nach einem geblockten Schuss von Vasiliadis war der Mittelfeldspieler zur Stelle und lenkte den Ball entscheidend ins Tor (45.).

Sebastian Vasiliadis trifft zum 1:0
Sebastian Vasiliadis trifft zum 1:0

Die Münchner Löwen konnten trotz eines Pfostenschusses von Guttau (16.) und einer weiteren Aluminiumtreffer von Philipp (63.) offensiv kaum Akzente setzen. Defensiv wirkten sie völlig überfordert, was angesichts des Fehlens der kompletten Stamminnen- und Rechtsverteidigung nicht überraschte. In weiten Teilen spielten die „Blauen“ wie ein Absteiger. Sie fanden kein Mittel gegen die spielstarken Saarländer und wirken individeuell durchgehend eine Klasse schwächer als die jeweiligen Gegenspieler. Ihre Fans hatten sich kurz nach der Halbzeitpause ohnehin sich längst – im wahrsten Sinne des Wortes – vom Spiel weggedreht und sich dem Vereins-Finanzier Hasan Ismaik zugewandt: „Wir brauchen dein Geld nicht“ und „Luftpumpe“ lauteten die noch freundlicheren Statements.

Erneut eine beeindruckende Choreografie der Virage Est.

Der Fokus der Anhänger verlegte sich nicht ohne Grund auf interne Probleme, denn die Realität auf dem Platz erschien vielen Löwenfans wohl unerträglich: Nach der Pause hatte der 1. FC Saarbrücken den Druck weiter erhöht. Der bissige Kasim Rabihic sorgte in der 54. Minute für das 3:0, nachdem Vasiliadis eine Flanke per Kopf verlängert hatte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Maurice Multhaup in der 75. Minute. Nach einem Ballverlust der Münchner landete der Ball bei „Multi“, der mit einem präzisen Flachschuss aus 16 Metern den 4:0-Endstand markierte.

Comeback für Manuel Zeitz im Ludwigspark

Auch in der Defensive zeigte sich der FCS stabil: Die Löwen fanden kaum Wege in den Strafraum, und die wenigen gefährlichen Situationen wurden von Torhüter Menzel schmerzfrei entschärft. Trainer Ziehl nutzte die komfortable Führung für fünf Wechsel, u.a. kamen Patrick Schmidt und Manuel Zeitz (für den verletzten Sontheimer, der im Zweikampf eine Platzwunde auf der Stirn davontrug) im letzten Drittel zum Einsatz. Lasse Wilhelm rückte für Fahrner auf die rechte Abwehrseite, Krahn ersetzte Vasiliadis und Multhaup für Rabihic). Jacopo Sardo, das italienische Talent, fand hingegen erneut keine Berücksichtigung und war nicht einmal im Kader.

Fazit: Mit dem Sieg festigt der 1. FC Saarbrücken seinen dritten Tabellenplatz und bleibt im Rennen um den Aufstieg am Ball, was besonders wichtig war, weil die starken Cottbuser Arminia Bielefeld klar mit 2:0 auf der „Alm“ besiegten. Entscheidend für die drastische Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Partien vor der Winterpause war sicherlich die Rückkehr von Sebastian Vasiliadis, der offensiv wie defensiv eine herausragende Partie zeigte. Gleiches kann man über Tim Civeja sagen, der seine Abschlussstärke auch heute wieder aufblitzen schien. Am kommenden Spieltag tritt das Team auswärts gegen den SV Sandhausen an, der heute trotz Trainerwechsel beim Tabellenvorletzten eine Niederlage einstecken musste, was den ambitionierten Verein aus der Kurpfalz stark unter Druck setzt.

Rüdiger Ziehl resümierte in der Pressekonferenz: „Schlussendlich insgesamt ein hochverdienter Sieg, bei dem die Mannschaft viele Dinge richtig gut umgesetzt hat, in den Zweikämpfen sehr griffig war und auch die Tore gut rausgespielt hat. Ein wichtiger Aspekt war, dass wir da zu den günstigen Momenten einfach die Tore erzielt haben. Gerade das 2-0 dann kurz vor dem Pausenpfiff, als ein bisschen Ruhe dann reinkommt und schlussendlich die Mannschaft das in der zweiten Halbzeit souverän gespielt hat und in der Höhe dann auch verdient gewonnen hat.“

Argirios Giannikis

Sein Gegenüber Argirios Giannikis äußerte sich wie folgt: „Vor allem die Tore heute fielen viel zu einfach. Einwurf zur Flanke viel zu einfach. Auf dem Boden war klar, dass du heute hier keinen Schönheitspreis gewinnen wirst, dass du zielstrebig agieren musst. Ja, und das ist in der normalen Drittliga im Winter so, dass du dich anpassen musst, ziemlich schnell. Das haben wir heute nicht gemacht und das werden wir dann nächste Woche extrem aufarbeiten, dass wir in dem ganz wichtigen Spiel zu Hause gegen VfB Stuttgart II auf den Platz gehen.“

Ein „Nachspiel“ gab es leider auch. Die Polizei hatte die Münchner Anhängerschaft in dem Bereich hinter der Gästetribüne eingesperrt, was nicht zum ersten Mal zu Aggressionen der ohnehin schon frustrierten Fans führte. Als das (demolierte) Tor dann aufging stürmten diese den Vorplatz, worauf die Polizisten der Hundestaffel teilweise ihre Tiere von der Leine ließen, was zu einem kurzzeitigen Chaos und Verletzungen führte. Erst etwa eine Stunde nach Abpfiff konnten die Münchner schließlich in Richtung Bahnhof geleitet werden.

Fotogalerie von Catharina Kuhn:

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