Freitag, April 4, 2025
- Werbung -
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-dfb-pokal-2023-24-die-unglaubliche-reise/
Start Blog Seite 3

Verkehrsmaßnahmen rund um das Drittliga-Spiel in Saarbrücken: Polizei sperrt Camphauser Straße

Saarbrücken – Anlässlich der Drittliga-Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem VfL Osnabrück am Samstag, dem 5. April 2025, im Ludwigsparkstadion trifft die Polizei umfangreiche Verkehrsmaßnahmen. Die Begegnung, die um 14:00 Uhr angepfiffen wird, zieht voraussichtlich rund 14.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Zur Sicherstellung eines störungsfreien Ablaufs wird die Camphauser Straße zwischen dem Ludwigskreisel und der Autobahnanschlussstelle zur A 623 ab 12:00 Uhr bis nach Spielende vollständig gesperrt. In der Folge ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen insbesondere im Bereich Ludwigskreisel und Westspange zu rechnen.

Im direkten Umfeld des Stadions, der Saarlandhalle sowie im Stadtteil Rodenhof stehen am Spieltag keine Parkflächen zur Verfügung. Dort greift ein Anwohnerparkkonzept. Stadt und Polizei raten daher dringend zu einer frühzeitigen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Fußgänger ist der Bereich des Gästeeingangs an der Camphauser Straße nicht passierbar. Alternativ stehen Umleitungen über die Grülingstraße sowie die Treppenanlage „Am Ludwigsberg / Am Schönental“ zur Verfügung. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen werden gesonderte Durchlassstellen eingerichtet.

Zur Lageübersicht setzt die Landespolizeidirektion im Rahmen des Einsatzes eine Drohne ein, insbesondere vor und nach dem Spiel. Die Drohne soll keine Menschenmengen oder großen Gruppen überfliegen.

Ostereiersuche im Neunkircher Stadtpark: Freie Wähler laden zum Familiennachmittag ein

Neunkirchen – Am Ostersonntag, dem 20. April 2025, laden die FREIE WÄHLER Neunkirchen e.V. bereits zum vierten Mal zur großen Ostereiersuche in den Stadtpark ein. Beginn der Veranstaltung ist um 13 Uhr. Eingeladen sind alle Kinder bis zehn Jahre, die sich auf die Suche nach versteckten Ostereiern im Grünen machen möchten.

Besonderes Highlight des Nachmittags: Der Osterhase hat sein Kommen angekündigt. Neben einer kleinen Überraschung für die Kinder steht er auch für Fotos zur Verfügung. Die Veranstalter bitten darum, eigene Körbchen zum Sammeln der Eier mitzubringen.

Sollte das Wetter am Veranstaltungstag sehr schlecht sein, muss die Ostereiersuche entfallen. Die FREIEN WÄHLER hoffen dennoch auf zahlreiche kleine Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie einen gelungenen Familiennachmittag im Stadtpark.

Rollerfahrer bei Verkehrsunfall in Burbach schwer verletzt

Saarbrücken – Am späten Nachmittag des 2. April 2025 kam es in der Luisenthaler Straße im Saarbrücker Stadtteil Burbach zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Rollerfahrer verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß gegen 17:49 Uhr. Beteiligt waren ein Kleinkraftrad und ein Pkw.

Ersten Erkenntnissen zufolge könnte alkoholische Beeinflussung des Rollerfahrers unfallursächlich gewesen sein. Der Mann kollidierte mit dem Auto und stürzte dabei schwer. Er erlitt Kopf- und Thoraxverletzungen und wurde nach notfallmedizinischer Erstversorgung durch eine Rettungswagenbesatzung in ein Klinikum in Saarbrücken eingeliefert. Dort wurde auch eine Blutprobe zur Feststellung der Alkoholisierung entnommen.

Wegen der hohen Verkehrsbelastung musste die Luisenthaler Straße im Bereich der Unfallstelle während der polizeilichen Aufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Ehrung für ein Unternehmerleben: Landrat gratuliert Julius Sonn zum 80. Geburtstag

Blieskastel – Landrat Dr. Theophil Gallo hat dem Webenheimer Unternehmer Julius Sonn anlässlich seines 80. Geburtstages persönlich gratuliert. Der Senior-Geschäftsführer der Firma Sonn Energie und Elektrotechnik zeigte sich bei seinem Besuch im Landratsamt weiterhin ausgesprochen vital und engagiert. Ein Rückzug aus dem Berufsleben sei für ihn derzeit kein Thema, wie er im Gespräch deutlich machte.

