Ab dem 16. Januar 2025 wird die Saarschleife zum Zahlungsmittel: Eine neue 2-Euro-Sammlermünze, die das berühmte Flussmotiv zeigt, wird anlässlich der Bundesratspräsidentschaft des Saarlandes ausgegeben. Die Münze kann ab diesem Tag im gesamten Euro-Raum als offizielles Zahlungsmittel genutzt werden.
Die Münze ist nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch ein Symbol für die Präsentation des Saarlandes in Europa. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger erklärte begeistert: „Die Bundesratspräsidentschaft ist ein echter Gewinn für das Saarland. Mit dem Saarland in der Tasche können wir künftig im ganzen Euro-Raum bezahlen, ob den Espresso in Italien, ein Glas Wein in Frankreich oder Piroggen in Polen.“
Die Bildseite der Münze wurde vom Frankfurter Künstler Carsten Wolff entworfen. Sie zeigt eine abstrahierte Darstellung der Saarschleife, die die markante Flusslandschaft mit ihrem ikonischen Verlauf in den Fokus rückt. Ergänzt wird das Motiv durch den Schriftzug „SAARLAND“, die Initialen des Künstlers, die Nationalitätskennzeichnung „D“ für Deutschland, den Prägebuchstaben der jeweiligen Münzstätte und das Ausgabejahr 2025.
Die europäische Seite entspricht der Standard-Wertseite aller 2-Euro-Münzen und zeigt die Europakarte ohne Ländergrenzen. Technisch unterscheidet sich die Sammlermünze nicht von den regulären 2-Euro-Umlaufmünzen.
Für Sammler gibt es ein spezielles Set mit fünf Münzen aller deutschen Prägestätten. Dieses kann über „Münze Deutschland“ beim Bundesverwaltungsamt erworben werden.
Saarlouis – Mit Blick auf die geplante Kooperation zwischen den beiden Saarlouiser Krankenhäusern äußerte sich Landrat Patrik Lauer positiv: „Ich begrüße den Schritt zu einer umfassenden Kooperation der beiden Saarlouiser Krankenhäuser sehr. Miteinander statt nebeneinander: Das ist angesichts der systemischen Unterfinanzierung der Krankenhauslandschaft bundesweit genau die richtige Zielsetzung, um den Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft eine hochwertige und leistungsstarke medizinische Versorgung vor Ort zu garantieren.“
Die Zusammenarbeit zwischen der Marienhaus-Gruppe (MHG) und der DRK gemeinnützigen Trägergesellschaft Süd-West mbH (DRK SW) wird unter der Leitung des saarländischen Gesundheitsministeriums vorangetrieben. Ziel ist es, durch eine enge arbeitsteilige Kooperation finanzielle und organisatorische Synergien zu schaffen, die beiden Kliniken in Saarlouis zukunftsfähig zu machen und die Gesundheitsversorgung im Landkreis nachhaltig zu sichern.
