Saarbrücken – Mit der erstmaligen Durchführung der „make-it.saarland: inklusiv“ erweitert das Saarland sein Bildungsangebot im MINT-Bereich um ein inklusives Veranstaltungsformat. Die Initiative richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler mit Behinderung und findet am 8. April im Innovationszentrum East Side Fab in Saarbrücken statt. Ziel der Veranstaltung ist es, einen niedrigschwelligen Zugang zu Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu ermöglichen.
Das Veranstaltungsformat, das von 9 bis 15 Uhr durchgeführt wird, richtet sich insbesondere an Förderschulen, Grund- und Gemeinschaftsschulen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Neben praktischen Mitmachaktionen rund um Programmierung, Robotik und Gaming steht die Vermittlung beruflicher Perspektiven im Mittelpunkt. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung sind aktiv in das Programm eingebunden.
Staatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas betonte im Vorfeld der Veranstaltung den gesellschaftspolitischen Anspruch des Formats: „In einer offenen Gesellschaft wollen wir Fortschritt für alle ermöglichen. Mit der make-it.saarland: inklusiv gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Teilhabe und technologische Chancengleichheit.“
Auch Anna Lawera, Geschäftsführerin des veranstaltenden Vereins East Side Fab e.V., sieht das Potenzial des Formats: „Wir schaffen inklusive Räume für junge Menschen mit Behinderung, in denen sie MINT kreativ erleben und berufliche Zukunftsperspektiven entdecken können.“
Wegen hoher Nachfrage sind bereits viele Zeitfenster ausgebucht. Eine Teilnahme ist nur noch nach vorheriger Anmeldung und ausschließlich für den Zeitblock von 13:30 bis 15:00 Uhr möglich. Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten finden sich online unter make-it.saarland/inklusiv.