Julius Sonn ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der saarländischen Unternehmenslandschaft. Aus einem familiären Elektrobetrieb formte er in dritter Generation ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Webenheim, das auf die elektrotechnische Ausstattung von Industriebetrieben spezialisiert ist. Mittlerweile wird das Unternehmen von zwei seiner drei Söhne mitgeführt.

Sein Arbeitsalltag beginne nach wie vor frühmorgens, so Sonn: „Ich stehe morgens um sechs Uhr auf und bin dann bis etwa 18 Uhr im Betrieb.“ Erst wenn gesundheitliche Einschränkungen dies nicht mehr zuließen, werde er kürzertreten. Landrat Gallo würdigte nicht nur das unternehmerische Engagement, sondern auch den langjährigen ehrenamtlichen Einsatz von Julius Sonn in verschiedenen Gremien und Ausschüssen.

Im Gespräch mit dem Unternehmer wurde auch über Themen wie die kommunale Energieinfrastruktur und erneuerbare Energien diskutiert. Landrat Gallo bezeichnete das Treffen abschließend als „eine echte Lehrstunde in Elektrotechnik“.

Sonn ist darüber hinaus Ehrenpräsident des Reitervereins Bliestal e. V., der das jährlich stattfindende Webenheimer Bauernfest organisiert – ein bedeutendes Ereignis im regionalen Veranstaltungskalender, das ebenfalls zu den Verdiensten des Jubilars zählt.

FSME-Risiko steigt: Zeckenschutz in Teilen des Saarlands und Rheinland-Pfalz empfohlen

Mit dem Anstieg der Temperaturen beginnt auch in diesem Jahr die aktive Phase der Zecken. Die kleinen Spinnentiere können eine Reihe von Krankheiten übertragen, darunter die bakterielle Infektion Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine potenziell schwere Viruserkrankung. Besonders die FSME ist in bestimmten Regionen Deutschlands ein wachsendes Problem.

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt, zählen der Saarpfalz-Kreis im Saarland sowie der Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz zu den ausgewiesenen FSME-Risikogebieten. In beiden Landkreisen ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Infektionszahlen zu verzeichnen. Insgesamt entfallen über drei Viertel der bundesweit gemeldeten FSME-Fälle weiterhin auf Bayern und Baden-Württemberg. Dennoch zeigt sich ein Trend zur Ausbreitung in nördlichere Regionen – eine Entwicklung, die Experten unter anderem auf die steigenden Durchschnittstemperaturen zurückführen.

FSME wird durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Die Hauptsaison reicht von April bis Oktober. Da es gegen die Viruserkrankung keine ursächliche Therapie gibt, wird insbesondere Personen in Risikogebieten oder mit Reiseplänen in betroffene Regionen geraten, ihren Impfstatus ärztlich überprüfen zu lassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung für Menschen, die sich regelmäßig in Risikogebieten im Freien aufhalten.

Die gesetzliche Krankenkasse KNAPPSCHAFT übernimmt die Kosten für die FSME-Impfung unabhängig vom Wohnort ihrer Versicherten. Damit geht sie über die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen hinaus.

Unabhängig vom FSME-Risiko ist Zeckenschutz generell ratsam, auch wegen der Übertragung von Borreliose. Diese bakterielle Erkrankung kann ebenfalls schwer verlaufen, allerdings mit Antibiotika behandelt werden. Da die Übertragung der Borreliose in der Regel erst mehrere Stunden nach dem Zeckenstich erfolgt, kann das frühzeitige Entfernen der Tiere das Infektionsrisiko verringern.

Empfohlen werden vorbeugende Maßnahmen wie das Tragen langer Kleidung bei Aufenthalten in Wiesen, Wäldern und Gebüschen sowie das gründliche Absuchen des Körpers nach einem Aufenthalt in der Natur. Auch Haustiere sollten regelmäßig auf Zecken untersucht werden. Zecken, die gefunden werden, sollten rasch und sachgerecht entfernt werden, etwa mit einer feinen Pinzette oder speziellen Zeckenzange.