Gesundheitsminister Magnus Jung betont: „Für die saarländische Landesregierung hat die Sicherstellung einer flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung oberste Priorität. Dass beide Häuser nun ein gemeinsames medizinisches Konzept entwickeln und ihre Kräfte bündeln, wird für Patientinnen und Patienten zu einer noch besseren Versorgungsqualität führen.“
Beide Klinikträger – die MHG und die DRK SW – möchten durch ein gemeinsames Gesundheitskonzept die Stärken der jeweiligen Einrichtungen besser nutzen und Synergieeffekte heben. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der MHG, Sebastian Spottke, sieht in der Kooperation großes Potenzial: „Saarlouis verfügt mit den beiden Krankenhäusern über eine herausragende medizinische und pflegerische Kompetenz mit hochengagierten Mitarbeitenden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es dem DRK und uns gemeinsam gelingen wird, hier eine dauerhaft sichere Versorgung zu etablieren.“
Christian Eckert, Geschäftsführer der DRK Trägergesellschaft Südwest, ergänzt: „Gemeinsam mit der Politik wollen die beiden Träger eine Lösung gestalten, die für den Kreis Saarlouis und darüber hinaus dauerhaft eine exzellente medizinische Versorgung und stabile Beschäftigungsverhältnisse gewährleistet.“
Blick in die Zukunft
Die Umsetzung der Kooperation soll nach aktueller Planung Mitte 2025 beginnen. Landrat Patrik Lauer sieht in der Bündelung der Kräfte einen zukunftsweisenden Ansatz: „Durch die in einer verstärkten Kooperation liegenden Möglichkeiten der Spezialisierung wird der Grundstein für weiterhin hochwertige und verlässliche medizinische Leistungen in unserem Landkreis gelegt.“
Mit der Kooperationsinitiative der beiden Kliniken, die auf die aktive Mitgestaltung der Gesundheitsreform abzielt, wird nicht nur die medizinische Versorgung gestärkt, sondern auch ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der Krankenhauslandschaft im Saarland gesetzt.
Saarlouis Royals-Guard Jessika Schiffer wurde von Bundestrainerin Lisa Thomaidis für den Kader der Nationalmannschaft nominiert. Die talentierte Spielerin steht somit im erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft für die EuroBasket Women 2025-Qualifikationsspiele im Februar. Damit gehört Schiffer zu den 14 Spielerinnen, die um einen Platz im finalen 12er-Kader kämpfen.
Bereits im vergangenen November hinterließ Jessika Schiffer bei den Partien gegen Griechenland und Tschechien einen starken Eindruck. Mit durchschnittlich 23,4 Minuten Spielzeit, 12,0 Punkten und 2,5 Assists überzeugte sie als Leistungsträgerin. Die Saarlouis Royals drücken ihrer Spielerin die Daumen, dass sie sich auch diesmal einen Platz in der Mannschaft sichert.
Deutschland wird am 6. Februar gegen Italien in Faenza und am 9. Februar in Glyfada gegen Griechenland antreten. Die deutsche Mannschaft ist zwar als Gastgeberland bereits für die Endrunde der EuroBasket 2025 qualifiziert, doch die Spiele fließen in die FIBA-Weltrangliste ein, in der Deutschland derzeit auf Platz 13 rangiert. Der Wettbewerb, der vom 18. bis 29. Juni 2025 stattfindet, wird unter anderem in Deutschland ausgetragen.
Schiffer ist nicht die einzige Spielerin der Royals, die in den kommenden Wochen bei den EuroBasket-Qualifiers aufläuft. Kapitänin Magaly Meynadier führt Luxemburg an, das kurz vor der erstmaligen EM-Qualifikation steht. Weitere Royals wie Gabija Meškonytė (Litauen) und Maruša Seničar (Slowenien) kämpfen mit ihren Nationalteams ebenfalls um die begehrten Plätze im Turnier.
Die Qualifikationsspiele bieten Basketball auf internationalem Top-Niveau und werden live übertragen. Fans können die Partien der deutschen Nationalmannschaft kostenlos auf MagentaSport und dem YouTube-Kanal der FIBA verfolgen.
Jessika Schiffer und die Royals-Familie dürfen sich auf spannende Wochen freuen, die nicht nur das Können der Spielerinnen, sondern auch die enge Verbindung zwischen Verein und Nationalmannschaft in den Vordergrund stellen.
Am 14. Januar fand im AWO-Fanprojekt **InnWurf** in Saarbrücken eine Veranstaltung des „Arbeitskreises Blau-Schwarze Geschichte“ statt. Anlass war der 90. Jahrestag der Saarabstimmung, bei der sich 1935 die überwältigende Mehrheit der Saarländer für den Anschluss an das Deutsche Reich entschieden hatte und die Rolle des 1. FC Saarbrücken dabei, der damals noch FV Saarbrücken hieß.
Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Ricardo Wilden, Leiter des AWO-Fanprojekts InnWurf, und Matthias Minnich von der aktiven Fanszene, der Virage Est. Beide betonten die gesellschaftliche Verantwortung des Fußballs und die Bedeutung von Erinnerungskultur. „Fußball ist nicht nur Fußball. Er bedeutet Haltung, Integration und die Stärkung der Erinnerungskultur“,* erklärte Minnich und lobte die Arbeit des Arbeitskreises, der sich der historischen Aufarbeitung verschrieben hat.
Hans Peter Klaucks Vortrag beleuchtete den historischen Verlauf von 1920 bis 1935 mit vielen Fotos und Videosequenzen, die er teilweise in englischen Archiven ausfindig machte.
Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von Hans Peter Klauck, Heimatforscher aus Saarlouis. Klauck zeigte auf, wie der FV Saarbrücken (FVS), der Vorgängerverein des 1. FC Saarbrücken, aktiv in die nationalsozialistische Propaganda eingebunden war. Bereits deutlich vor 1935 zeigte der Verein nationalistische und antifranzösische Tendenzen. Klauck zitierte aus Vereinsunterlagen: *„Die Vereinsführung schloss Weihnachtsansprachen mit Lob für Adolf Hitler und Hindenburg, umgeben von Hakenkreuzfahnen.“*
Auch Spieler des Vereins wurden instrumentalisiert. Edmund Conen, eine Vereinsikone und der damalige Star des FVS, spielte bereits vor der Saarabstimmung für die deutsche Nationalmannschaft – ein bewusst inszeniertes Signal der nationalsozialistischen Propaganda. Klauck vermutet, dass Conen von den Nazis benutzt wurde und unterstellte ihm keine rechtsradikale Gesinnung – im Gegensatz zu einem Mannschaftskollegen, der später ein gut gehendes Sportartikelgeschäft in der Saarbrücker Innenstadt führte. Prominent organisierte Spielreisen ins Deutsche Reich, die stets von politischen Inszenierungen begleitet wurden, sorgten für eine Bindung der Saarländer ans Reich – und natürlich umgekehrt. Am Tag der Abstimmung unterstützte der FVS die Deutsche Front aktiv, indem er mustergültig Transportdienste für Wähler organisierte. Verantwortlich für die enge Anbindung an die „Deutsche Front“ war der damalige Vereinspräsident Peter Kalder.
In der anschließenden Diskussion wurde nicht nur die erschreckende Nähe des FVS zur NS-Ideologie besprochen, sondern auch die Lücken in der historischen Aufarbeitung. Ein Teilnehmer wies auf die Zerstörung des Vereinsarchivs hin, die erfolgte, weil der Verein vom Totohaus in kleinere Räumlichkeiten an der Lebacher Straße umziehen musste: „Viele wichtige Dokumente wurden einfach entsorgt, was die Rekonstruktion der Vereinsgeschichte erschwert.“ Dennoch wurde deutlich, dass es nicht nur um die NS-Zeit geht. Auch die jüngere Vergangenheit des Vereins, etwa die Wahl eines rechtsradikalen Präsidenten in den 1990er Jahren, wurde angesprochen.
Horst Bernard (Mitte) musste als Zweijähriger mit Mutter und Schwester nach Frankreich flüchten.
Ehrengast des Abends war übrigens Horst Bernard, geboren 1932 in Beckingen, dessen Familie gegen das NS-Regime im Saarland kämpfte. Bernard schilderte eindrucksvoll die Flucht seiner Mutter mit seiner drei Monate alten Schwester im Kinderwagen und ihm, dem kleinen Sohn, gerade zwei dreiviertel Jahre alt, nach Frankreich. Er verglich die damalige Situation mit heute: Man dürfe diese Kräfte nie ans Ruder kommen lassen. Hitler habe es geschafft, Deutschland binnen kürzester Zeit gleichzuschalten.