Ausbildungsmesse in Sulzbach: Mehr als 600 Jugendliche informierten sich bei über 30 Ausstellern

Sulzbach – Die zweite Auflage der Ausbildungsmesse für das Sulzbachtal ist am Freitag in der Sulzbacher Aula mit großem Andrang verlaufen. Über 600 Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Region sowie rund 40 vom Jobcenter vermittelte Ausbildungssuchende informierten sich über Berufsbilder, Ausbildungswege und offene Stellen bei über 30 vertretenen Ausbildungsbetrieben.

Zwischen 10 und 14 Uhr präsentierten sich Unternehmen und Institutionen aus verschiedenen Branchen – darunter Polizei, Zoll, Bundeswehr, Handwerksbetriebe, Banken, Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Stadtwerke, Bauunternehmen und Einzelhandelsketten wie DM. Auch Autohäuser und Vertreter der Gesundheitsbranche waren vertreten.

Die Betriebe nutzten dabei eine Vielzahl an Maßnahmen, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten: Neben klassischen Informationsmaterialien kamen auch interaktive Formate wie ein Alterssimulator, Virtual-Reality-Anwendungen und Bewerbungstrainings zum Einsatz. Zusätzlich wurden Workshops angeboten, etwa zu Themen wie Berufsorientierung und Bewerbungsschreiben.

Die Messe wurde vom Sulzbacher Unternehmerverein organisiert und zielte darauf ab, Jugendliche über berufliche Möglichkeiten im regionalen Umfeld zu informieren und freie Ausbildungsplätze zu besetzen. Laut Angaben von IHK und HWK sind aktuell rund 250 Ausbildungsplätze in der Region unbesetzt.

Ein besonderer Publikumsmagnet war der TikTok-Influencer Anthony Kasen, der als Busfahrer über seinen Berufsalltag berichtete und insbesondere bei den jüngeren Besuchern auf großes Interesse stieß.

Die Veranstalter zogen ein positives Fazit und betonten die Bedeutung der Messe für die berufliche Orientierung junger Menschen im Sulzbachtal und darüber hinaus. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist vorgesehen.

Bürgerrat „Klimaschutz im Saarland“ befasst sich in zweiter Sitzung mit Klimawandelanpassung

Saarbrücken – Der Bürgerrat „Klimaschutz im Saarland“ tritt am kommenden Samstag zu seiner zweiten Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt der Beratung steht das Thema Klimawandelanpassung. Nach dem Auftakt im März soll die aktuelle Sitzung dazu dienen, konkrete Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu erörtern und zu bewerten.

Geplant sind unter anderem zwei öffentliche Impulsreferate: Dr. Ulrike Schinkel von der IZES gGmbH wird um 10:40 Uhr einen Überblick über die Klimawandelanpassung im Saarland sowie über mögliche Steuerungsansätze geben. Um 11:15 Uhr folgt ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Schröder von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) zu den sozialen Auswirkungen des Klimawandels und der damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen. Beide Vorträge werden per Livestream auf der offiziellen Webseite des Bürgerrates übertragen.

Im weiteren Verlauf des Tages beraten die Mitglieder des Bürgerrates in Arbeitsgruppen über bestehende und neue Maßnahmen im Bereich Klimaanpassung. Die Ergebnisse werden dokumentiert und fließen in die laufende Arbeit des Gremiums ein.

Der Bürgerrat „Klimaschutz im Saarland“ wurde am 8. März im Landtag konstituiert. Er setzt sich aus 51 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die in ihrer Zusammensetzung die demographische Vielfalt des Saarlandes widerspiegeln. Ziel ist es, gesellschaftliche Perspektiven stärker in die politische Entscheidungsfindung zum Klimaschutz einzubinden.

Bereits bei der ersten Sitzung wurden die Teilnehmenden durch Impulse von Fachleuten aus Wissenschaft und Verwaltung in das Thema eingeführt. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen stand ein Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Klimaschutz im Fokus. Die Beteiligten erhalten über die gesamte Dauer des Bürgerrats hinweg die Möglichkeit, externe Expertinnen und Experten selbst auszuwählen und gezielt zu befragen.