Der Arbeitskreis kündigte weitere Veranstaltungen und eine Ausstellung im April an. „Es ist wichtig, nicht nur die dunklen Kapitel der Vergangenheit zu beleuchten, sondern auch in der Gegenwart wachsam zu bleiben“, betonte ein Teilnehmer der Diskussionsrunde.
Die überaus gelungene und trotz frostigen Temperaturen sehr gut besuchte Veranstaltung machte deutlich, wie eng Sport und Gesellschaft verwoben sind. Vereine wie der 1. FC Saarbrücken müssen sich der eigenen Vergangenheit stellen. „Es gilt, besser spät anzufangen als nie“, fasste ein Teilnehmer treffend zusammen.
Nicht nur die Fans, sondern auch Vereinsverantwortliche selbst, wollen die Historie des Traditionsclubs beleuchten, beleben und pflegen. So hat der 1, Vorsitzende, Jörg Alt, der Vereinsführung die Einrichtung einer eigenen Abteilung „Historienpflege“ vorgeschlagen, die u.a. auch die Einrichtung eines FCS-Museums vorsieht, aber auch als Anlaufstelle für verdiente Spieler und Vereinskoryphäen dienen soll. Der Vorschlag hat eine positive Rückmeldung erhalten. Club-Präsident Hartmut Ostermann will das Vorhaben in Kürze mit Jörg Alt besprechen.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Erhebung von Gebühren für den polizeilichen Mehraufwand bei Hochrisikospielen als verfassungsgemäß bestätigt. Die Verfassungsbeschwerde der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) blieb erfolglos. Laut dem Urteil sollen Veranstalter solcher Spiele die Kosten übernehmen, die sie durch erhöhten Sicherheitsbedarf verursachen, statt die Allgemeinheit zu belasten.
Im Saarland hat das Urteil Diskussionen angestoßen. Innenminister Reinhold Jost (SPD) betonte im Stern die Signalwirkung der Entscheidung: „Das heutige Urteil schafft Klarheit und Rechtssicherheit und gibt bezüglich der Abgrenzung zu anderen Veranstaltungen klare Leitplanken vor.“*
Das Saarland will die Möglichkeit einer Gebührenregelung prüfen und sich mit anderen Ländern abstimmen, um unterschiedliche Ansätze zu vermeiden. Jost schlägt eine Fonds-Regelung vor, bei der Veranstalter gestaffelt nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit einzahlen. Dies soll gewährleisten, dass Vereine durch präventive Maßnahmen gegen Fangewalt einen Anreiz erhalten, die Sicherheitskosten zu minimieren.
Auch die CDU-Landtagsfraktion fordert schnelles Handeln. Raphael Schäfer erklärt „Spätestens jetzt muss das Saarland die Kosten des Mehraufwandes für Hochrisikospiele im Profifußball erheben. Diese Einnahmen könnten zweckgebunden für die dringend notwendige Personalaufstockung und bessere Bezahlung der Polizei eingesetzt werden.“ Dabei solle sich die Gebührenerhebung auf gewinnorientierte Großveranstaltungen mit besonderem Gefahrenpotenzial beschränken. Spiele ohne erhöhtes Risiko und nicht-kommerzielle Veranstaltungen müssten weiterhin gebührenfrei bleiben.
1. FC Saarbrücken: Abwarten auf DFB-Entscheidung
Der 1. FC Saarbrücken, als Drittligist nicht direkt von der Entscheidung betroffen, wies darauf hin, dass die 3. Liga unter der Zuständigkeit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht. In einer Stellungnahme hieß es: „Es bleibt abzuwarten, welche Haltung der DFB zu diesem Urteil einnimmt.“
Das Urteil hat bundesweit Debatten ausgelöst. Kritiker wie der VfL Osnabrück warnen vor möglichen Wettbewerbsverzerrungen, da kleinere Klubs durch hohe Gebühren stärker belastet würden. Zudem bestehe die Gefahr, dass die Einschätzung der Sicherheitskategorie eines Spiels – die allein bei den Behörden liegt – zu Unklarheiten führe.