Weitere Informationen, einschließlich Videoaufzeichnungen und Dokumentationen der Sitzungen, sind auf der Projektwebseite www.buergerrat-saarland.de abrufbar.

Grünen-Kreisverband Saarlouis kündigt mögliche parteirechtliche Schritte gegen Ratsmitglied an

Saarlouis. Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Saarlouis hat in einer Mitteilung die Möglichkeit eines Parteiordnungsverfahrens gegen das Ratsmitglied Patrice Odile Reuten ins Spiel gebracht. Hintergrund ist die fortdauernde Blockade der Bildung einer eigenen grünen Stadtratsfraktion in Saarlouis.

Wie der Kreisverband erklärt, sei Frau Reuten nach dem Austritt des ehemaligen Grünen-Mitglieds Hubert Ulrich mehrfach angeboten worden, gemeinsam mit dem Grünen-Ratsmitglied Johannes Falk eine rein grüne Fraktion zu bilden. Diese Angebote habe sie konsequent abgelehnt. Stattdessen habe sie sich für eine Fraktionsbildung mit dem parteilosen Ulrich entschieden.

Der Kreisvorsitzende Benjamin Mey erklärte, dieses Verhalten verstoße gegen die Grundwerte und Interessen der Partei. Die Zusammenarbeit mit einem aus der Partei ausgetretenen Mandatsträger und die bewusste Entscheidung gegen eine grüne Fraktion werde als parteischädigend eingestuft. Für den Fall, dass Frau Reuten weiterhin eine Fraktionsbildung mit dem verbliebenen Grünen-Ratsmitglied verhindere, kündigte der Kreisvorstand in Abstimmung mit dem Ortsverband die Beantragung eines Parteiordnungsverfahrens beim Landesschiedsgericht an.

221009 gruene hubert ulrich 1
Hubert Ulrich während des Landesparteitages am 9. Oktober 2022 in Besseringen

Ziel sei es, parteiintern über mögliche Konsequenzen zu befinden, sollte das Verhalten des Ratsmitglieds als unvereinbar mit den Zielen der Partei gewertet werden. Entscheidungen über disziplinarische Maßnahmen obliegen in solchen Fällen dem zuständigen Schiedsgericht der Partei.

Hintergrund

Bei den Grünen in Saarlouis ist ein innerparteilicher Streit entbrannt: Nach der Kommunalwahl 2024 zerbrach die Grünen-Fraktion, da sich das dritte Ratsmitglied Johannes Falk nicht anschloss. Stattdessen gründeten Patrice Odile Reuten und der mittlerweile parteilose, ehemalige Vorsitzende Hubert Ulrich die neue Fraktion „Bündnis für Saarlouis“. Der Kreisverband der Grünen fordert Ulrichs Mandatsverzicht, Reuten stellt sich hinter ihn. Ein Parteiordnungsverfahren gegen Reuten steht nun im Raum.

Gefährdung des Straßenverkehrs auf der BAB 8 bei Neunkirchen

Neunkirchen. Am Mittwochmorgen, dem 2. April 2025, kam es gegen 6:15 Uhr auf der Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung Luxemburg, in Höhe der Anschlussstelle Neunkirchen-Oberstadt, zu einem verkehrsgefährdenden Vorfall. Nach Angaben der Polizeiinspektion St. Ingbert fuhr ein bislang unbekannter Fahrer eines schwarzen Pkw – vermutlich eine Limousine – vom Einfädelungsstreifen unmittelbar auf die rechte Fahrspur der Autobahn, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten.

Ein anderer Verkehrsteilnehmer, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der rechten Spur befand, musste nach links ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Dabei kam es zur Kollision mit einer Baustellenbegrenzung auf der linken Spur. An dem betroffenen Fahrzeug entstand ein Schaden im Bereich der Fahrerseite. Die schwarze Limousine entfernte sich im Anschluss mit überhöhter Geschwindigkeit vom Unfallort, ohne anzuhalten.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06894/1090 bei der Polizeiinspektion St. Ingbert zu melden.

Jahreshauptversammlung im Löschbezirk Homburg-Wörschweiler

0

Löschbezirksführer Pascal Neumann berichtete über sehr starke Entwicklung

Am Freitag, den 28.03.2025 fand im Löschbezirk Homburg-Wörschweiler die Jahreshauptversammlung statt. Löschbezirksführer Pascal Neumann begrüßte hierzu neben den aktiven Kameradinnen und Kameraden und den Mitliedern der Alters- und Ehrenwehr seitens der Stadt Homburg den Oberbürgermeister Michael Forster und den Wehrführer Peter Nashan. 