Am 24. Dezember 2024 durfte Hermann Michely seinen 99. Geburtstag feiern und ist damit der älteste männliche Bürger in Rohrbach. Der Jubilar, der am 24. Dezember 1925 in Rohrbach geboren wurde, beging seinen Ehrentag im Kreise seiner Familie, Freunde und zahlreicher Gratulanten.
Gemeinsam mit seinen Töchtern Margarethe und Christel, seinem Schwiegersohn, zwei Enkeln und drei Urenkeln erlebte Hermann Michely einen freudigen Geburtstag. Neben der Familie waren auch Ortsvorsteher Martin Biedermann sowie Mitglieder der Rohrbacher Kolpingfamilie unter den Gratulanten. Michely ist das letzte lebende Gründungsmitglied der Kolpingfamilie, und auch Nachbarn und weitere Verwandte wollten es sich nicht nehmen lassen, den rüstigen Senior zu ehren.
„Ich bin sehr gerührt“, bedankte sich der Jubilar, der für seine Bescheidenheit bekannt ist, aber dennoch mit seinem Charme und Humor für gute Laune unter seinen Gästen sorgte. „Das Leben hat es fast immer gut mit mir gemeint“, zog Michely ein zufriedenes Resümee.
Hermann Michely wuchs im elterlichen Gasthaus „Zum Mühlehannes“ auf, das auch ein Lebensmittel- und Haushaltswarengeschäft beherbergte. Nach seiner Ausbildung zum Bäcker und Konditor träumte er davon, ein Café zu eröffnen, doch der Zweite Weltkrieg unterbrach seine Pläne. Mit 17 Jahren wurde er eingezogen, verbrachte Zeit in Norwegen und geriet in französische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg arbeitete er in der Kettenfabrik seines Onkels und später 30 Jahre bei der Bierbrauerei Becker.
Mit seiner Frau Auguste, mit der er 60 Jahre verheiratet war, feierte Michely die goldene Hochzeit, bevor sie im Jahr 2011 verstarb. Seitdem bilden seine Familie und Freunde das Zentrum seines Lebens.
Seine Tochter Christel beschreibt ihn als hilfsbereiten Menschen, der nie Nein sagen konnte und sich mit seinen handwerklichen Talenten um das Zuhause der Familie kümmerte. Nach seiner Pensionierung widmete sich Michely seinem Garten und versorgte die Familie mit Obst und Gemüse. Er ist bis heute an aktuellen Ereignissen interessiert, liest täglich Zeitung und Bücher und begeistert seine Familie mit neuen Rezepten. Seine kulinarischen Spezialitäten wie Kartoffelsalat und Grießknödel sind besonders beliebt.
„Es ist bewundernswert, wie Sie mit Ihrer positiven Einstellung und Ihrem Humor die Menschen um sich herum immer noch zum Lachen bringen“, würdigte Ortsvorsteher Martin Biedermann den Jubilar.
Hermann Michely beeindruckt mit Lebensfreude und einer ansteckend positiven Ausstrahlung. Seine Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Familie, Freundschaft und Optimismus ein erfülltes Leben ausmachen können.
Saarlouis – Ein Basketball-Highlight erwartet die Fans am Sonntag, dem 19. Januar 2025, um 15:00 Uhr in der Stadtgartenhalle. Die Saarlouis Royals treffen im Rückspiel der Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga (DBBL) auf den amtierenden Deutschen Meister ALBA Berlin. Spannung ist garantiert, denn im Hinspiel vor sechs Wochen gelang es den Royals, den Favoriten mit 68:60 zu besiegen und ALBA die erste Heimniederlage der Saison zuzufügen.
Der letzte Sieg der Royals über ALBA in der heimischen Stadtgartenhalle liegt allerdings schon etwas zurück – am 30. Dezember 2022. Doch die Voraussetzungen scheinen diesmal günstig: Im Gegensatz zum Hinspiel, bei dem die Royals unter anderem aufgrund eines straffen Spielplans und einer langen Anreise nicht in Bestform antreten konnten, wird das Team von Saarlouis ausgeruht und bestens vorbereitet in das Spitzenspiel gehen.
ALBA Berlin kommt mit einer beeindruckenden Bilanz von 13 Siegen aus 15 Spielen und einer aktuellen Serie von sieben Siegen in Folge nach Saarlouis. Die Berlinerinnen wollen sich für die Hinspielniederlage revanchieren und zugleich den Anschluss an den Tabellenführer Rutronik Stars Keltern halten. Besonders ihre starke Verteidigung und die Tiefe ihres Kaders machen ALBA zu einem schwer zu bezwingenden Gegner.
Für die Royals, derzeit auf Platz 3 der Tabelle, steht ebenfalls viel auf dem Spiel. Mit einem Sieg könnten sie nicht nur den dritten Platz festigen, sondern sich auch eine hervorragende Ausgangsposition für die Playoffs sichern. Entscheidend wird sein, die Offensivstärke Berlins zu neutralisieren und in der Defense konsequent die Wege zum Korb zu verschließen. Offensiv setzt das Team auf mehr Spritzigkeit als im Hinspiel, um gute Wurfchancen zu kreieren.
Neben erstklassigem Basketball erwartet die Fans auch ein attraktives Rahmenprogramm. Unter anderem gibt es bei einer Verlosung die Chance, ein handsigniertes Trikot von Royals-Forward Hayley Frank zu gewinnen. Für alle Basketball-Begeisterten lohnt sich der Besuch in der Stadtgartenhalle also doppelt.
Karten und Vorverkauf
Tickets für das Spiel sind an der Tageskasse erhältlich oder können vorab unter der E-Mail-Adresse buero@bc-sls.de reserviert werden. Die Royals freuen sich auf eine lautstarke Unterstützung ihrer Fans bei diesem Spitzenspiel.
Unfallflucht in Blieskastel-Mimbach: Zeugen gesucht
Blieskastel-Mimbach – Am Sonntagmorgen, dem 12. Januar 2025, ereignete sich zwischen 10:00 und 10:30 Uhr in der Breitfurter Straße ein Fall von Unfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer streifte die Fahrerseite eines geparkten Ford KA mit Homburger Kreiskennzeichen und verursachte dabei einen Sachschaden. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt vom Unfallort, ohne den Geschädigten oder die Polizei zu informieren.
Die Polizeiinspektion Homburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 06841-1060 zu melden. Jede Beobachtung könnte hilfreich sein, um den Unfallverursacher zu ermitteln.
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Pkw-Aufbruch in Homburg-Erbach: Polizei sucht Zeugen
Homburg-Erbach – Am Montagabend, dem 13. Januar 2025, kam es zwischen 20:00 und 21:30 Uhr in der Spandauer Straße im Homburger Ortsteil Erbach zu einem Pkw-Aufbruch. Ein bislang unbekannter Täter zerstörte eine Fahrzeugscheibe und entwendete Wertgegenstände aus dem Innenraum. Der entstandene Sach- und Diebstahlschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
Die Polizeiinspektion Homburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Informationen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06841-1060 entgegen.
Die Polizei erinnert Fahrzeughalter daran, keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug zu lassen, um potenzielle Täter nicht anzulocken.
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Verkehrsunfallflucht in Homburger Inastraße: Polizei sucht Zeugen
Homburg-Erbach – Zwischen Donnerstag, dem 10. Januar 2025, 16:00 Uhr, und Freitag, dem 11. Januar 2025, 07:30 Uhr, ereignete sich in der Inastraße in Homburg ein Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht. Ein am Fahrbahnrand abgestellter silberner Seat Ibiza wurde dabei beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Die Polizeiinspektion Homburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum flüchtigen Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 06841-1060 zu melden.