Zu seinem ersten offiziellen Termin in Homburg konnte der Löschbezirk außerdem den im vergangenen Dezember neu ernannten Kreisbrandinspekteur Stefan Schrögler begrüßen. Die Ehrengäste dankten der Wehr für die geleistete Arbeit und das große Engagement und stellten die positive Entwicklung im Löschbezirk heraus. Im Bericht des Löschbezirksführers konnte Pascal Neumann die positive Entwicklung mit Fakten unterlegen. So wird der auch im Löschbezirk stattfindenden Generationswechsel durch Neueintritte und Übernahmen erfolgreich vollzogen und die älteren Kameraden und Kameradinnen unterstützen tatkräftig mit Ihren Erfahrungen. Im abgelaufenen Jahr stiegen die Einsatzzahlen um rund 60% auf über 70 Einsätze, welche im Schnitt mit einer Stärke von 8 Leuten und im Maximum 15 Leuten abgewickelt wurden. Auch hinsichtlich Atemschutzgeräteträgern ist der Löschbezirk gut aufgestellt. Mit Blick auf die gezeigte Stärke unterstützten die Kameradinnen und Kameraden seit Kurzem auch ab Einsatzstichwort Brand 4 in Teilen der Innenstadt, der Uniklinik und anderen Objekten mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial.

Besondere Ereignisse in den zurückliegenden Monaten waren u.a. der Großbrand am Gedünner in Schwarzenbach und das Pfingsthochwasser, wo der Löschbezirk über mehrere Tage in Kirrberg, Einöd, Schwarzenbach, Beeden, Homburg, Blieskastel, Alschbach und Niederwürzbach im Einsatz war. Da in Wörschweiler lediglich ein Löschfahrzeug mit Ausrüstung und ein Mannschaftstransportwagen zur Verfügung steht, ließ sich der Löschbezirk etwas einfallen, um den Bürgerinnen und Bürgern von Homburg bei Unwettern noch besser Hilfe leisten zu können. So wurde mit Unterstützung eines Sponsors ein Anhänger für den MTW angeschafft und mit vielen Arbeitsstunden in Eigenleistung und großem Engagement ausgebaut. Auf diesem steht nun eine umfangreiche Ausrüstung für Unwetterschäden zur Verfügung und es können so parallel mehrere Einsatzstellen bedient werden. Auch in der Ausbildung herrscht hohes Engagement. So kamen in den 26 Übungen mehrere hundert Übungsstunden zusammen. Darüber hinaus gab es Teilnahmen an Lehrgängen auf Stadt-, Kreis und Landesebene.

Eine eigene Jugendfeuerwehr hat Wörschweiler nicht. Hier gibt es seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Löschbezirk Einöd. Der Jugendbeauftragte Luis Neumann berichtete von Veranstaltungen wie dem Kreiszeltlager, Piccobello, u.v.m. Er und sein Team aus Wörschweiler, welchem er ausdrücklich dankte, betreut mit dem Team aus Einöd derzeit 38 Kinder und Jugendliche. 

Ein sehr gut funktionierendes Team in Verbindung mit ausgesprochen gutem Teamgeist ist der Grund, warum sich Kameradinnen und Kameraden aus Wörschweiler, Schwarzenacker, Beeden, Einöd und Schwarzenbach regelmäßig in Wörschweiler treffen um den Bürgerinnen und Bürgern in Not zu helfen. Dies verdeutlichte auch die Teilnahme von über 80% Prozent der Mannschaft an der Jahreshauptversammlung und wird auch für die Planungen für die Zukunft der Standorte berücksichtigt.

Mehr Informationen über den Löschbezirk Homburg-Wörschweiler und die Feuerwehr in Homburg allgemein finden Sie unter www.feuerwehr-homburg.de

Quelle: Feuerwehr der Stadt Homburg

Immer frisch informiert sein mit dem FCS-Newsletter von saarnews!
Regelmäßig alle News rund um den größten Verein des Saarlandes.

fcs@saarnews.com