Hinweise können dazu beitragen, den Vorfall aufzuklären und den verantwortlichen Fahrer zur Rechenschaft zu ziehen.
Am heutigen Tag begann der FC Homburg bei strahlendem Sonnenschein und hartgefrorenem Boden mit dem Training für die verbleibende Saison. Besonders im Fokus stand dabei Roland Seitz, der neue Trainer, der erst vor wenigen Tagen vorgestellt wurde. Für Seitz war dies eine wichtige Premiere, um die Mannschaft kennenzulernen und erste Impulse zu setzen.
Roland Seitz
Das Training fand trotz der frostigen Bedingungen auf dem Rasen statt – ein Punkt, den Roland Seitz bewusst gewählt hatte. „Ja gut, zum einen ist es nicht selbstverständlich, dass man auf dem Rasen trainieren darf in der Vorbereitung im Winter. Das muss man schon mal fairerweise sagen. […] Für den Kopf war es für mich wichtig, dass wir jetzt am ersten Training auf Rasen trainieren und nicht gleich auf Kunstrasen, dass die Köpfe nicht gleich runter gehen“, erklärte der Coach.
Allerdings gestand Seitz ein, dass die Bedingungen grenzwertig waren. „Die Verletzungsgefahr ist schon gegeben. Erstens Verletzungsgefahr, zweitens, hat man es ja gehört, wenn der Boden so fest ist, dann springt der Ball anders, du kannst nicht so dribbeln, wie du möchtest.“ Dennoch wertete er die erste Einheit positiv: „Wichtig war heute beim ersten Training einfach mal reinzukommen, einfach sich ein bisschen zu beschnuppern.“
Nicht am Training teilnehmen konnte Mart Ristl, der nach einer Operation im November noch pausieren muss, jedoch im Laufe der Woche wieder einsteigen soll. Für Seitz ist die Rückkehr des zweiten Kapitäns von großer Bedeutung, da er zusammen mit Markus Mendler eine zentrale Rolle im Team einnimmt.
Markus Mendler, der in der Hinrunde verletzungsbedingt gefehlt hatte, soll erneut als Führungsspieler fungieren. Seitz betonte: „So wie es bisher immer war […] denke ich schon, dass er mit Mart Ristl als zweiter Kapitän immer vorne weg geht. […] Er ist lange genug dabei […] und ich denke, das tut jeden Verein gut, und wir sind froh, dass er bei uns ist.“
Mendler selbst zeigte sich bereit, die Verantwortung zu übernehmen: „Ja, ich glaube, das war ja schon immer so der Fall […] und klar ist mir das recht, ich habe damit gar kein Problem.“ Er unterstrich auch die Bedeutung jedes Spiels: „Es geht jedes Spiel um drei Punkte und ja, dass es ganz nach vorne nicht mehr reicht, das wissen wir wahrscheinlich auch, aber man weiß nie im Fußball.“
Ein Trainingslager wird es für den FC Homburg in diesem Winter nicht geben – eine Entscheidung, die Seitz akzeptiert, auch wenn er wärmere Temperaturen bevorzugt hätte: „Natürlich wäre ich gern gefahren […] aber das ist von Haus aus so kommuniziert, und deswegen muss man das auch sagen.“
Die Mannschaft hat dennoch klare Ziele für die Rückrunde. Neben der individuellen Weiterentwicklung einzelner Spieler möchte der FC Homburg konstant punkten, um eine solide Position in der Liga zu sichern. „Es geht auch um Prämien, um selber auch seine Leistung zu bringen“, erklärte Mendler.
Die Vorbereitung dient nun dazu, die Grundlagen für eine starke Rückrunde zu legen. Taktische Elemente stehen erst später im Fokus, wie Seitz erläuterte: „Jetzt geht es erst mal ein bisschen zu powern, zu bolzen, um die Grundbasis zu schaffen.“ Der Trainer ist optimistisch, dass seine Mannschaft den Herausforderungen gewachsen ist: „Wir müssen peu à peu uns beschnuppern und kennenlernen, wie der Trainer das möchte.“
Der FC Homburg startet mit neuem Elan und klarem Fokus in die Rückrunde – bereit, die Saison bestmöglich abzuschließen.
Die Verkehrssituation vor der Grundschule Rodenhof bleibt trotz bereits umgesetzter baulicher Maßnahmen ein Problem. Täglich kommt es vor Schulbeginn und nach Schulschluss zu gefährlichen Situationen durch unregulierte Haltevorgänge von Elterntaxis und dichtes Verkehrsaufkommen. Die Grüne Stadtratsfraktion Saarbrücken hat nun ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, um die Sicherheit der Schulkinder nachhaltig zu verbessern.
„An der Grundschule Rodenhof kommt es insbesondere zu Zeiten des Schulbeginns und -endes oftmals zu unübersichtlichen und gefährlichen Verkehrssituationen. Diese müssen wir entschärfen und dafür Sorge tragen, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen wollen wir klare und sichere Rahmenbedingungen schaffen”, erklärt José Ignacio Rodriguez Maicas, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion.
Geplante Maßnahmen im Überblick
Einrichtung einer Elternhaltestelle in der Ottweilerstraße Die Grünen schlagen vor, durch eine Verengung des Gehwegs eine Parkbucht zu schaffen, die ausschließlich für das kurzfristige Halten von Elterntaxis genutzt werden kann. „Eine solche Haltestelle würde den Bring- und Abholverkehr entzerren und gefährliche Situationen vermeiden, in denen Kinder direkt in den Verkehrsraum aussteigen müssen“, so Rodriguez Maicas.
Neuorganisation des Taxistands in der Ziegelstraße Aktuell führt das rückwärtige Ausparken von Taxis zu gefährlichen Situationen. Eine längs ausgerichtete Parkbucht könnte hier Abhilfe schaffen. „Die Schaffung einer geordneten Haltezone, ähnlich wie bei der Kiss+Ride-Zone am Eurobahnhof, würde für erheblich mehr Sicherheit sorgen“, erläutert Rodriguez Maicas.
Temporäre Schulstraße in der Ziegelstraße Die Grünen schlagen vor, die Ziegelstraße während der Hauptverkehrszeiten als „Schulstraße“ zu deklarieren. In diesem Zeitraum soll sie nur noch für Anlieger:innen, Fußgänger:innen und Radfahrer:innen zugänglich sein. „Solche Schulstraßen haben sich in anderen Städten als äußerst effektiv erwiesen und könnten auch in Saarbrücken Vorbildcharakter haben“, betont Rodriguez Maicas.
Einrichtung von „Walking-Bus“-Linien Im Gespräch mit der Schulleitung und der Elternvertretung wurde die Idee eines „Walking-Bus“ angeregt. Dabei gehen Kinder in Gehgemeinschaften zur Schule, begleitet von Erwachsenen, um einen sicheren und aktiven Schulweg zu gewährleisten.
Erwartung an die Stadtverwaltung
„Wir haben die Vorschläge bereits an den Oberbürgermeister weitergeleitet und erwarten eine baldige Umsetzung”, so Rodriguez Maicas abschließend. Die Grünen hoffen, dass ihre Vorschläge nicht nur kurzfristig für Entlastung sorgen, sondern langfristig das Bewusstsein für sichere Schulwege in der Stadt schärfen.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch das Verkehrsaufkommen vor der Schule reduzieren. Dadurch würde die Grundschule Rodenhof ein Vorzeigemodell für andere Schulen in Saarbrücken werden.
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